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2224: Spezialagent 707

Autor: Leo Lukas

Inhalt

Corg Sonderbon - TLD-Agent 707 - ist eyemalinsüchtig. Er braucht diese Droge, um seine normalerweise zu langsamen Reflexe zu verbessern und ist im Laufe der Zeit abhängig davon geworden. Seit dem Hyperschock sitzt er wie alle anderen TLD-Agenten auf Hayok im SPEICHER fest und seine Eyemalinvorräte gehen zur Neige. Gucky, Icho Tolot, Kantiran und Mal Detair sind ebenfalls auf Hayok gestrandet. Der Ilt und Rhodans Sohn raufen sich nach einigen Schwierigkeiten zusammen. Gucky hat erkannt, dass Kantiran Mutantenfähigkeiten besitzt und nachdem Kant dies eingestanden hat, hilft der Mausbiber ihm dabei, sie weiterzuentwickeln.

"Mole" Molinas liegt immer noch im Koma. Aus einem Impuls heraus setzt Gucky ihr die Spezialbrille auf, mit der sie früher ihre Rechner kontrolliert hat. Wenig später kommt es zu einem merkwürdigen Vorfall: Moles im Regenerationstank liegender Körper wird durch Energieströme verbrannt, die von der Brille ausgehen. Ihre ÜBSEF-Konstante scheint aber in die Positroniken des SPEICHERS übergegangen zu sein.

Im SPEICHER werden Zug um Zug die Schirmfelder des Ortungsschutzes und die Energieerzeuger wiederhergestellt. Noch ist der arkonidische Geheimdienst nicht auf den TLD-Stützpunkt aufmerksam geworden, aber wenn die Abschirmfelder nicht bald reaktiviert werden können, wäre eine Entdeckung unausweichlich. Während Gucky Kant dabei hilft, einen Stamm besonderer Insekten zu besorgen, welche Kant als mental kontrollierbare "Werkzeuge" verwenden will, setzt Agent 707 sich aus dem SPEICHER ab, um sich in der Stadt Vhalaum Eyemalin zu besorgen. Sein Geld ist allerdings nutzlos geworden, denn seit dem Hyperschock geht es auf Hayok wesentlich primitiver zu als beispielsweise auf Terra. Waren erhält man nur per Tauschhandel, von Optimismus und Aufbruchsstimmung ist nichts zu spüren - der Wiederaufbau muss durch ein massives arkonidisches Polizeiaufgebot erzwungen werden. Beim Versuch, Tauschwaren aus einem geheimen TLD-Ausrüstungsversteck zu holen, wird Agent 707 von Sicherheitskräften verhaftet und anschließend unter unmenschlicher Folter verhört. Ironischerweise wird ihm dabei Eyemalin zugeführt, dadurch soll seine Leidensfähigkeit erhöht werden…

Offenbar war das Verhör erfolgreich: Am 24.11.1331 NGZ wird Vollalarm für den SPEICHER gegeben.

Kommentar:

Die Autoren können mit Kantiran anstellen was sie wollen - der Schnösel wird mir einfach nicht sympathischer. Gucky, der anfangs noch versucht, den arroganten Jüngling ein wenig zurechtzustutzen, wird bald zu einem Handlanger Kantirans degradiert. Gucky meint, aus Kantiran könne noch "etwas großes" werden. Von mir aus könnte er stattdessen im Exposé-Nirwana verschwinden.

Die Anspielungen in diesem Roman auf James Bond, Stan Laurel und Oliver Hardy usw. haben mir nicht mal ein müdes Lächeln entlockt. Immerhin werden wir diesmal nicht durch einen Kalauer-Overkill gequält und es finden sich auch kaum irgendwelche Lukazismen in dem Heft. So bleibt es gut lesbar, wenn es auch kaum mehr als ein Lückenfüller ist.


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