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2218: Die Epha-Matrix

Autor: Ernst Vlcek

Inhalt

Unerwartete Neuigkeiten für die Motana in den Schaumopal-Minen des Heiligen Berges von Baikhal Cain: Alle Sklaven dürfen das Bergwerk verlassen! Sie werden in einem streng bewachten Internierungslager rund um den Heiligen Berg untergebracht. Dort leben sie in einer riesigen Zeltstadt zwar nicht viel angenehmer als in der Mine, müssen aber wenigstens nicht täglich ihr Leben bei der Suche nach dem Schaumopal riskieren. Hierher wurden auch die aus der Residenz von Pardahn entführten Motana gebracht. Hintergrund des Ganzen: Auch bei den Kybb-Cranar ist die gesamte Hypertechnik zusammengebrochen, Raumfahrt ist nicht mehr möglich. Raphid-Kybb-Karter kennt wie alle seine Artgenossen die Vergangenheit der Motana und hat eine ungewöhnliche Idee. Er lässt alle Motana im Lager untersuchen und filtert so die besonders PSI-Begabten heraus. Nach zahlreichen Tests wird bei ca. 1.000 Sklaven die Begabung zur Epha-Motana entdeckt. Sie sollen zu Raumfahrern ausgebildet werden. Kybb-Karter will also die paranormale Raumfahrt wieder beleben! Er hofft, nach dieser Leistung ins Kybernetische Kommando, die oberste Instanz im Sternenozean, aufgenommen zu werden.

Aicha, eine junge Motana-Frau, gehört zu den Auserwählten. Alle Epha-Motana werden gut behandelt, ihre Gifthalsbänder dürfen sie aber nicht ablegen. Kybb-Cranar-Ausbilder leiten das mentale Training. Allerdings werden immer wieder einige aus der tausendköpfigen Gruppe gnadenlos getötet, wenn sie nicht die gewünschte Leistung bringen. Indem sie die verbotenen Choräle intonieren, setzen die Epha die in allen Motana schlummernden Parakräfte frei. Nicht der Gesang selbst besitzt Parakräfte, er hilft den Motana nur, Zugang zur PSI-Energie zu erhalten. Während "normale" Motana nur die benötigten Energien liefern, können die Epha diese Kräfte steuern und zu allen möglichen Zwecken nutzen. Telekinese und Hypnosuggestion gehören dazu, vor allem aber die Fähigkeit, Raumschiffe zu steuern und sogar durch den Hyperraum zu bewegen. Es ist ein intensives Training erforderlich, bis die Epha all diese Kräfte kontrolliert einsetzen können. Dann aber befiehlt Kybb-Karter den ersten Flug mit einem Schiff, das anhand von Archivdaten so umgebaut wurde, dass es einem der alten Bionischen Kreuzer gleicht.

Ziel des Fluges ist Ash Irthumo. Kybb-Karter will sich die dort eingelagerten Motana-Föten unter den Nagel reißen. Aicha und ihre Leute bringen das Schiff ins All und schaffen es tatsächlich, Hyperraumsprünge von ca. 0,3 Lichtjahren durchzuführen. Man kommt just auf Ash Irthumo an, nachdem der dortige Kybb-Cranar-Stützpunkt von Zephydas Leuten erobert worden ist. Rhodan und Atlan können nicht zulassen, dass die Kybb-Cranar etwas davon bemerken, außerdem brauchen sie ja ein Schiff. Wieder setzen deshalb Zephydas Leute ihre Parafähigkeiten ein und nehmen Kybb-Karters gelandetes Schiff im Handstreich. Aicha schafft es sogar ohne die Hilfe eines Chorals, Kybb-Karter zu besiegen, bevor der die Gifthalsbänder seiner Sklaven per Sammelschaltung auslösen kann. Sie benötigt nur die mentale Hilfe ihres Bruders, um den Gouverneur zu zwingen, sich selbst zu erschießen.

Kommentar:

Es gibt z.Zt. so einiges, was mir nicht recht einleuchten will. Wenn ich jetzt lese, wie leicht es den Motana fällt (die ja wohl noch lange nicht über die Fähigkeiten ihrer Vorfahren verfügen), ihre Unterdrücker aus dem Weg zu räumen, dann muss ich mich unwillkürlich fragen, wie es die Kybb-Cranar seinerzeit überhaupt geschafft haben, die Motana und die vermutlich noch mächtigeren Medialen Schildwachen zu besiegen. Und wenn die nur schlummernden, aber nicht ausgelöschten Parakräfte der Motana bekanntermaßen so gefährlich sind, ist es eigentlich überhaupt nicht einzusehen, warum die Kybb-Cranar es wagen, sie ihnen wieder beizubringen. Und letztlich ist mir die jetzige Wandlung der Motana von ängstlich-zögerlichen Sklaven zu tatkräftigen Revoluzzern zu krass.

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