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2217: Die Femesänger

Autor: Arndt Ellmer

Inhalt

Mit ihrem selbstgezimmerten Schiff erreichen Rhodan, Atlan, Zephyda und Rorkhete nach einigen Tagen auf See den Kontinent Curhafe, wo ebenfalls Motana leben, die von den Kybb-Cranar unterdrückt werden, allerdings auf andere Weise als die Leute auf Baikhal Cain. Alljährlich werden 8.000 schwangere Frauen gezwungen, ihre Föten "abzugeben". Die Ungeborenen werden den Frauen in einer schrecklichen und entwürdigenden Prozedur entnommen, niemand weiß, was die Kybb-Cranar dann mit den Föten anstellen. Der ansonsten ziemlich wortkarge Rorkhete gibt wieder einmal ein paar Informationshäppchen heraus: Vor der "Blutnacht von Barinx" waren die Motana das zahlenmäßig stärkste Volk im Sternenozean. Sie waren treue Streiter der Schutzherrn. Damals war Raumfahrt nur durch die geistigen Kräfte der Motana möglich; mit Hilfe ihrer Choräle und mit einem besonderen Katalysator waren sie in der Lage, die "Bionischen Kreuzer" zu fliegen. Nach der Blutnacht wurden die Motana von den neuer Herrschern brutal unterdrückt, Milliarden wurden getötet und die Choräle wurden verboten. Die paranormale Raumfahrt wurde von den Kybb-Roben (die Techniker Jamondis) durch technische Raumfahrt ersetzt. Es gibt aber immer noch Motana-Frauen, die besonders begabt sind. Früher nannte man sie Epha-Motana, sie waren die Steuerleute der Bionischen Kreuzer. Rorkhete meint, Zephyda könnte das Potenzial einer Epha-Motana besitzen. Rorkhete selbst ist zusammen mit den Ozeanischen Orakeln schon seit geraumer Zeit auf der Suche nach einer Medialen Schildwache und nach dem Planeten Plotter, der Ursprungswelt der Shoziden - seiner verlorenen Heimatwelt. Rorkhete glaubt, die charakteristische Ausstrahlung des Planeten im Ash-System angemessen zu haben.

Daß Zephyda tatsächlich etwas Besonderes sein muß, stellen die Gefährten fest, als sie Kontakt zu den Motana von Curhafe aufnehmen. Die dortige Planetare Majestät erkennt nämlich sofort, daß in Zephyda außergewöhnlich starke Kräfte schlummern. Als Zephyda zu den Femesängern gebracht wird, die sich mit den verbotenen Chorälen beschäftigen, wird sie zum Katalysator und Brennpunkt der PSI-Energie, die durch die Gesänge freigesetzt wird. Ziemlich schnell wird sie deshalb von den Motana als Führerin anerkannt. Rhodan und Atlan infiltrieren währenddessen den Kybb-Cranar-Stützpunkt, dessen Anlagen fast komplett ausgefallen sind. Offenbar leidet auch die Technik der Igelwesen unter der erhöhten Hyperimpedanz. Die Unsterblichen stellen fest, daß die Besatzung des Stützpunkts aus nur 30 Kybb-Cranar besteht. Doch dann werden sie entdeckt, gefangen genommen und verhört. Zephyda führt ihre Femesänger zum Angriff auf den Stützpunkt. Mit ihren PSI-Kräften verwirren sie die Besatzer so sehr, daß diese sich nicht mehr wehren können. Nur mit Pfeil und Bogen erobern die Motana-Frauen den gesamten Stützpunkt und befreien Rhodan und Atlan gerade noch rechtzeitig, bevor das Verhör für sie tödlich wird. Zephyda versucht danach, ein Würfelschiff mit 40 Metern Kantenlänge unter ihre geistige Kontrolle zu bringen - auch dafür gibt es einen besonderen Choral. Tatsächlich bringt sie das Beiboot in die Luft, aber dann gibt es eine Bruchlandung, bei der das Schiff irreparabel beschädigt wird. Es wird zwar niemand verletzt, aber Zephyda ist deprimiert: Offenbar muß sie noch viel üben. Trotzdem sind die Motana sicher: Zephyda wird die alten Kräfte wiedererwecken und ihr Volk in die Freiheit führen. Die Planetare Majestät erklärt, Zephyda sei eine übergeordnete Instanz, eine Stellare Majestät.

Kommentar:

Spekulation: Der geheimnisvolle Katalysator, mit dem die Bionischen Kreuzer gelenkt wurden, war sicherlich der Schaumopal. Vermutlich versuchen die Kybb-Cranar, aus den Motana-Föten leicht zu kontrollierende, PSI-begabte Wesen zu züchten.

Der Roman enthält eine ziemlich gewagte Stelle, als Rhodan und Atlan etwas belauschen, das ich mal als Igel-Quickie bezeichnen möchte…

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