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2216: Tau Carama

Autor: Arndt Ellmer

Inhalt

Rhodan, Atlan, Zephyda und Rorkhete sind zwar vom Ozeanischen Orakel durch eine Teleportation vor den Kybb-Cranar in Sicherheit gebracht worden, sie geraten jedoch buchstäblich vom Regen in die Traufe. Sie rematerialisieren nämlich auf dem 0,6 Lichtjahre von Baikhal Cain entfernten Planeten Ash Irthumo und landen mitten in einem vom Sturm aufgewühlten Ozean. Während die an Solmothen erinnernden Wesen des Ozeanischen Orakels, die ja Wasserbewohner sind, vermutlich keine Probleme haben (sie verschwinden jedoch bis auf weiteres spurlos in den Tiefen des Meeres), werden die vier anderen getrennt. Atlan rettet die schwer verletzte Zephyda vor dem Ertrinkungstod und schafft es mit letzter Kraft ans Ufer einer Insel, Rhodan und Rorkhete gelangen an einer anderen Stelle an Land. Atlan entdeckt einen im Sand liegenden Bogen, der denjenigen ähnelt, welche von den Motana im Wald von Pardahn verwendet wurden. Da er annimmt, dass auch hier Motana leben, stimmt er den Choral an den Schutzherrn an und muss nicht lange warten, bis tatsächlich ein Trupp von Zephydas Artgenossen erscheint und die beiden in eine Siedlung bringt. Dort werden Zephydas Verletzungen von einer Heilerin fachmännisch behandelt, wenig später werden auch Rhodan und Rorkhete aufgegriffen.

Die Motana der Insel Ore leben auf einem hoch gelegenen Felsplateau und verzichten auf jegliche Technik, um die Aufmerksamkeit der Kybb-Cranar, die auf einem nicht allzu weit entfernten Kontinent einen Stützpunkt haben, nicht zu erregen. Die Insel wird mehrmals in einem Jahr von Flutwellen - den Tau Carama - überrollt, die ihre Ursache in vulkanischen Aktivitäten unter dem Meer haben. Die Lokale Majestät Intake verfügt über die seltene Gabe, solche Flutwellen vorhersagen zu können. Sie ist allerdings schon sehr alt und braucht eine Nachfolgerin. In Zephyda glaubt sie sie gefunden zu haben, denn auch die junge Motana erweist sich als fähig, die Ankunft einer Tau Carama spüren zu können. Atlan fürchtet daher, dass er seine neue Liebe auf Ore zurücklassen muss. Er und Rhodan bauen nämlich mit Hilfe der Motana ein Schiff, das groß genug ist, um damit den Kontinent erreichen zu können, und dort wollen sie von Zephydas schlimmsten Feinden, den Kybb-Cranar, ein Raumschiff besorgen. Der unverwüstliche Rorkhete rettet zwei Motana vor der von Zephyda vorhergesagten Flutwelle. Er ist inzwischen um einiges gesprächiger als noch auf Baikhal Cain, über seine Absichten und Ziele lässt er aber noch nichts verlauten. Nichtsdestotrotz unterstützt er Rhodan und Atlan. Dann stürzt ein Kybb-Cranar-Raumschiff in der Nähe von Ore in den Ozean und explodiert. Es ist anzunehmen, dass das Schiff Probleme wegen des erhöhten Hyperwiderstands hatte. Die durch den Absturz ausgelöste Flutwelle ist schlimmer als jede Tau Carama, aber für Zephyda ist dieses Ereignis ein Zeichen dafür, dass auch die Kybb-Cranar Schwächen haben. Sie entschließt sich deshalb, nicht auf Ore zu bleiben, sondern Rhodan und Atlan zu folgen und den Kampf gegen die Unterdrücker aufzunehmen.

Als das Seeschiff - die TERRA INCOGNITA - nach einigen Wochen fertig gestellt ist, machen sich die vier Gefährten Richtung Festland auf den Weg. Kurz zuvor wird Zephyda noch einmal zur Lokalen Majestät gerufen. Die alte Frau hatte eine Vision, in der sie gesehen hat, dass Zephyda ihr Leben für die Befreiung aller Motana opfern wirdů

Kommentar:

Mir scheint, man hätte den Inhalt des Doppelromans, der aus dem vorliegenden und dem nächsten Heft gebildet wird, auch in einen einzigen Roman packen können. So wirkt das Ganze ein wenig gestreckt. Ich bin ein wenig verwundert darüber, dass Rhodan und Atlan gar nicht erst versuchen, irgendwelche Informationen aus dem doch recht mitteilsam gewordenen Rorkhete herauszuquetschen. Der Nomade entwickelt sich allmählich zu einer interessanten Figur: Stark und zuverlässig wie ein Haluter, aber geheimnisumwittert und ein bisschen verschroben.


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