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2213: Der Traum von Gon Orbhon

Autor: H.G. Francis

Inhalt

Homer G. Adams und Julian Tifflor legen die weitere Marschrichtung für den Wiederaufbau Terras fest, im Roman exemplarisch am Beispiel von Terrania geschildert. Obwohl es keine konkreten Beweise gibt, gehen die beiden davon aus, dass die Hyperimpedanz auf Dauer erhöht bleiben wird. Es wird deshalb entschieden, dass alle High-Tech-Anlagen, soweit sie zum Staatseigentum gehören, auf noch funktionierende Technologien niedrigeren Levels umgerüstet werden. Was nicht umgerüstet werden kann, soll verschrottet werden. Für den Fall, dass die Hyperimpedanz doch noch auf ihren alten Wert zurückkehrt, sollen aber 50% des technologischen "Altbestands" der LFT unangetastet bleiben. Adams ist weiterhin für die wirtschaftliche Entwicklung auf der Erde zuständig, Tifflor soll sich auf die Raumflotte konzentrieren, um wieder Kontakt zu anderen Sonnensystemen zu erhalten. Nachdem die Grundversorgung Terras mit Lebensmitteln und Energie mehr oder weniger sichergestellt ist, wird alsbald der erste Frachttransmitter wieder in Betrieb genommen - wenn dessen Gegenstation auch "nur" auf dem Mond steht. Es ist ein eher symbolischer Akt, denn für jede Sendung müssen riesige Energiemengen aufgewendet werden (weit mehr als in den "alten Zeiten") und statistisch gesehen geht immer noch eine von 2.500 Transmittersendungen verloren.

Der Wiederaufbau wird immer wieder durch terroristische Anschläge der Gon-Orbhon-Jünger empfindlich gestört. Carlosch Imberlock behauptet, er habe damit nichts zu tun und tatsächlich scheint er niemanden zu Gewalttaten anzustiften. Zumindest kann man ihm nichts dergleichen nachweisen. Seine "normalen" Anhänger, die einfach seiner charismatischen Ausstrahlung erliegen, scheinen denn auch nicht gefährlich zu sein. Anders ist es bei den Fanatikern. Diese haben eines gemeinsam, nämlich einen Traum, der sie erst zu potentiellen Terroristen macht. In dem Traum sehen die Leute einen See, in dem ein Schwert steckt und über dessen Oberfläche ein makelloser, hünenhafter Humanoide schwebt: Gon Orbhon. Er erscheint als furchtbares, gewaltiges, allmächtiges Wesen. Seine Augen sind geschlossen, werden sich aber bald öffnen. Wenn es soweit ist, werden nur diejenigen überleben, die an ihn glauben und der Technik abschwören. Wem dieser Traum erscheint, der ist wie hypnotisiert und wird zum Fanatiker. Man kann sich gegen seinen Einfluß zwar wehren, aber diese Kraft fehlt den meisten Menschen in der Verwirrung und Unsicherheit dieser Tage.

Auch Mondra Diamond träumt von Gon Orbhon, aber es gelingt ihr, sich seinem Einfluß zu entziehen. Nachdem sie knapp einem Anschlag der Fanatiker entgangen ist, macht sie eine üble Entdeckung: Bré Tsinga scheint zu Carlosch Imberlocks Sekte übergelaufen zu sein! Mondra kommt gerade noch rechtzeitig zu einer Versammlung der Sekte, in der Bré von ihrem Traum berichtet, um ihre Freundin vor einem Amokläufer zu retten. Die Tochter des verzweifelten Mannes, eine Gon-Orbhon-Jüngerin, hatte einen Selbstmordanschlag verübt und dafür will er sich jetzt rächen. Im Schutz eines Deflektorfelds macht Mondra den Mann unschädlich, bevor er jemanden verletzen kann.

Kommentar:

Sarkasmus-Modus: Ein unterhaltsamer, gar spannender Roman von H.G.F., an dem es praktisch nichts auszusetzen gibt und der kein Lückenfüller ist? Ja, das geht! Sarkasmus-Modus-Ende

Der ständige Wechsel der Handlungsebenen sorgt für die nötigen Cliffhanger, Mondra bekommt endlich eine gute, zu ihr passende Rolle und was mit der guten Bré Tsinga wirklich passiert ist, wird noch nicht enthüllt. Ist sie wirklich zu einer von Imberlocks Anhängerinnen geworden oder will sie sich nur "Undercover" in seine Organisation einschleichen, um mehr über die Hintergründe herauszufinden?


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