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2209: Station der Oldtimer

Autor: Uwe Anton

Inhalt

Am 07.09.1331 NGZ erlischt das Sternenfenster infolge der erhöhten Hyperimpedanz, die Fensterstationen fallen in den Normalraum zurück. Da die Arkoniden im Sektor Hayok immer aggressiver werden, läßt Reginald Bull die Stationen räumen, bevor die Besatzung dem Gegner in die Hände fallen kann - mit den Stationen selbst dürften die Arkoniden jetzt nichts mehr anfangen können. Die Leistungsfähigkeit sämtlicher Geräte, deren Funktionen auf hyperphysikalischer Grundlage beruhen, sinkt immer weiter. Ebenfalls am 7. September fällt ein Planet des Sternenozeans aus dem "Hyperkokon" in den Normalraum. Ohne sein Zentralgestirn erkaltet er und verliert allmählich seine Atmosphäre. Als Bull und Fran Imith die Welt untersuchen, finden sie eine ehemalige Agrarwelt vor, die wohl von den Kybb-Cranar besetzt war. Sowohl die Eingeborenen als auch die Kybb-Cranar sind tot, vermutlich haben sie den Schock des Rücksturzes nicht überlebt. Zur gleichen Zeit beobachtet ein terranischer Erkundungskreuzer den Aufmarsch von 5.000 arkonidischen GWALON-Schlachtschiffen im Sektor Hayok. Die Schiffe verbergen sich umgehend im Ortungsschatten einer Sonne. Als Bull diese Nachricht erhält, beordert er sofort Julian Tifflor von Mirkandol zurück nach Terra und gibt den Einsatzbefehl für PRAETORIA...

Auf dem Planeten Hayok erkundet eine Gruppe von TLD-Agenten und Wissenschaftlern das neu entdeckte Höhlensystem unter dem Pen'rakli-Gebirge. Die Gruppe wird von Trim Marath und Startac Schroeder unterstützt. Da es keinen Eingang gibt, bringt der Teleporter die Leute ins Innere des Gebirges, was ihn mehr Kraft als gewöhnlich kostet - irgend etwas in der Anlage scheint sich gegen die Eindringlinge zu wehren. In den Höhlen verbirgt sich eine komplette, voll funktionsfähige Station der Oldtimer, die genau so aufgebaut ist wie ihr Pendant auf Impos. Startac und Trim haben den Auftrag, hier nach einer Silberkugel zu suchen. Nur mit einem solchen Transportmittel wäre es möglich, Rhodan und Atlan in den Sternenozean zu folgen. Eine Silberkugel wird zwar zunächst nicht gefunden, dafür aber ein Holo, welches neben 3 weiteren planetaren Stützpunkten auf anderen Welten alle 128 Sonnen des Hayok-Sternenarchipels abbildet. Die Sterne tragen unterschiedliche Farbmarkierungen und es dauert nicht lange, bis man deren Sinn herausfindet: Alle Sonnen liefern zu bestimmten Zeitpunkten eine genau definierte Energiemenge - und das seit über 10.000 Jahren. Jetzt allerdings geht die zur Verfügung gestellte Energie immer weiter zurück. Trim und Startac entdecken einen Transmitter, der sie zu einer Beobachtungsstation tief in der Korona von Hayoks Sonne bringt. Dort können sie selbst mitverfolgen, wie zwei von vielen gigantischen Stationen, die sich ebenfalls in der Korona befinden, explodieren. Offenbar sind auch diese Stationen von der Hyperimpedanz betroffen.

Zurück in der Oldtimer-Anlage stoßen die Mutanten auf ca. 100 jener Statuen, die man an solchen Orten offenbar immer vorfindet. Die Statuen scheinen zu leben und kommunizieren mit den Mutanten. Sie bezeichnen sich selbst als "Wächter im Hyperfeld". Sie betrachten die Mutanten als Störenfriede und bedrängen sie so sehr, daß Trims "schwarzer Zwilling" erscheint und alle Statuen vernichtet.

Kommentar:

Es dürfte klar sein, daß die Oldtimer es waren, die den Sternenozean mit Hilfe der Sonnenzapfstationen im Hyperkokon "versteckt" haben. Die Stationen fallen der Hyperimpedanz zum Opfer, dadurch steht nicht mehr genug Energie zur Aufrechterhaltung des Kokons zur Verfügung und somit materialisiert eine versteckte Sonne nach der anderen und ein versteckter Planet nach dem anderen im Normalraum. Bleibt die Frage, ob die Oldtimer mit den legendären "Schutzherren" identisch sind (ich meine: ja) und warum sie den Sternenozean versteckt haben - oder vor wem!

Endlich erfährt man wenigstens ein paar Details über die lange Rückreise der SOL von Tradom nach Terra: Trim Marath und Zitonie Kalishan haben ein gemeinsames Kind, die künstliche Befruchtung machts möglich. Mutter und Sohn haben sich aber von Trim getrennt, denn das Kind hatte Paragaben entwickelt, mit denen es Trim unabsichtlich bedroht hatte - und das sollte man bekanntlich lieber bleiben lassen, wenn man nicht vom "schwarzen Zwilling" geschnetzelt werden will! Trim wird seinen Sohn also erst wiedersehen, wenn das Kind gelernt hat, seine Paragaben zu kontrollieren.

Zum zweiten Mal fällt in einem Roman des neuen Zyklus der Begriff PRAETORIA. Eine Geheimwaffe der Terraner offenbar. Was PRAETORIA wirklich ist, erfahren wir höchstwahrscheinlich im gleichnamigen Roman der übernächsten Woche.


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