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Perry Rhodan-Lexikon


Perry Rhodan Lemuria



Allgemein:

Dieser 6 Bände umfassende Minizyklus ist ein Spin-off der Perry Rhodan - Heftromanserie, zeitlich ist er vor den Beginn des Sternenozean-Zyklus einzuordnen.

Wir schreiben das Jahr 1327 NGZ. Seit dem Krieg gegen das Reich Tradom sind ca. 15 Jahre vergangen. Die Terraner bereiten sich auf die Auswirkungen der erhöhten Hyperimpedanz vor. Bei einer angeblich in diesem Zusammenhang eingeleiteten Geheimmission zur diplomatischen Kontaktaufnahme mit den Akonen stößt Perry Rhodan im weitgehend unbesiedelten und unerforschten Ochent-Nebel in der Milchstraße auf ein uraltes lemurisches Generationenraumschiff, das seit über 50.000 Jahren mit annähernder Lichtgeschwindigkeit dahinrast - durch die relativistischen Effekte sind deshalb an Bord dieser Sternenarche erst ca. 500 Jahre seit ihrem Aufbruch vergangen.

Wir erinnern uns: Bis vor ca. 50.000 Jahren war die Erde, damals Lemur genannt (Hauptkontinent: Lemuria), Zentrum des Sternenreichs der Lemurer (Großes Tamanium). Die Lemurer waren das vorherrschende Volk in der Milchstraße. Der Entwicklungsstand der Lemurer war dem Technologielevel der Terraner in der Zeit des Solaren Imperiums weit voraus. Durch eine Besonderheit ihres Gehirns waren die Lemurer schwach Psi-begabt, außerdem verfügten sie über einen erstaunlich gut ausgeprägten Geruchssinn. Die Lemurer waren seinerzeit vor den extrem aggressiven Vorfahren der Haluter, den "Bestien", in die Nachbargalaxis Andromeda geflohen, wo sie sich zum Volk der Tefroder entwickelt haben. Aus den Lemurern, denen die Flucht nicht gelungen war oder die nicht hatten fliehen wollen, waren nach dem Ende der verheerenden Kriege die meisten humanoiden Völker der heutigen Milchstraße hervorgegangen: Die Akonen, die Arkoniden mit all ihren Abkömmlingen - und auch die Terraner. Hinterlassenschaften der überlegenen lemurischen Technologie werden immer wieder auf verschiedenen Planeten der Milchstraße entdeckt, auch auf der Erde.

Es stellt sich jedoch heraus, daß die Sternenarche noch vor der Gründung des Großen Tamaniums gestartet sein muß...

Handlungszeitraum

Anfang April 1327 NGZ - 03.05.1327 NGZ

Erkenntnisse und Folgen für die PR-Serie:

In der lemurischen Vergangenheit (lange vor den Bestienkriegen) sind mindestens 44 Generationenraumschiffe von Lemur aus gestartet und seitdem im Dilatationsflug unbemerkt durch die Milchstraße geflogen. Ab dem Jahre 1327 werden die zum Teil mutierten Überlebenden von wenigstens 4 solchen Sternenarchen auf Planeten angesiedelt, deren Koordinaten niemand außer ihnen erfahren soll. Es gibt also wieder bzw. noch Lemurer in der Milchstraße. Was aus den übrigen Archen geworden ist, wird in diesem Zyklus nicht geklärt.

Nach den Kriegen gegen die Lemurer haben die Bestien überall in der Milchstraße Arsenalplaneten angelegt, in denen tausende von geklonten Kämpfern und ebenso viele Kampfschiffe hergestellt werden können. Fünf solche Stützpunkte werden infolge der Entdeckung der Sternenarchen aktiviert, können aber zerstört werden. Wie viele weitere - aber inaktive - Stützpunkte darüber hinaus noch in der Milchstraße vorhanden sind, ist nicht bekannt.

Drei geklonte "Bestien" überleben die Vernichtung der Arsenalplaneten. Ihre Namen lauten: Ion Lissos, Lev Utan, Murrn Hoks. Sie haben nichts mit der wilden Natur ihrer Vorfahren gemein, sondern gleichen eher den friedfertigen Halutern.

Im 92. Jahr des Krieges gegen die Bestien, also rund 50.000 Jahre v.Chr., hat der Lemurer Levian Paronn vermutlich von ES einen Zellaktivator und Kostruktionspläne für den Bau weiterer Aktivatoren erhalten. Mindestens 43 Aktivator-Nachbauten wurden für die Kommandanten der Sternenarchen erzeugt. Diese Aktivatoren waren von der Einwirkung des Genkode-Destruktionsfelds der Laren nicht betroffen und existieren auch jetzt noch.








Illustrationen Pabel-Moewig Verlag KG
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