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2198: Plan des Kosmokraten

Autor: Uwe Anton

Inhalt

Während Perry Rhodan weiter versucht, Kontakt mit der SOL zu erhalten und gleichzeitig über THOREGONS Wahnsinnsplan sinniert, gelingt es dem Kosmokraten Hismoom nach einigen Fehlversuchen, sich in einem der letzten Maunari-Körper innerhalb des KÖCHERS zu manifestieren, ohne daß diese körperliche Hülle sofort zu Asche zerfällt. Umgehend stapft der sechs Meter große Zyklop gefolgt von Cairol und Alaska Saedelaere zur Zentrale der SOL und übernimmt praktisch das Kommando. Trim Marath ist ebenfalls zugegen, hält die mentale Belastung durch Hismooms Präsenz aber nicht aus und bricht zusammen. Kurz darauf erscheint sein "schwarzer Zwilling". Eine lässige Handbewegung des Zyklopen genügt jedoch, dieses bislang für unbesiegbar gehaltene schattenhafte Wesen spurlos verschwinden zu lassen (hoffentlich für immer). Hismoom fordert uneingeschränkte Bewegungsfreiheit innerhalb von METANU, ohne jedoch irgendwelche Erläuterungen abzugeben. Atlan wagt einen Zwergenaufstand und verweigert dem Kosmokraten die SOL - er gesteht ihm lediglich den leichten Kreuzer CANBERRA zu, welcher als einziges Beiboot wie die SOL über ein Iso-Werk verfügt. Daß der ziemlich wortkarge Hismoom hierauf eingeht, läßt darauf schließen, daß seine Möglichkeiten im PULS wohl doch begrenzt sind. Der KÖCHER muß für den Wechsel zum Kreuzer demontiert und in der CANBERRA wieder zusammengesetzt werden. Dann macht Hismoom sich auf die Jagd nach dem "terminalen Messenger", der demnächst fertiggestellt sein wird. Einer von Hismooms Begleitern auf dieser Mission ist übrigens Monkeys Lamuuni-Vogel, für den die gewaltige mentale Ausstrahlung des Kosmokraten wohl eine unwiderstehliche Lockung darstellt.

Die SOL erhält die Aufgabe, für Ablenkung zu sorgen, damit Hismoom nicht von Kattixu-Schiffen oder Helioten behindert wird. Man vernichtet deshalb einen der Kontrollsatelliten, mit denen die roten Helioten gesteuert werden. Dadurch werden die "wahnsinnigen" Helioten in dem entsprechenden Bereich der Membran sozusagen befreit. Unzählige der Energiewesen brechen aus der Membran hervor und erfüllen die Kanäle, in denen sich auch die SOL aufhält. Wie praktisch, daß sie sich zuerst einmal auf die Kattixu-Basisschiffe stürzen, die sich gerade anschicken, die SOL zu verfolgen! Immerhin: Für Ablenkung ist jetzt zur Genüge gesorgt. Es gelingt Hismoom, den "terminalen Messenger" einzufangen und unter seine Kontrolle zu bringen. Wie er das anstellt, bleibt sein Geheimnis. Mit letzter Kraft bringt er das Gebilde auf einen neuen Kurs - dann zerfällt sein Maunari-Körper zu Asche. Das neue Ziel des Messengers ist das Zentrum von METANU, genauer gesagt: KABBAs Leichnam. Die SOL muß sich inzwischen gegen die Angriffe von Weltraumtraktoren wehren. Die Energieentfaltung des Kampfes läßt Rhodan aufmerksam werden. Der Terraner fliegt mit dem kleinen Monteurboot zum Schauplatz des Feuergefechts, identifiziert sich gegenüber Atlan, indem ein paar Zeilen aus dem berühmten Hellgate-Psycho-Gedicht rezitiert, und wird umgehend an Bord genommen. Endlich wieder im Kreise der Lieben!

Es bleibt natürlich auch THOREGON nicht verborgen, daß es ihr jetzt an den Kragen geht. In Panik schaltet sie alle Kontrollsatelliten ab, doch die roten Helioten wagen es nicht, der CANBERRA zu nahe zu kommen. Sie vernichten lediglich alle technischen Einrichtungen in METANU-Nabelplatz, werden bald aber auch der SOL gefährlich. Dann kracht der durch nichts aufzuhaltende "terminale Messenger" in den METANU-Nukleus. Dieser wird zerfetzt und als die durch ihn erzeugte extreme Raumkrümmung verschwindet, "faltet" METANU-Nabelplatz sich sozusagen auseinander.

Kommentar:

Na gut, die SOL ist durch eine Art "Nabelschnur" mit dem Normalraum verbunden und nur mit ihrer Thoregon-Aura, die kein Schiff der Kosmokraten jemals hätte kopieren können, konnte sie in den PULS eindringen. So ist es schon irgendwie plausibel, daß Hismoom sich in der SOL manifestieren kann und daß es den Kosmokraten so wichtig war, ausgerechnet dieses Schiff der SI THOREGON wie eine dritte Kolonne unterzujubeln. Die ganze Odyssee über Segafrendo und Wassermal war auch irgendwie notwendig, damit die Galaktiker im guten Glauben, eigene Ziele zu verfolgen, handeln konnten. Das kann man akzeptieren. Dennoch ist das alles als Erklärung ein wenig dünn und kommt mir so vor, als wäre es zu einem relativ späten Zeitpunkt im Thoregon-Großzyklus mit relativ heißer Nadel gestrickt worden.

Daß THOREGONs Schicksal besiegelt ist, dürfte feststehen. Wahrscheinlich wird die Zerstörung von METANU den ganzen PULS in Mitleidenschaft ziehen. Einziger logischer Ausweg für die SOL: Flucht durch einen der Mega-Dome, die sich im METANU-Nabelplatz befinden. Sollte mich nicht wundern, wenn sie danach im PULS von DaGlausch rauskommen würde...


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