Zur Archiv-Startseite
Zur Perry Rhodan - Übersicht
Zu den Heftromanen
Weiter zu Nr. 2192
Zurück zu Nr. 2190


2191: Alles für die Ewigkeit

Autor: Michael Nagula

Inhalt

Freudige Nachricht für Curcaryen Varantir oder nicht? Le Anyante hat angesichts der Auslöschung des Volks der Algorrian die Kontrolle über einige ihrer Körperfunktionen verloren - und ist jetzt schwanger. Eines der befruchteten Eier, die in ihrem Körper gelagert sind, ist in ihre Gebärmutter eingedrungen...

Unter der Leitung von Myles Kantor und Icho Tolot werden die eroberten Iso-Werke in die SOL eingebaut, nachdem ihre Funktionsweise entschlüsselt werden konnte. Es wird je ein Iso-Werk für jede SOL-Zelle und für das Mittelteil benötigt, denn diese Aggregate können immer nur eine begrenzte Masse für den Flug in das Analog-Nukleotid isolieren. Und es wird höchste Zeit, daß die SOL in dieses Objekt vordringt, denn wenn Anfang Juni ein neuer kosmischer Messenger entstehen würde, wäre das gleichbedeutend mit der Vernichtung zahlreicher Galaxien durch die Kosmokraten - die heimatliche Milchstraße eingeschlossen. Es werden allerdings nur zwei der vier Iso-Werke in der SOL verbaut. Das Generationenschiff soll nämlich nicht komplett in das Analog-Nukleotid einfliegen. Die SOL-Zelle 2 soll abgekoppelt werden und im PULS verbleiben - mit den Kindern und Icho Tolot als Kindermädchen an Bord! Man nimmt nämlich an, daß die Kinder, sollte die Mission der SOL im Nukleotid scheitern, mit einem Fernraumschiff mehr Überlebenschancen hätten als in einem Beiboot (was ich, mit Verlaub gesagt, für Unsinn halte, denn wenn der gesamte PULS vernichtet wird, wäre auch die SZ2 nur ein Staubkörnchen im Orkan).

Da man nur mit einer Geschwindigkeit von 120 Sekundenkilometern durch METANU-Tor fliegen kann, ist es zunächst einmal erforderlich, die dort stationierten riesigen Kattixu-Flotten wegzulocken. Ein Anflug im Hypertakt ist aufgrund der Verzerrungen des hyperphysikalischen Mediums im Bereich des Tors nicht möglich, man müßte also mit konventionellen Triebwerken fliegen und wäre ein leichtes Ziel für die Wachschiffe. Hier kommen die Algorrian ins Spiel: Sie wollen mit ihrer 16 Kilometer langen Station STASIS 01, die gut bewaffnet ist, einen Scheinangriff auf Cencha-1 und 2 fliegen und so die Kattixu von METANU-Tor weglocken. Ronald Tekener schließt sich den beiden auf ihrer Mission an, sozusagen als Aufpasser. Das Schiff, mit dem die Algorrian losfliegen wollen, wird mit dem dritten Iso-Werk bestückt - für alle Fälle. Gleichzeitig wird eine aus Space-Jets bestehende Transmitterbrücke als Fluchtweg für Tek und die Algorrian eingerichtet. Als dann die SZ2 abgekoppelt werden soll, steht den Solanern eine unangenehme Überraschung bevor: SENECA weigert sich, die entsprechenden Befehle auszuführen und beruft sich auf eine höhere Instanz. Mehr ist aus ihm nicht herauszubringen, aber eins steht fest: irgend jemand hat ein Interesse daran, daß die komplette SOL ins Analog-Nukleotid fliegt. Die Kinderchen müssen also schön mitkommen, außerdem muß das Iso-Werk nachträglich installiert werden, was kostbare Zeit verschlingt.

Die Algorrian übernehmen nach einigen Schwierigkeiten die Steuerung von STASIS 01. Tek erhält mittels spezieller Hypno-Blitzschulung einen Crashkurs in algorrianscher Technik. Er stellt eines der kleinen Hypnoschulung-Headsets und ein paar Schulungsunterlagen sicher. Das dürfte ein gefundenes Fressen für Myles Kantor und die Wissenschaftler der SOL werden, denn einiges, was die Algorrian an Technologie entwickelt haben, grenzt selbst für sie noch an Magie. Der Plan der Galaktiker geht auf. Die Algorrian-Station fliegt feuerspeiend auf THOREGONS Hauptwelten zu und zeigt sich unbeeindruckt von allen Abwehrmaßnahmen. Deshalb wird der größte Teil der Kattixu-Schiffe von METANU-Tor abgezogen und in den Kampf gegen die Station geworfen. Außerdem stürzen sich einige grüne Helioten in ihren Schutzschirm. Es wird knapp, denn die SOL, die sich im Ortungsschutz der Sonne Thoregon versteckt, hat Probleme mit den Iso-Werken. Gerade noch rechtzeitig können diese Aggregate doch noch zum Laufen gebracht werden. Die SOL nähert sich METANU-Tor, Tek und die Algorrian setzen sich über die Transmitterbrücke in das Hantelschiff ab, kurz bevor STASIS 01 vernichtet wird. Und dann fliegt die SOL in das Analog-Nukleotid hinein...

Kommentar:

Ich frage mich, warum man mit solch absoluter Sicherheit annimmt, daß die Kosmokraten im gleichen Moment zuschlagen werden, in dem ein kosmischer Messenger entsteht, nämlich am 01.06.1312 NGZ? Schließlich muß der Messenger doch erst einmal zu seinem Bestimmungsort gelangen, dort irgend eine Reaktion auslösen - und die muß dann wiederum erst von den Kosmokraten oder ihren Helfern beobachtet und richtig interpretiert werden. Naja, es stand wohl so im Exposé...

Extras:

Bei meinem Exemplar dieses Romans war über das Cover noch ein kleiner Umschlag mit Perry Rhodan-Aufklebern geheftet: Mehrere PR-Schriftzüge, Perrys Konterfei, die Perry-Figur von Renato Casaro und einige Ausschnitte von Titelbildern. Außerdem das Gesicht einer Hauptfigur des neuen Zyklus ab Heft 2200. Und genau hierzu gibt es auf der Innenseite dieses kleinen Umschlages noch ein paar Vorab-Infos, die ich euch nicht vorenthalten möchte:

Der neue Zyklus heißt Der Sternenozean. Die Bedrohung durch das Reich Tradom wird gebannt sein, doch im Sternenozean manifestiert sich eine Macht, die seit Äonen darauf wartet, einen uralten Konflikt bis zum Ende auszutragen. PR und Atlan werden vermutlich zusammen - aber ohne weitere Begleitung - im Sternenozean aktiv sein.

Alaska Saedelaere wird sich auf die Suche nach Samburi Yura begeben.

In Hangay wird eine Negasphäre entstehen, die SOL wird in dieser Galaxis unterwegs sein.

Eine neue Hauptfigur wird der junge Arkonide Kantiran sein. Der Abbildung dieses Arkoniden nach zu urteilen, muß man sich sein Aussehen in etwa so vorstellen wie Johnny Depp in dem Film Fluch der Karibik.


Zur Archiv-Startseite
Zur Perry Rhodan - Übersicht
Zu den Heftromanen
Weiter zu Nr. 2192
Zurück zu Nr. 2190