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2175: Zeitsprung rückwärts

Autor: Horst Hoffmann

Inhalt

Auf der TEFANI gibt es Ärger, weil die Reparatur der Zeitmaschine kaum Fortschritte macht. Troym LeCaro überwirft sich mit Fian DeGater im Streit um die Leitung der Arbeiten und schnappt sich ein Beiboot, um zur legendären Heimatwelt der Eltanen zu fliegen. Zusammen mit der jungen Eltanin Elenea DeBanu, der er besonders vertraut (Mutterersatz) erreicht er den paradiesischen Planeten Klarion und versucht die dortigen Führer davon zu überzeugen, daß ihrem Volk der Untergang droht, weil man in der Gegenwart Klarion nur noch in der Erinnerung kennt. Die Eltanen lassen sich aber nicht überzeugen, sie glauben LeCaro nicht, daß er aus der Relativzukunft kommt. Wie zu erwarten war, erscheint prompt eine AGLAZAR-Flotte der Inquisition und bombt Klarion ins Vergessen - LeCaro und seine Begleiterin können nur mit knapper Not und mit der Unterstützung eines seltsamen Wesens entkommen: Das symbiontische (oder parasitäre?) Intelligenzwesen Assija springt von seinem bisherigen Träger, einem halbrobotischen Eltanen, auf DeBanu über, als der alte Wirt vor Aufregung stirbt (LeCaro hätte ihm vielleicht nicht so schonungslos sagen sollen, daß alle Eltanen dem Tode geweiht sind). Mit Assijas Hilfe erreichen die beiden Zukunfts-Eltanen ihr Schiff, bevor Klarion restlos vernichtet wird. Zurück auf der TEFANI erweist sich der Symbiont ein weiteres Mal als hilfreich, denn mit seinen telepathischen Fähigkeiten enttarnt er einen Saboteur, der dafür verantwortlich war, der die Arbeiten an der Zeitmaschine behindert hat. Er wollte in der Vergangenheit bleiben und sich bei der Inquisition einschleimen.

Der Saboteur wird ausgeschaltet, vorher schießt er aber noch auf DeBanu und verletzt sie so schwer, daß sie in einen Regenerationstank gelegt werden muß. Als sie dort mit dem Tode ringt, verlangt der Symbiont von ihr, daß sie ihm ihre Gedanken (also wohl ihr Bewußtseinsinhalt) überläßt. Er scheint eine Art Psychovampir zu sein. Im letzten Moment verhindert LeCaro, daß Assija der Frau das Leben aussaugt. Der Parasit will LeCaro anspringen, um auch ihn zu übernehmen, verdampft aber in den Schutzschirmen der Eltanen-Wiege. Plötzlich erscheinen zwölf Katamare auf, offenbar sind die Schiffe LeCaro von Klarion aus gefolgt. Die KARRIBO kann den Angriff der AGLAZARE abwehren, aber gegen weitere Angriffe hätte auch sie auf Dauer wenig Chancen. Die Reparatur der Zeitmaschine schreitet jetzt gut voran, aber noch muß man auf die Rückkehr der LEIF ERIKSSON warten. Als der ENTDECKER schließlich zurückkommt (und zwar ohne die JOURNEE), ist die Arbeit am Wandelzeit-Generator noch nicht komplett abgeschlossen. Trotzdem entschließt Rhodan sich zur Rückkehr in die Gegenwart, auch wenn das bedeutet, daß die JOURNEE im Tradom der Vergangenheit verschollen bleiben wird. LeCaro allerdings will in der Vergangenheit zurückbleiben, um den Resten seines Volkes beizustehen. Er setzt sich mit einem Beiboot ab, begleitet wird er von der wieder genesenen DeBanu und von seinem alten Widersacher DeGater. Allerdings kommt er nicht weit, denn während die Zeitmaschine ihre Arbeit aufnimmt, während der die Schiffe der Galaktiker wehrlos sind, greift eine große AGLAZAR-Flotte an. Troym wirft sich den AGLAZAREN mit seinem Beiboot entgegen, wird natürlich sofort vernichtet, hat den Galaktikern aber die entscheidenden Sekunden verschafft, die sie benötigen, um den Zeitsprung auszuführen.

Anguela hatte inzwischen einen schweren Stand im Kampf gegen die Inquisition. Er ist mit den Calditischen Palästen nach Sivkadam, seiner alten Heimat, geflüchtet und sammelt dort die letzten treu gebliebenen AGLAZARE und Flottenkontingente der Eltanen. Aber selbst mit der überlegenen Feuerkraft der Paläste kann dieses Aufgebot nicht lange standhalten, als Sickz Uknadi mit einer Übermacht aus mehr als 100.000 AGLAZAREN erscheint, die überdies mit kampferprobten Valentertruppen bemannt sind. Als das letzte Aufgebot der Thatrix-Zivilisation aufgerieben wird, entscheidet Anguela sich einmal mehr für die Flucht. Die Calditischen Paläste sollen als Symbol der Hoffnung für den Widerstand gegen die sich durchsetzende Inquisition der Vernunft erhalten bleiben.

Als die Zeitreisenden wieder in der Gegenwart erscheinen, schreibt man den 09.05.1312 NGZ. Die nur unvollständig reparierte Zeitmaschine brennt sozusagen durch und vernichtet dabei die TEFANI. Rhodan nimmt Kontakt mit den Flotten am Sternenfenster auf. Kurz darauf erhält er die Nachricht, daß dort eine Sonde entdeckt wurde, die ca. 160.000 Jahre alt ist, einer fremden Technik entstammt, aber eindeutig terranische Kennungssignale ausstrahlt. Es handelt sich um die Kennung der JOURNEE...


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