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2173: Der Ultramagnet

Autor: Uwe Anton

Inhalt

Da man den Queigat-Sektor als gemeinsamen Ausgangspunkt der Schmerzwechten bestimmt hat und weil diese seltsamen Singularitäten ziemlich genau in der Zeit entstanden sein müssen, in der die Terraner und Arkoniden nun gestrandet sind, möchte man sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, jetzt mehr über sie zu erfahren. Deshalb wird die JOURNEE zur Erkundung in den Queigat-Sektor geschickt. Unterwegs dorthin kommt es zu einem Zwischenfall, als Jeremiah Hutkin droht, sich in die Luft zu sprengen. Er fordert, daß die JOURNEE sich in die nächste Sonne stürzen soll - so will er verhindern, daß es zu einem Zeitparadoxon kommt. Raye Corona kann den Cheflogistiker aber davon überzeugen, daß kein Grund zur Sorge besteht. Wie Tifflor schon sagte: Es geschieht, weil es geschah, d.h. alles, was die Besatzung der JOURNEE tun wird, ist schon Geschichte... Auch Zim November, der wieder als Emotionaut auf dem Spürkreuzer tätig ist, hat düstere Visionen, in denen die in Tradom entdeckten terranischen Skelette eine beunruhigende Rolle spielen.

Im Queigat-Sektor wird die Besatzung der JOURNEE vor praktischere Probleme gestellt, denn dort nimmt der Ultramagnet seine verhängnisvolle Tätigkeit genau in dem Moment auf, als der Spürkreuzer sich im Schutz seiner Antiortungseinrichtungen trotz des in diesem Sektor versammelten Flottenaufgebots näher heranwagt. Die JOURNEE bleibt unentdeckt, während der Ultramagnet innerhalb kurzer Zeit die über alle Wesen Tradoms verteilten Bewußtseinssplitter der Superintelligenz VAIA aufsaugt und festhält, wobei er gleichzeitig verhindert, daß die Splitter sich zu einem größeren Ganzen zusammenfinden können. VAIA, deren materieller Körper sich im PULS befindet, ist machtlos und kann nicht verhindern, daß ihre Bewußtseinssplitter zu halbmateriellen Objekten zusammengeballt und anschließend wie bei einer Explosion davongeschleudert werden.

Dieser ganze Prozeß verursacht ein unbeschreibliches energetisches Chaos im Queigat-Sektor, durch das nicht nur große Teile der Valenter- und Tonkihn-Schiffe vernichtet werden - auch die dicht besiedelten Valenter-Welten, die sich dort befinden, werden vernichtet. Sickz Uknadi, der das Unheil hat kommen sehen, kann sich gerade noch mit Teilen seiner Flotte in Sicherheit bringen. Jetzt weiß er, was er von seinem mit Cairol geschlossenen Pakt zu halten hat, aber immerhin ist VAIA vernichtet und damit stehen seinen Machtgelüsten nur noch die Guyaam im Wege.

Die JOURNEE wird von einer der neu entstandenen Schmerzwechten getroffen und an einen Ort transportiert, der irgendwo im Halo der Galaxis Tradom gelegen ist. Leider werden dabei sämtliche Überlichttriebwerke und Hyperfunkgeräte zerstört. Es gibt die ersten fünfzehn Toten und zahlreiche Verwundete an Bord. Die JOURNEE ist somit in Tradom gestrandet und kann aus eigener Kraft weder die eigenen Einheiten erreichen noch Hilfe herbeirufen...

Kurz notiert:

Schön, wieder was von den Leuten zu hören, die man im Andromeda-Taschenbuchzyklus liebgewonnen hat. Aber nicht so schön wäre es, wenn ausgerechnet die Besatzung der JOURNEE in der Vergangenheit zurückbleiben würde.

VAIAs Bewußtsein ist nun also zersplittert und wir wissen, daß es dabei bis zur Handlungsgegenwart bleibt. Von dieser Seite haben unsere Helden also keine Hilfe zu erwarten.

Bin mal gespannt, was man von Cairol noch alles hören wird. Daß er sich für die Intrigen der Inquisition der Vernunft nicht interessiert, dürfte klar sein. Ihm geht es nur darum, ein Thoregon zu zerschlagen!


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