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2167: Für Helioten unsichtbar

Autor: Horst Hoffmann

Inhalt

Der fertig gestellte Stadtteil wird vom Planeten Ord Agenda wegtransportiert. Mit dabei sind Monkey und Alaska, die nur knapp dem Kältetod entgehen, denn das Gebäude, in dem sie sich verstecken, ist zwar mehr oder weniger luftdicht, aber nicht geheizt. Besonders Alaska, der nicht über eine oxtornische Kompaktkonstitution verfügt, hat unter der Kälte zu leiden. Die Stadt wird zum Planeten Ord Regimen geschleppt, zum Glück handelt es sich dabei um eine Sauerstoffwelt. Offenbar werden hier weitere Arbeiten an bzw. mit den Stadtteilen vorgenommen und auf Ord Regimen herrscht ein solches Durcheinander von Arbeitskräften aus verschiedenen Völkern, daß der Terraner und der Oxtorner nicht auffallen, zumal es keine Ordnungskräfte, Überwachungsanlagen oder dergleichen zu geben scheint. Sie verschaffen sich Nahrung, ein Quartier und eine holografische Karte, mit der sie sich orientieren können, alles übrigens kostenlos.

Die beiden finden heraus, daß sie sich offensichtlich im Inneren eines PULSES befinden. Allerdings herrschen hier offenbar andere Verhältnisse, als man es von den PULSEN kennt. Denn während diese absolut materiefrei sein sollen, befinden sich hier ganze Sternhaufen innerhalb des PULSES. Monkey und Alaska machen die unliebsame Bekanntschaft des Hausmeisters ihres Wohnturms. Der ist nämlich in Wirklichkeit ein Wächter der besonderen Art. Er kann Eindringlinge, die auf Ord Regimen nichts verloren haben, durch ihre mentale Ausstrahlung aufspüren. Das Wesen vom Volk der Canniben lockt die beiden Galaktiker in eine Falle, spinnt sie ein und will sie verspeisen. Doch den Kräften des Oxtorners und den verhängnisvollen Ausstrahlungen des Cappin-Fragments ist er nicht gewachsen. Vor seinem Tod gibt er noch Alarm und setzt seine Auftraggeber - die Kattixu - auf die Spur unserer Freunde.

Nach diesem Zwischenspiel machen die beiden Galaktiker einige bedeutsame Beobachtungen: Mehrere Helioten halten sich auf Ord Regimen auf und überwachen die Bauarbeiten. Erstaunlicherweise strahlen die Lichtwesen eine Aggressivität ab, die so stark ist, daß Alaska und Monkey sich ihnen nicht nähern können. Sie versuchen es auch dann nicht, als die Ausstrahlung sich ändert und so friedlich und harmonisch wird, wie man es von den Helioten gewöhnt ist. Die Helioten können die beiden Galaktiker offenbar nicht wahrnehmen, die Tarnkappen, die sie von Chiffa Phi erhalten haben, scheinen also tatsächlich zu funktionieren. Alaska und Monkey können auch beobachten, wie das von Ord Agenda antransportiete Stadtteil zusammen mit anderen, ähnlich riesigen Bauteilen, auf gigantische Ringsegmente montiert wird, die über den planetaren Städten schweben. Die Ringe werden - wen wunderts - im Orbit zur Pilzkappe eines Mega-Doms zusammengesetzt.

Dann greifen wieder einmal die keilförmigen Gleiter der Kattixu an, Monkey und Alaska müssen fliehen und sich immer wieder verstecken. Dann sehen sie plötzlich und unerwartet (der aufmerksame Leser hat allerdings schon die ganze Zeit darauf gewartet), wie die SOL von zwei Schleppern nach Ord Regimen gebracht wird. Monkeys Lamuuni-Vogel, der vergeblich versucht hat, in das Generationenschiff einzudringen, übermittelt seinem Herrchen eine seltsame Wahrnehmung: In der SOL scheint alles stillzustehen, so als sei in ihr die Zeit festgefroren...

Kurz notiert
Okay, Monkey und Alaska sind durch ihre Floh-Halsbänder der umfassenden Obhut der Helioten entzogen. Stellt sich nur die Frage, wie umfassend diese mentale Kontrolle wirklich ist. Denn wenn die Helioten auch den Gedankeninhalt der von ihnen überwachten Arbeiter lesen können, dann müßte ihnen auffallen, daß diese Arbeiter zwei Wesen sehen, deren Gedankeninhalt von den Helioten NICHT kontrolliert wird, und dann wäre die Tarnung geplatzt.

Ansonsten war ja irgendwie klar, daß Monkey und Alaska sich im ERSTEN THOREGON aufhalten und früher oder später auf die SOL treffen würden.

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