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2165: Rückkehr in den Mahlstrom

Autor: Arndt Ellmer

Inhalt

Arlo Kellind hatte Recht: Durch seinen Befehl, die Aura-Zange nach dem Flug durch den Mega-Dom auf die alten Werte zurückzuschalten, wird die Verdummung der erwachsenen Besatzung aufgehoben und bleibt ohne Folgen. Der Durchgang scheint für andere Besatzungsmitglieder nicht ganz so glimpflich verlaufen zu sein: Sowohl die Mom`Serimer als auch Trim Marath liegen in einer Art Koma. Es stellt sich heraus, daß die SOL in unmittelbarer Nähe des SCHLUNDS im Mahlstrom der Sterne herausgekommen ist. Dort befinden sich tatsächlich zwei Mega-Dome, einer davon ist für die Auslieferung bestimmt, d.h. er wurde offensichtlich von den Helioten losgeschickt und wird jetzt durch den SCHLUND an einen unbekannten Ort des Universums transportiert.

Das hyperenergetische Chaos, das im Mahlstrom herrscht, beeinträchtigt wichtige Bordsysteme der SOL, die Energiespeicher sind fast leer und können nur mühsam wieder gefüllt werden. Die SOL kann dem Sog des SCHLUNDS nur entkommen, indem sie sich in den Windschatten des zweiten Mega-Doms begibt und dann in den Hypertaktflug wechselt. Für die Suche nach dem hiesigen PULS wird nochmals die Aura-Zange eingesetzt. Mit ihrer Hilfe lokalisiert Myles Kantor eine Zone, die den PULSEN der Milchstraße und DaGlausch ähnelt, mit einem Durchmesser von 7.670 Lichtjahren jedoch deutlich größer ist. Die Galaktiker haben keinen Zweifel daran, daß es sich hierbei um den Sitz des Ersten Thoregon handelt. Leider haben sie keine Möglichkeit, in den PULS einzudringen oder auch nur Kontakt mit den Helioten aufzunehmen, die sich vermutlich darin aufhalten. Fee Kellind hat die Idee, daß die SOL-Zellen sich vom Mittelteil abkoppeln und den Ploohns bzw. den evtl. noch auf Ovarons Planet lebenden Menschen einen Besuch abstatten sollen, weil man im Moment sowieso nichts anderes tun kann als Warten. Bevor diese Idee in die Tat umgesetzt werden kann, bekommt man Gesellschaft: Mehrere Raumer der Ploohns tauchen auf, die ein Netz von Ortungsstationen um den PULS herum aufbauen. Zusammen mit den Ploohns ist ein walzenförmiges Schiff im Mahlstrom unterwegs, das höchstwahrscheinlich eine Einheit der Kosmokraten ist. Damit liegt der Schluß nahe, daß die Ploohns hier im Auftrag der Kosmokraten tätig sind.

Die Kosmokratenwalze entdeckt die SOL, verfolgt sie hartnäckig und fängt sie schließlich mit einem Fesselfeld ein. Die SOL kann noch einmal entkommen, indem halutische Hyperdim-Resonatoren eingesetzt werden, durch die eine Raumzeit-Verfaltung in der Nähe des Walzenschiffs erzeugt wird, die sogar der kosmokratischen Technik schwer zusetzt. Währenddessen erwacht Trim Marath aus seiner Bewußtlosigkeit. Er verhält sich eigenartig, irrt durch das Schiff und klagt über seltsame Wahrnehmungen, die ihn in den Wahnsinn zu treiben drohen. Es zeigt sich, daß er wahrscheinlich von den Pangalaktischen Statistikern einen Teil der Membran übernommen hat, mit der diese in den Kosmos hinaushorchen. In Verbindung mit seinen Cyno-Genen entwickelt Trim jetzt offenbar ein zweites PSI-Talent, das der Fähigkeit des Kosmo-Spürens ähnelt, die wir von Bjo Breiskoll, dem Katzer, kennen. Mit Hilfe dieser immer stärker werdenden Fähigkeit entdeckt Trim im PULS ein sich öffnendes Tor, das für die Orter der SOL zunächst unsichtbar ist. Als das Hantelschiff den betreffenden Bereich anfliegt, kann beobachtet werden, daß der PULS sich tatsächlich öffnet, um einen weiteren Mega-Dom zu entlassen. Während der Dom von gigantischen Schleppern hinaustransportiert wird, fliegt die SOL in den Tunnel ein. SENECA meldet. Wir hängen in einem Fesself... und bricht ab - gleichzeitig scheint die Zeit an Bord der SOL einzufrieren.

Kurz notiert:
Aha - also wissen auch die Kosmokraten, wo die Helioten zu finden sind!

Mega-Dome werden vom Mahlstrom der Sterne aus nach dem Zufallsprinzip im Universum verteilt? Mit dem SCHLUND als Roulettscheibe? Naja...

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