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2158: Das blaue Schiff

Autor: Horst Hoffmann

Inhalt

Die Absicht der Kosmokraten, etwas gegen "das Leben an sich" zu unternehmen (vgl. PR 2147), führt zu ersten Konsequenzen. Betroffen sind zunächst die Schwärme, die bekanntlich zu einer Steigerung der Intelligenz in jenen Bereichen des Universums sorgen sollen, in denen die Sporenschiffe der Mächtigen Leben gesät haben. Um es kurz zu machen: Die Schwärme sollen ausgeschaltet werden, damit die Ausbreitung des Lebens nicht weiter gefördert wird. Welche Auswirkungen dies hat, erleben Alaska Saedelaere und Monkey, die sich im Schwarm Kys Chamei aufhalten, hautnah mit.

In diesem Schwarm ist ein blaues, walzenförmiges Schiff unterwegs, das eine wichtige Anlage nach der anderen vernichtet oder auf andere Weise lahmlegt. Die für Kys Chamei verantwortlichen Cynos sind machtlos gegen den Raumer, dem es auf unerklärliche Weise gelungen ist, den Schmiegeschirm des Schwarms zu durchdringen und der unangreifbar ist, weil er sich stets z.T. in einer anderen Dimension zu befinden scheint. Die Unbekannten gehen bei ihren Angriffen allerdings recht human vor: Die Bevölkerung von Planeten bzw. die Besatzung von Stationen, die vernichtet werden sollen, werden stets rechtzeitig gewarnt und im Notfall sogar mit Fiktivtransmittern evakuiert.

Als Saedelaere und Monkey die Ortungsstation auf dem Planeten der Perminen lahmlegen, vermuten die Cynos einen weiteren Sabotageakt des blauen Schiffs und begeben sich umgehend dorthin. Man sieht aber rasch ein, daß die beiden Zellaktivatorträger nichts mit den unbekannten Aggressoren zu tun haben und behandelt sie als Gäste. Die Galaktiker bieten den Cynos ihre Unterstützung an, im Gegenzug wollen die Cynos versuchen, den beiden den Rückweg in die Milchstraße zu ermöglichen.

Währenddessen überschlagen sich die Katastrophenmeldungen: Mehrere wichtige Steuerzentren des Schwarms werden zerstört, ebenso der größte Teil der Manips. Dann wird Eolix, die zentrale Schaltwelt des Schwarms, angegriffen. Wieder kann das blaue Schiff, das Saedelaere an die Raumer der UFOnauten erinnert, durch nichts aufgehalten werden. Es setzt Tausende von zwergenhaften Androiden auf Eolix ab, diese verminen den gesamten Planeten. Saedelaere und Monkey erreichen Eolix noch vor dem blauen Schiff und entdecken dort interessante Dinge, u.a. die Statue eines Dieners der Materie und einen vollständigen Anzug der Vernichtung.

Als die Bomben gezündet werden, die nach und nach den gesamten Planeten zerfressen, bleibt Alaska auf eigenen Wunsch dort zurück, Monkey flüchtet. Dem ehemaligen Maskenträger geht es natürlich um den Anzug der Vernichtung. Er legt das gute Stück an, muß aber befürchten, zusammen mit dem Planeten unterzugehen. Auf seiner Flucht in tiefere Bereiche der planetaren Anlagen trifft Alaska mit einem der kleinen Androiden zusammen. Es gelingt ihm mit Hilfe des Anzugs, das Wesen zu packen und zu verhören. So erfährt er von den Plänen der Kosmokraten, die von einem offenbar weiblichen Wesen namens Samburi verwirklicht werden sollen. Sie ist die Kommandantin des blauen Schiffs, das den Namen LEUCHTKRAFT trägt. Der Mago Kafetchein holt Alaska in letzter Sekunde auf sein Schiff, doch Eolix ist nicht mehr zu retten. Man macht sich sofort auf den Weg nach Eolix II, wo sich eine Ausweichzentrale für die Schwarmsteuerung befindet, denn es ist klar, daß diese Welt das nächste Ziel der LEUCHTKRAFT sein muß...

Kurz notiert
Sehen wir mal über die seltsamen, nicht sehr gelungenen Erlebnisse hinweg, die Monkey und Alaska auf Eolix mit halb-lebendigen Cyno-Statuen haben, die zu schreien anfangen und wie Zombies herumtaumeln und konzentrieren uns auf die wichtigen Fragen: Wie kommt ein Anzug der Vernichtung in den Schwarm Kys Chamei? Warum machen die Kosmokraten sich die Mühe, die Schwärme zu sabotieren, wenn sie doch ganze Galaxien mit ihren Galaxienzündern vernichten könnten?

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