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2157: Die Wurmreiter

Autor: Susan Schwartz

Inhalt

Saedelaere und Monkey kommen nach ihrem Durchgang durch den Zeitbrunnen auf einer Dschungelwelt heraus, die von primitiven, koboldartigen Wesen, den Perminen, bewohnt wird. Dieses im Matriarchat lebende Volk bewohnt den Berg Kedo, eine gigantische Stufenpyramide, auf deren Terrassenflächen sich eine gefährliche Flora und Fauna tummelt. Die Perminen sind in zahlreiche kleine Sippen zersplittert, die sich ununterbrochen bekämpfen. Dabei geht es einerseits um Lebensraum, außerdem werden bei solchen Kämpfen immer wieder Gefangene gemacht, die der jeweils siegreichen Sippe eingegliedert werden. Die Perminen leben zusammen mit riesigen, gefiederten Flugschlangen, die sie als Reittiere vor allem während der Feldzüge nutzen.

Aufgrund seiner ständigen Disziplinlosigkeit wird Emboy Wogelkem, einer der Perminen, von seinem Stamm zum Tod verurteilt und zusammen mit seiner Flugschlange gefesselt und von der Pyramidenstufe geworfen. Die beiden überleben den Sturz und treffen unerwartet auf Saedelaere und Monkey. Emboy hält die beiden für Götter und kehrt mit ihnen zu seinem Stamm zurück, wo er sich bald darauf bei einem Angriff eines feindlichen Stamms rehabilitieren kann. Der Stamm bewahrt ein Artefakt auf, bei dem es sich, wie Alaska und Monkey herausfinden, um einen Holoprojektor handelt. Als Alaska ihn aktiviert, erfahren sie, daß die Perminen einst innerhalb der riesigen Pyramide gelebt haben und vertrieben wurden, weil sie keinen Frieden halten konnten. Die Holoprojektion verwendet übrigens die Sprache der Mächtigen, die auch noch - in stark verfremdeter Form - von den Perminen gesprochen wird.

Den beiden Galaktikern ist klar, daß der Berg Kedo künstlichen Ursprungs sein muß und mit Hilfe von Emboy und seiner Flugschlange Gurru finden sie weit oben, jenseits der Vegetationsgrenze, einen Zugang, der sich öffnen läßt. Dem Perminen bleibt der Zutritt zwar durch einen Prallschirm verwehrt, die Galaktiker können jedoch eintreten. Sie finden heraus, daß der Berg Kedo nichts anderes ist als eine große Ortungsstation. Mehr noch: Alaska begreift, daß man sich im Inneren eines Schwarms befindet! Die beiden versuchen, die Betreiber der Station mit einem Hyperfunkspruch auf sich aufmerksam zu machen. Da dies nicht zum Erfolg führt, deaktivieren sie kurzerhand die ganze Station, da sie davon ausgehen, daß dann ein Reparaturtrupp nicht lange auf sich warten lassen wird.

Die beiden verabschieden sich von Emboy, schenken ihm eine Taschenlampe und erhalten von ihm als Gegengabe eine Feder von einer Flugschlange. Der junge Permine kehrt zu seinem Stamm zurück und will versuchen, die verfeindeten Gruppen zu befrieden, damit sein Volk vielleicht irgendwann wieder seinen alten Platz als Wächter der Station einnehmen darf.

Kurz notiert
Wenn nur jeder Autor sich soviel Mühe damit geben würde, ein unbedeutendes "Nebenvolk" (das vermutlich nie wieder eine Rolle spielen wird) so liebevoll zu charakterisieren wie Susan Schwartz…

Alaska und Monkey müssen sich erst noch zusammenraufen. Zu unterschiedlich sind die Vorstellungen der beiden, wie man z.B. Konflikte lösen kann! Was für ein Zufall übrigens, daß die beiden ausgerechnet im Schwarm Kys Chamei landen, also der ehemaligen Heimat der Pangalaktischen Statistiker! Das eigentlich längst deaktivierte System der Zeitbrunnen wurde ja vermutlich durch die Manipulationen der Helioten wieder aktiviert. In welchem Zusammenhang stehen also die Helioten und der Schwarm?

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