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2155: Zebucks Hort

Autor: Arndt Ellmer

Inhalt

Rhodan & Co. nehmen an, daß der Inquisitor nicht in seiner explodierten Satellitenstation umgekommen ist (siehe PR 2151), sondern sich mit einem Transmitter gerettet haben könnte. Da bekannt ist, daß sich auf Jontagu eine Basis des Konquestors Trah Zebuck befindet, nimmt eine Flotte aus je 10.000 Fragmentern und LFT-Schiffen diese Welt ins Visier. Dem stehen rund 40.000 Valenterschiffe sowie eine unbekannte Anzahl von Aglazaren gegenüber. Unterstützt werden soll der Angriff deshalb durch eine eigene Waffe der Konquestoren: In dem von Gucky eingeschmuggelten Container (siehe PR 2154) waren Nanoroboter enthalten, die unbemerkt auf Jontagu freigesetzt wurden und jetzt nur noch auf den Aktivierungsbefehl warten, um auf Jontagu für Chaos zu sorgen. Zeitgleich mit dem Großangriff soll Twinny Argolis mit einem kleinen Kreuzerverband nach der JOURNEE suchen, die sich schon seit geraumer Zeit nicht mehr gemeldet hat.

Trah Zebuck hält sich in seiner Basis auf. Zebucks Hort, so der Name dieser Festung, ist ein großer Turm in der Südpolregion von Jontagu. Von dort aus leitet der Konquestor die Verteidigung gegen den Angriff der Galaktiker. Dabei verheizt er massenweise Valenterschiffe, die der galaktischen Flotte nicht gewachsen sind. Aglazare, die auf Jontagu zur Genüge in Docks liegen, greifen nicht in den Kampf ein. Die Galaktiker erleiden zwar ebenfalls Verluste, da das System durch Raumminen und schwer bewaffnete Forts gesichert ist, als aber die Nanoroboter aktiviert werden und schwere Zerstörungen auf Jontagu anrichten, ist der Sieg nahe. Zebuck muß fliehen - und das tut er mitsamt seiner Festung, denn diese ist ein riesiges Raumschiff (größer als die SOL)! Zusammen mit den noch verbliebenen Valenterschiffen setzt der Konquestor sich mit unbekanntem Ziel ab.

Sein Ziel, Rhodan auf die Oberfläche von Jontagu zu locken, erreicht Zebuck aber dennoch beinahe, denn der Terraner will einen der dort zurückgelassenen Aglazare erbeuten. Als die terranischen Schiffe sich jedoch dem Planeten bis auf eine bestimmte Distanz nähern, steigt in ihnen die Temperatur sprunghaft an. Durch diesen hyperendothermen Effekt verlieren die Terraner einige Kreuzer. Dann greift der Effekt auf den gesamten Planeten über, der dadurch vernichtet wird. Daß dabei Milliarden von Valentern sterben, juckt Zebuck nicht - leider sind die Terraner aber nicht so dumm, sich mit in den Untergang reißen zu lassen. Sie schaffen es sogar in letzter Minute und mit Hilfe der KARRIBO, einen Aglazar zu retten. Dieser wird zu den Lunawerften im Solsystem gebracht.

Ausschließlich gute Nachrichten: Ein äußerst wichtiges System der Inquisition wurde erobert. Jontagu ist vernichtet, der Sklavenmarkt der Ito wird zerschlagen, die Tributschmiede wird ausgeräuchert. Die JOURNEE meldet sich am Sternenfenster zurück. Rhodan und Ascari da Vivo entscheiden sich dafür, das Trapitz-System nicht als zweiten Brückenkopf zu nutzen, da man so nur seine Kräfte zersplittern würde - vermutlich hatte Zebuck dies so beabsichtigt.

Kurz notiert
Ein Aglazar im Solsystem. Wenn man sich da mal nicht eine Laus in den Pelz gesetzt hat! Offenbar ist das Schiff, wie man den letzten Zeilen des Romans entnehmen kann, nicht gänzlich verlassen. Irgend jemand - oder irgend etwas - ist noch darin noch handlungsfähig, höchstwahrscheinlich ein Rudimentsoldat. Mal sehen, ob der sich unter Menschen heimisch fühlt...

Inzwischen muß man schon richtig Mitleid mit der Inquisition haben. Dieser einst so unbesiegbar erschienene Gegner muß jetzt eine Schlappe nach der anderen einstecken. Mir geht das zu leicht. Da muß doch noch mehr kommen? Wahrscheinlich sind die Tage von Trah Zebuck gezählt und vielleicht (hoffentlich!) werden demnächst die Inquisitoren höchstpersönlich eingreifen!

Noch ein interessantes Detail: In Trah Zebucks TRAH BAR gibt es eine Zone absoluter Schwärze. Ein Zeitbrunnen???

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