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2153: Die Tributschmiede

Autor: H.G. Francis

Inhalt

Nächste Station von Norman & Co. im Trapitz-System: Celona, Hauptwelt der Valenter und Zentrum sämtlicher Finanzmärkte von Tradom. Von der Tributschmiede aus werden hier alle Tributkastelle verwaltet. Wie wir es in Tradom schon oft erlebt haben, steht an der Spitze dieses Systems ein korrupter, bösartiger Alleinherrscher - der oberste Finanzverwalter Can Jumptey, ein Cy'Valenter. Über ihm stehen nur noch die Inquisitoren. Jumpteys einzige Sorge besteht darin, daß er demnächst seinen Platz räumen muß und bis zu seiner Pensionierung noch eine letzte Aufgabe zu erfüllen hat, um sich einen nicht tributpflichtigen Planeten als Altersruhesitz zu verdienen. Er muß eine noch nicht fehlerfreie Software fertigstellen, die den gesamten Geldverkehr des Reichs steuern soll. Was er nicht weiß: Seine verhaßte Assistentin Mina Rafid, die ihn als oberster Finanzbeamter ablösen soll, hat diese Fehler absichtlich in das Programm integriert. Sie lehnt das Unterdrückungsregime Tradoms ab und will es auf ihre Weise schädigen. Mit Hilfe seines Sohnes gelingt es Jumptey jedoch rechtzeitig, die Fehler auszumerzen. Jumpteys Sohn hat nicht näher definierte Fähigkeiten, die es ihm z.B. erlauben, die Sicherheitssysteme der Tributschmiede zu überwinden und das Programm aus Mina Rafids Rechner zu stehlen. Zum festgesetzten Zeitpunkt erscheint ein Bote der Inquisition (ebenfalls ein Cy'Valenter), das Programm wird präsentiert und es läuft zunächst perfekt.

Norman & Co. bewegen sich währenddessen ungestört auf Celona und nehmen per Zerotraum Kontakt mit einer Einsatzgruppe des Trümmerimperiums auf, die hier kleinere Sabotageaktionen ausübt. Ben entdeckt bei seinen Zerotraum-Exkursionen dieTributschmiede, die von einer seltsamen, unangreifbaren Präsenz erfüllt zu sein scheint. Die Galaktiker entschließen sich, die Gunst der Stunde zu nutzen und dem Reich Tradom auf dieser wichtigen Welt einen empfindlichen Schlag zu versetzen. Rettung für unsere Freunde ist übrigens auch schon unterwegs: Perry Rhodan hat von Troym LeCaro Daten über das Trapitz-System erhalten und beschließt, dort mit seiner Suche nach dem indischen Klonelefanten zu beginnen. Was liegt näher, als einen ausgerechnet als Hijthi-Schiff getarnten Raumer dort hinzuschicken? Den sehen unsere auf Celona gestrandeten Freunde bei der Landung und wissen sogleich, daß das nur Freunde von der LEIF sein können. Wenig später taucht denn auch Gucky bei der Gruppe auf. Mit seiner Hilfe wird ein von den Valentern geschnappter Computerspezialist der Trümmerleute befreit und in die Tributschmiede gebracht, wo er das Super-Finanzprogramm so manipuliert, daß es bald darauf verrückt spielt und die Wirtschaft Tradoms in ein Chaos stürzt. Nach dieser Aktion flüchten alle Galaktiker und Trümmerleute von Celona, da sie inzwischen auch von Polizeitruppen angegriffen werden.

Als das Finanzprogramm anfängt, katastrophale Fehler zu produzieren, kommt es zur letzten Auseinandersetzung zwischen Jumptey und Mina Rafid. Die beiden werden handgreiflich und Mina tötet ihren ehemaligen Vorgesetzten. Nach seinem Tod findet er (bzw. sein Geist) sich im Gemäuer der Tributschmiede wieder - dort sind auch die wahnsinnig gewordenen Geister aller anderen Finanzverwalter gefangen, die vor ihm in der Tributschmiede gestorben sind. Auch Mina erlebt kein Happy End: Sie hatte sich in einen populären Arenakämpfer verliebt, ohne zu wissen, daß dies der Sohn Jumpteys ist - der außerdem noch für die Geheimpolizei arbeitet. Als sie bei einem weiteren Kampf zu ihm in die Arena steigt, wirft er sie zur Rache für den Tod seines Vaters und zur Strafe für ihre reichsfeindlichen Gedanken einer gefährlichen Echse zum Fraß vor.

Kurz notiert
Ich hatte ja schon mehrmals erwähnt, daß ich nicht begreife, warum die Galaktiker immer wieder unbemerkt oder zumindest weitgehend unbehelligt auf den wichtigesten Planeten des Reichs Tradom herumspazieren können. Hier schaffen sie es sogar, in ein absolutes Überrangzentrum - die Tributschmiede - einzudringen und diese zu sabotieren. Und das alles in 24 Stunden oder weniger. Da fragt man sich doch, warum das die Trümmerleute nicht auch längst geschafft haben...

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