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2152: Der Markt der Ito

Autor: Horst Hoffmann

Inhalt

Die Flucht durch den Transmitter (siehe Heft 2151) führt den Elefanten Norman und seine Begleiter nach Tra-Ito, einen weiteren Mond im Trapitz-System. Dort finden sie zu ihrer Empörung einen riesigen Sklavenmarkt, der von einem Volk von Spinnenabkömmlingen (den Ito) betrieben wird. Durch das bunte Treiben aus vielen verschiedenen Völkern, das durch einen Sklavenaufstand noch mehr durcheinandergewirbelt wird, fallen die Gefährten nicht auf und können sich frei auf Tra-Ito bewegen. Man besorgt sich eine Unterkunft und fängt an, Informationen über das Trapitz-System zu sammeln. Unter anderem will man erkunden, auf welchem Planeten in diesem System die Aussichten für eine Rettung am besten wären. So findet man heraus, daß man sich in einem System befindet, das insbesondere für die Valenter wichtig ist. Celona, ein weiterer Planet des Trapitz-Systems, ist eine Freihandelswelt und bietet sich geradezu als nächste Station für die Flüchtlinge an - leider ist diese Welt ohne gültige Papiere kaum zu erreichen. Unsere Freunde verfügen aber zum Glück über ausreichende Finanzmittel, um sich die nötigen Unterlagen bei einem Ito zu besorgen. Dieser macht ihnen ein eindeutiges Angebot: Ob sie nicht Grek-665 verkaufen wollten? Wasserstoffatmer seien gesuchte Arbeitssklaven... Natürlich lehnen sie entrüstet ab, aber als sie zu der Unterkunft zurückkehren, wo sie den Maahk zurückgelassen haben, ist dort bereits eingebrochen worden und Grek ist verschwunden: Er wurde entführt.

Ben und Tess erhalten unerwartete Hilfe durch den Weißen Panther, einen Meisterdieb, der seit längerer Zeit auf Tra-Ito lebt. Er ist ein humanoider Katzenabkömmling mit weißem Fell. Er glaubt, den als Hijithi verkleideten Menschen helfen zu müssen, weil Wesen aus diesem Volk ihm früher einmal das Leben gerettet haben. Daher heftet er sich an die Fersen der Ito, die Grek 665 schon abtransportieren wollen. Auch Ben und Tess machen sich auf den Weg zu einem Zentralgebäude der Ito, wo sie zu Recht das Ziel der Entführer vermuten. Sie schalten die zentrale Energieversorgung aus - was zum Tod einiger anderer Giftatmer führt, die in einem energetisch abgeschotteten Teil dieses Gebäudes waren - sodass die zahlreichen gefangenen Sklaven ausbrechen können. In dem Chaos folgen sie der von Norman entdeckten Spur des Maahks (beachtliche Leistung für den Elefanten, wenn man bedenkt, daß Grek in einem geschlossenen Schutzanzug steckt), werden aber von Ito und Valentern gestellt. Im buchstäblich letzten Moment taucht der Weiße Panther auf, der auf dem Weg in das Sklavenhändlerzentrum bereits mit erheblichen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte und schwer verletzt worden ist. Er schießt auf die Valenter, die Ben und Tess festnehmen wollen, und verschafft diesen die Gelegenheit zur Flucht. Grek kann ebenfalls befreit werden. Zu guter Letzt gelingt es den Gefährten noch, sich per Transmitter nach Celona abzusetzen. Den verletzten Weißen Panther lassen unsere Freunde unbeachtet liegen, immerhin stirbt er in dem frohen Bewußtsein, seine Ehrenschuld beglichen zu haben...

Kurz notiert
An der etwas kurz geratenen Zusammenfassung dieses Romans kann man schon sehen, daß er eigentlich nicht mehr als ein Lückenfüller ist. Tess, Ben, Grek und Norman spazieren weitgehend unbehelligt auf einer weiteren wichtigen Tradom-Welt herum, bei der Befreiung Greks gehen sie vor wie der Elefant im Porzellanladen (okay, ein Elefant ist ja auch mit von der Partie) und schaffen es am Ende auch noch problemlos, unbemerkt auf die inzwischen dritte angeblich gut abgesicherte Welt dieses Systems zu gelangen. Das hat mich bis jetzt alles nicht so richtig überzeugt, aber man ist ja geduldig...

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