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2151: Zentrum der Inquisition

Autor: Hubert Haensel

Inhalt

Der während der Schlacht am Sternenfenster schwer beschädigte Satellit der FESTUNG DER INQUISITION wird von der JOURNEE verfolgt, da man annimmt, daß er nicht mehr zu der Festung zurückkehren kann, sondern irgendwo anders repariert werden muß. Man hofft, entweder mehr über den Satelliten herauszufinden oder doch wenigstens zu einer anderen wichtigen Welt des Reichs Tradom geführt zu werden. Schon unterwegs zeigt sich, daß der Satellit stärker angeschlagen ist als zunächst vermutet. Das gigantische Objekt eruptiert eine unbekannte Hyperstrahlung, durch die zwei der begleitenden AGLAZARE vernichtet werden. Ziel des Konvois ist das Trapitz-System in der Nähe der Folterwelt Sivkadam. Nach den offiziellen Daten über dieses System, die die Terraner von den Aarus erhalten haben, soll es dort nur eine primitive Handelswelt geben. Diese Informationen sind aber offensichtlich falsch: In dem System tummeln sich zahlreiche Schiffe und Raumstationen. Scheinbar handelt es sich in Wirklichkeit um eine hochmoderne Produktionsstätte.

Die JOURNEE kann sich dem System wegen der Hyperstrahlung, die immer noch von dem Satelliten ausgeht, zwar unbemerkt nähern. Als sie aber zu nahe an die Strahlungsquelle gerät, werden ihre Überlichttriebwerke beschädigt und sie muß auf einem Mond im Trapitz-System landen, damit in Ruhe die Reparaturen durchgeführt werden können. Die Zeit wird für eine Erkundung genutzt. Benjameen, Tess und der Maahk Grek-665 (der Rhodan bei dessen Rückkehr von seinem Andromeda-Abstecher begleitet hat) sehen sich mit einem Shift auf dem Mond um. Mit von der Partie ist auch der kleine Klonelefant Norman. Man wird einmal mehr Zeuge der Grausamkeiten des Reichs Tradom: Wesen aus verschiedenen Völkern der Galaxis müssen gefährliche Arbeiten auf dem Mond verrichten. Einen Aufstand der Sklaven nutzen die Galaktiker, um sich unbemerkt in ein Gebäude zu schleichen, wo sie sich in das Rechnernetzwerk hacken. Dann werden sie jedoch entdeckt und müssen fliehen, den Shift müssen sie zur Ablenkung zurücklassen, nachdem sie sich dort als Angehörige eines in Tradom heimischen Volks maskiert haben. Sie verwenden einen umprogrammierten Tradom-Wachroboter als Führer und machen sich durch einen Transmitter aus dem Staub.

Inzwischen haben Reparaturtrupps der Valenter vergeblich versucht, den Satelliten zu reparieren oder zumindest den Inquisitor zu retten, der in dem Gebilde festsitzt. Gerade noch rechtzeitig kann die JOURNEE sich absetzen, dann explodiert der Satellit und richtet erhebliche Verwüstungen im Trapitz-System an.

Kurz notiert
Eines der größten Geheimnisse der PR-Serie besteht z.Zt. in der Frage, was die Autoren wohl mit Norman vorhaben. Soll das ein Maskottchen sein, sowas wie ein Gucky für Arme, der ab und zu für lustige Szenen sorgen darf? Oder steckt mehr dahinter? So, wie der Elefant (auch im Andromeda-Taschenbuchzyklus) dargestellt wird, könnte man auf den Gedanken kommen, daß das Vieh intelligent ist, vielleicht sogar PSI-begabt. Eine Begründung dafür, ihn schon wieder auf einen gefährlichen Einsatz mitzunehmen, ist das allerdings nicht...
Ich verstehe auch nicht, warum man sich in Feindesland - noch dazu in einem mega-wichtigen System, wo es nur so vor Gegnern wimmelt - nur zu dritt, ohne Unterstützung z.B. durch Kampfroboter auf Erkundung begibt. Wahrscheinlich sollte so einfach nur der Boden für den nächsten Roman oder die nächsten Romane vorbereitet werden, in dem bzw. in denen Ben, Tess & Co. von einer Gefahr in die nächste stolpern.
Ist der Inquisitor nun bei der Explosion seines Riesenschiffs umgekommen? Ich gehe mal davon aus. Wieder ein schwerer Schlag für die Inquisition! Vermutlich gibt es insgesamt 7 (jetzt noch 6) Inquisitoren: 6 in den Satelliten und einen im Zentralkörper der FESTUNG.

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