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2150: Festung der Inquisition

Autor: Uwe Anton

Inhalt

Auf der Tradom-Seite des Sternenfensters bauen LFT, Arkoniden und Posbis ihren Brückenkopf aus. Den Terranern fällt nach dem Abzug des Wurms Aarus-Kaart ein Hebewerk in die Hände, sodass sie Zugang zu einer der Fensterstationen bekommen. Die in der Station verbliebenen Ehrwürdigen Wissenschaftler initiiren eine Selbstvernichtung und begehen dann kollektiven Selbstmord. Durch eine von Troym LeCaro verwendete eltanische Überrangschaltung kann die Selbstvernichtung der Station verhindert werden. Somit hat das Reich Tradom keine Kontrolle mehr über das Sternenfenster. Der Zugang von und nach Tradom liegt allein in der Hand der Galaktiker. Es zeigen sich zwar immer wieder AGLAZARE und Valenterschiffe im Bereich des Sternenfensters, es kommt aber zu keinem Angriff mehr.

Inzwischen konnten einige Mängel des PDP ausgeräumt werden, die Waffe kann jetzt auch auf Großkampfschiffen installiert werden und ihre Reichweite wurde auf 6,7 Millionen erweitert - natürlich wird mit Hochdruck an der Aufrüstung der Flotte mit den neuen PDP-Distanznadlern gearbeitet. Am 06.03.1312 begibt sich Perry Rhodan mit dem schnellen Spürkreuzer JOURNEE nach Andromeda. Warum er das macht und was er in den ca. 3 Wochen seiner Abwesenheit erlebt, kann im ANDROMEDA-Taschenbuchzyklus nachgelesen werden, für die laufende Handlung ist dies zunächst nicht von Belang. Erwähnenswert bleibt lediglich, daß er aus Andromeda die Tefroderin Raye Corona und den Maahk Grek-655 mitbringt.

Wegen seines Versagens bei der Invasion der Milchstraße wird Trah Zebuck zu seinen Vorgesetzten zitiert. Die Terraner verfolgen seine TRAH BAR mit der JOURNEE, die eigens mit einem Hyperraumspürer zur Verfolgung fremder Schiffe im überlichtschnellen Flug ausgestattet worden ist und es als einziges Schiff der LFT derzeit an Schnelligkeit mit einem AGLAZAR aufnehmen kann. Auf diese Weise wird die FESTUNG DER INQUISITION entdeckt. Diese gewaltige Raumstation besteht im Wesentlichen aus einer sechseckigen Plattform mit elftausend Metern Durchmesser, auf der ein turmähnliches Gebilde mit über 13 Kilometern Höhe steht. An sechs Auslegern sind Satellitenstationen angebracht, die ihrerseits mehrere Kilometer hoch sind. Innerhalb der FESTUNG tritt Trah Zebuck einem Inquisitor entgegen (ohne diesen jedoch zu sehen zu bekommen) und muß sein Versagen rechtfertigen. Er wird zunächst nicht bestraft, sondern erhält Verstärkung: 24.000 AGLAZARE werden ihm zur Verfügung gestellt, außerdem werden die Satellitenstationen, die autark Fernflugfähig und extrem schwer bewaffnet sind, von der FESTUNG abgekoppelt. Sie sollen Zebuck bei einem neuen Angriff auf die Galaktiker unterstützen.

Benjameen da Jacinta erhält von der JOURNEE aus Kontakt zu einem flüchtigen Geist in der FESTUNG, der ihm vor allem einen Eindruck unglaublicher Kälte vermittelt. Benjameen wird geistig von dieser Entität, die eine Art Psycho-Vampir zu sein scheint, festgehalten. Erst in letzter Minute, als die gigantische Tradom-Flotte sich schon auf dem Weg zum Sternenfenster befindet, erwacht er aus seinem Zerotraum.

Die 2. Schlacht um das Sternenfenster verläuft trotz der neuen PDP-Distanznadler und erneutem Einsatz der Paradimjäger aufgrund der geballten Feuerkraft der Satellitenstationen zunächst nicht gut für die Galaktiker, aber inzwischen haben sie auch die Waffensysteme der Fensterstationen unter Kontrolle. Sie locken die Tradomflotte in Reichweite der feuernden Fensterstationen und können auf diese Weise sogar einen der FESTUNGS-Ableger schwer beschädigen. Die verbliebene Tradomflotte sucht ihr Heil in der Flucht. Der angeschlagene FESTUNGS-Ableger zieht sich (gedeckt von Trah Zebucks TRAH BAR) ebenfalls zurück, verfolgt von der JOURNEE. Man nimmt an, daß er nicht weit kommen wird.

Kurz notiert
Ein kleiner, nicht besonders störender Bruch im Handlungsverlauf: PR fliegt nach Andromeda. Eine Rezi zum ersten Taschenbuch der Miniserie, die seine dortigen Abenteuer beschreibt, findet ihr hier.

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