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2146: Die Pangalaktischen Statistiker

Autor: Arndt Ellmer

Inhalt

Zweiter Teil der Geschichte der Pangalaktischen Statistiker. Die ehemaligen Cynos haben sich geistig weit über das hinaus entwickelt, wozu Wesen ihres Volks sonst fähig sind. Auch scheint ihre Lebensspanne enorm verlängert worden zu sein. Inzwischen ist auch der erste Mega-Turm bezugsfertig. Es zeigt sich, daß immer nur ein Cyno den Turm nutzen kann - die Anwesenheit auch nur eines einzigen anderen Bewußtseins wirkt sich störend aus. Wenn ein Cyno allerdings allein im Turm ist, erlebt er eine Bewußtseinserweiterung, die alles bisher dagewesene in den Schatten stellt (leider erleiden die Ahhanis dadurch einen solch starken kollektiven Schock, daß sie zu den Visienten degenerieren, die wir kennen). Somit wird beschlossen, daß jeder der 10 seinen eigenen Turm bekommen soll. Das auf diese Weise gesammelte Wissen wird in den neu errichteten Kosmologischen Mediotheken gesammelt, das Niederschreiben der von den Statistikern abgegebenen Daten ist das Einzige, wozu die Visienten noch in der Lage sind. Nur Kamattagira kann an alldem aufgrund der im letzten Roman beschriebenen Besonderheiten nicht teilnehmen. Ihr Bewußtsein stört außerdem die Fähigkeiten ihrer Gefährten.

Es war nur eine Frage der Zeit, bis Kosmokraten und Chaotarchen auf die immer mächtiger werdenden ehemaligen Cynos aufmerksam wurden. So erscheinen denn Boten beider Seiten auf Vision: Cairol der Erste für die Mächte der Ordnung, ein Wesen Namens Goriatch für die Mächte des Chaos. Beide verlangen lediglich, daß die ehem. Cynos neutral bleiben und sich nicht in höhere Angelegenheiten einmischen. Im Gegenzug wollen sich die Hohen Mächte ganz aus Wassermal heraushalten.

Die ehemaligen Cynos beschließen, einen Mythos für sich selbst zu begründen und zu den Pangalaktischen Statistikern zu werden. Während sie bisher immer auch körperlich in Erscheinung getreten sind und aktiv in die Geschicke des Planeten eingegriffen haben, wollen sie künftig nur noch die Rolle von "grauen Eminenzen" im Hintergrund spielen. Der diesbezügliche Plan erstreckt sich über Jahrtausende. Zunächst muß jedoch eine Gefahr von Außen beseitigt werden. Riesige Flotten, die nach Hunderttausenden von Schiffen zählen, dringen in Wassermal ein. Der erste Vorstoß des Völkergemischs, das zum "Konvent von Bakoq" gehört, kann mit vereinten Kräften und unter hohen Verlusten abgeschlagen werden, doch die zweite Welle droht die Galaxis zu überschwemmen. Kurz nach der Vernichtung der Heimatwelt der Pfauchonen erscheint eine Flotte unter dem Kommando von Cairol dem Zweiten, die die Angreifer restlos vernichtet. Cairol II erklärt sein Eingreifen damit, daß die Aggressoren im Auftrag einer negativen Superintelligenz über Wassermal hergefallen seien und daß die Kosmokraten verhindern wollten, daß das ungeheure von den Statistikern gesammelte Wissen einer Macht in die Hände fiele, die nicht neutral ist.

Jetzt werden endgültig die Grundstrukturen für die Verhältnisse ausgearbeitet, die auch in der Handlungsgegenwart noch für Frieden und Ordnung in Wassermal sorgen: Kamattagira wird zu Tagira - dem Guten Geist von Wassermal, der mit Hilfe seiner Psi-Fähigkeiten die Grenzen der Galaxis schützt. Die Pfauchonen werden zur militärischen Schutzmacht der Galaxis und die Statistiker ziehen sich als geheimnisvolle, unantastbare Entitäten in ihre Türme zurück. Gleichzeitig entsteht das System der LOTTERIE, damit nicht aus allen Teilen des Universums ungehindert Wissenssucher über Vision herfallen können.

Damit ist der Bericht beendet. Rik macht Trim Marath ein überraschendes Angebot: Angeblich fließt Cyno-Blut in den Adern des Monochrom-Mutanten. Deshalb soll er den Platz im 10. Turm einnehmen, der eigentlich für Kamattagira vorgesehen war. Atlan erbittet Bedenkzeit für seinen Gefährten. Außerdem möchte er endlich Antworten auf die Fragen haben, die die SOL eigentlich nach Wassermal geführt haben. Rik verspricht, daß Atlan diese Antworten demnächst erhalten soll.

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