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2144: Vor der Konjunktion

Autor: H.G. Francis

Inhalt

Auf Vision herrscht wieder "Normalbetrieb", seit Soner die Blockade aufgehoben hat und die Lotteriegewinner wieder auf den Planeten zurückkehren durften. Atlan, Startac Schroeder und Trim Marath stolpern von einem merkwürdigen Ereignis in's nächste: Auf unerklärliche Weise haben sie den Zorn eines unbekannten Wesens erregt, das jetzt versucht, die drei umzubringen. Schroeder schrumpft nach einer Teleportation auf Siganesengröße und muß sich mit Ameisen und Spinnen herumschlagen. Es scheint, als ob die Gesetze der Kausalität auf den Kopf gestellt worden sind: Antworten werden gegeben, bevor die Fragen gestellt wurden - der Ablauf der Ereignisse kehrt sich um. Diese seltsamen Vorkommnisse scheinen mit der bevorstehenden Großen Konjunktion zusammenzuhängen, auf die nicht nur Atlan und seine Begleiter, sondern auch die Leser sehnsüchtig warten...

Als die Konjunktion schließlich beginnt, stürzen Unmengen von Informationen auf die Anwesenden ein, zu denen auch Atlan mit seinem fotografischen Gedächtnis gehört. Somit dürfte von dem ungeordneten Wissensstrom eigentlich nichts verlorengehen. Die Konjunktion wird allerdings von einem mächtigen fremden Einfluß gestört. Die Statistiker scheinen machtlos dagegen zu sein, den Wissenssucher verschmoren beinahe die Gehirne und selbst die über dem Planeten schwebende SOL bleibt nicht ungefährdet, als die dort verbliebenen Galaktiker anfangen, nach der Quelle der Störungen zu forschen. Hierbei handelt es sich natürlich um den Zeitbrunnen, über den Soner, Sihame und Atlan ja bereits zuvor gestolpert sind.

Durch den Zeitbrunnen kommt Rom An Machens, ein Cyno in der Gestalt eines Vertyren, auf den Planeten Vision. Es hat ihn direkt aus dem SCHWARM Kys Chamei über einen kurzen Zwischenstopp auf einer unbekannten Welt nach Vision verschlagen. Er ist unfreiwillig in den Zeitbrunnen gestürzt und ist zunächst einmal nicht bei Bewußtsein. Vertyren sind übrigens humanoide Wesen, deren Äußeres an aufrechtgehende Drachen erinnert.

Myles Kantor und Tangens der Falke landen mit Hilfe von Fallschirmen auf Vision (technische Hilfsmittel würden aufgrund der unerklärlichen Störungen, die von dem Zeitbrunnen ausgehen, versagen) und schirmen den Zeitbrunnen mit Hilfe eines transportablen Paratrons ab. So können die unheilvollen Einflüsse abgedämmt werden und die Große Konjunktion kann ungestört weitergehen.

Atlan, Marath und Schröder treten dem Pangalaktischen Statistiker Rik entgegen, der sich vorerst nur in Form einer gestaltlosen schwarzen Wolke zeigt.

Kurz notiert
Und wieder wird ein altes Volk aus der Versenkung hervorgeholt: Diesmal sind es die Cynos, die seinerzeit von den den 7 Mächtigen mit der Leitung der SCHWÄRME beauftragt worden waren. Ob es sich bei dem SCHWARM Kys Chamei um den gleichen handelt, der einst die Milchstraße in die Verdummung gestürzt hat?

Ist es nicht ein bißchen unlogisch, daß der Paratron, mit dem Kantor den Zeitbrunnen abschirmt, problemlos funktioniert? Da hätte sich doch auch die SOL oder eins ihrer Beiboote ganz einfach in einen Paratronschirm hüllen können, um in der Nähe des Zeitbrunnens zu landen... Aber dann hätten Kantor und sein Kollege ja auf ihren "spaßigen" Paraglider-Flug verzichten müssen.

Ansonsten passiert (noch) nicht viel, es wird lediglich der Boden für die nächsten Romane vorbereitet. Francis tut sich schwer, aus den akausalen Phänomenen, die auf Vision auftreten, eine halbwegs vernünftige Handlung zusammenzuzimmern. Man sollte ihm endlich mal mehr "Substanz" zur Verfügung stellen, dann könnte er sicher auch bessere Romane schreiben als diesen hier!

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