Zurück zur Übersicht
Weiter zu Nr. 2141
Zurück zu Nr. 2139


2140: Der kindliche Herrscher

Autor: Horst Hoffmann

Inhalt

Rhodan und Ascari da Vivo sind also endlich bei den Eltanen angekommen. Die Enttäuschung folgt sogleich, denn der neugeborene "kindliche Herrscher" muß gestehen, daß sein Volk kaum noch über technisches Wissen verfügt. Troym LeCaro schließt zwar einen Beistandspakt mit den Galaktikern, kann selbst aber praktisch nichts bieten! LeCaro kann den Galaktikern noch nicht einmal die Baupläne für den Panzerbrecher zur Verfügung stellen. Alle Unterlagen über die einstigen technischen Errungenschaften der Eltanen sind in CAUSIO gespeichert, Rhodan und Ascari haben keinen Zugang zu diesen Daten, weil sie keine Eltanen sind. Die Eltanen besitzen nur noch ein einziges Raumschiff, und dieses ist mit unbekanntem Ziel irgendwo in der Galaxis unterwegs.

Als der Beistandspakt besiegelt wird, fühlen Rhodan, Ascari und LeCaro sich durch eine paramentale Aura besonders miteinander verbunden. Unter dem Eindruck dieses Erlebnisses kommt es zwischen Rhodan und der schönen Arkonidin fast zu einer Liebesszene. Aber bevor Rhodan in Gefahr gerät, seiner Mondra untreu zu werden, wird ein Anschlag auf die beiden verübt. Eine Splittergruppe der Bruderschaft des wahren Lebens ist nämlich noch aktiv. Die beiden kommen unverletzt davon, aber die romantische Stimmung ist natürlich verflogen und Ascari ist wieder so kratzbürstig wie eh und je.

LeCaro und seine Mutter fallen ebenfalls einem Anschlag zum Opfer. Ein Mitglied der Bruderschaft schließt die beiden in CAUSIOS unterirdischen Anlagen ein und zündet eine Bombe. LeCaros Wiege hat einen Schutzschirm, sodass ihm nichts geschieht, seiner Mutter werden jedoch beide Arme abgerissen - immerhin überlebt sie schwer verletzt. LeCaro muß dann auch noch erfahren, daß seine Machtbefugnisse offenbar begrenzt sind: CAUSIO weigert sich, dem kindlichen Herrscher Daten über die fernere Vergangenheit und über die eltanischen Waffensysteme zu überlassen! Während seiner Gespräche mit dem Rechner kommt LeCaro zu dem Schluß, daß CAUSIO über eine Bio-Komponente verfügen muß, denn der Computer verhält sich unlogisch. Außerdem erfährt LeCaro, daß CAUSIO offenbar nicht von den Eltanen, sondern von einem noch höherstehenden Volk erbaut worden ist. In den Tiefen der Anlage gibt es einen Bereich, der den Eltanen verschlossen ist. Ein nicht zu analysierendes, undurchdringliches Energiefeld versperrt den Weg.

Rhodan und Ascari, die die Bedrohung durch die Terroristen ausgeschaltet haben (Ascari, übereifrig wie immer, hat den Kopf der Gruppe erschossen), werden von LeCaro in die Anlagen von CAUSIO geführt. Rhodan kann als einziger die Energiebarriere durchdringen - liegt es nun daran, daß er Terraner ist? Oder daß er einen ZA trägt? Jedenfalls findet er eine kleine Kammer, deren Wände mit Tausenden von winzigen Waben bedeckt sind, die Licht reflektieren - Rhodan macht einige Experimente mit einer Lampe und löst damit fast eine Katastrophe aus, denn prompt wird die Letzte Stadt von Beben erschüttert und die Halbraumblase beginnt sich aufzulösen. Im letzten Moment kann Ascari ihm eine Warnung zurufen. Rhodan verläßt die Kammer, deren Geheimnis wohl erstmal ungelöst bleiben wird, denn ein zweites Mal kann Rhodan die Barriere nicht überwinden. Da von den Eltanen keine große Hilfe zu erwarten ist, beschließen Rhodan und Ascari, die Letzte Stadt wieder zu verlassen. Zum Abschied erhalten sie von LeCaro die Baupläne für die Raumstationen, die am Sternenfenster positioniert sind. LeCaro teilt mit, daß es vermutlich nicht mehr lange dauern wird, bis diese Stationen wieder repariert sein werden...

Kurz notiert
Von Chiru Euping hat Rhodan erfahren, daß die Trümmerscouts in Tradom schon öfter Überreste von Wesen gefunden haben, bei denen es sich nur um Menschen handeln kann. Mir drängt sich die Vermutung auf, daß es diese Menschen waren, die CAUSIO und die Letzte Stadt gebaut haben - wahrscheinlich konnte Rhodan die Barriere nur durchdringen, weil er ein Terraner ist (Ascari ist ja Arkonidin). Sollte mich nicht überraschen, wenn Atlan in Wassermal herausfinden würde, daß die Pangalaktischen Statistiker mit Tradom in Verbindung stehen! Könnte es sich bei den Skeletten um die Überbleibsel von Zeitreisenden handeln? Was war bloß los vor 160.000 Jahren?

Zurück zur Übersicht
Weiter zu Nr. 2141
Zurück zu Nr. 2139