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2138: Kampf um Gh'Ipan

Autor: Arndt Ellmer

Inhalt

Die LEIF ERIKSSON, endlich von Jankar entkommen, begibt sich zum Wurm Aarus Jima. Dort können jetzt Experimente mit dem erbeuteten Steuergerät für die Mikromaschinen begonnen werden. Die Versuche sind erfolgreich und so kann Perry Rhodan das Versprechen einlösen, das er dem Schwarmer gemacht hat: Der Wurm wird nach und nach gesäubert. Cheplin ist nun endgültig bereit, den Galaktikern die benötigte technische Unterstützung zu gewähren und sich am Kampf gegen die Inquisition der Vernunft zu beteiligen. Als nächstes soll aber zunächst einmal der Trümmerscout befreit werden, den die Valenter bei Cocindoe gefangen genommen haben.

Der Trümmerscout, ein Medile mit Namen Chiru Euping, wurde zum Planeten Gh'ipan gebracht. Bei dieser Welt handelt es sich um eines der wichtigsten Industriezentren des Reichs Tradom. Hier werden massenweise Raumschiffe (allerdings keine Katamare - der Herkunftsort der Aglazar-Raumer ist unbekannt) und Valenter hergestellt bzw. ausgebildet und auf Abruf zwischengelagert. Eigentlicher Chef des Planeten ist Kuver, ein Chy'Valenter. Der hält sich aus Sicherheitsgründen im Hintergrund und schickt als Pseudo-Kommandanten seinen Doppelgänger vor, den er irgendwann einmal zufällig auf einer anderen Welt entdeckt hat. Kuhr Vervynt, der Doppelgänger, ist ein besonders schmächtiger Di'Valenter und ein einfacher Arzt. Er wird von Kuver mittels Hypnosuggestion unter Kontrolle gehalten - denkt jedenfalls Kuver. In Wirklichkeit hat Kuhr Vervynt sich schon seit geraumer Zeit von dem Hypno-Einfluß befreit und zettelt einige Anschläge an, bei denen wichtige Einrichtungen des Planeten zerstört werden. Eigentliches Ziel der Anschläge ist Kuver, der jedoch unverletzt bleibt, Nachforschungen anstellt und letztlich herausfindet, wem er die Sabotageakte zu verdanken hat.

Die LEIF ERIKSSON und die KARRIBO fliegen Scheinangriffe auf Gh'ipan, um dem Katsugo SHECAT die Landung zu ermöglichen. Der Katsugo erreicht Gh'ipan inmitten einer Wolke von Dummy-Torpedos, entgeht einmal aber nur knapp der Vernichtung. Shecat errichtet einen Transmitter, durch den Tomcat folgt. Die Siganesen zünden eine Arkonbombe und müssen sich dann beeilen, den Trümmerscout zu befreien. Dieser weigert sich auch noch, den Planeten ohne sein Raumschiff SPIT zu verlassen. Die Flucht mit diesem Archäopter gelingt nur haarscharf, denn als der Planet zerstört wird, tauchen Katamare in dem System auf. Schließlich erreichen alle wohlbehalten und mit intakter SPIT die LEIF ERIKSSON. Währenddessen kommt es zum Showdown zwischen Kuhr Vervynt und seinem vermeintlichen Adjutanten Kuver. Die Valenter, die in Krisensituationen zu totaler Kopflosigkeit neigen, wenn sie keine klaren Befehle mehr erhalten, laufen Sturm auf die Zentrale. Kuver kann sich noch rechtzeitig absetzen und Kuhr Vervynt, den die Valenter immer noch für ihren Kommandanten halten, wird von diesen getötet...

Kurz notiert
Hä? Jetzt funktioniert das Micro-Machine-Steuergerät plötzlich doch einwandfrei? Ich bin jetzt zu faul, im entsprechenden Roman nachzulesen, aber ich hatte gedacht, daß es da Probleme gegeben hätte?

Also, wenn Gh'ipan wirklich so mega-wichtig für Tradom ist, verstehe ich nicht, warum er nur von Valenterschiffen bewacht wird. Okay, es ist ja schon eine riesige Flotte, aber trotzdem. Ein einziges Aglazar-Schlachtschiff hätte diese ganze Flotte mehr als ersetzt! Die Valenter erblinden sofort, wenn man ihnen ihre komischen Brillen vom Gesicht reißt. Diese Brillen scheinen mit der Haut verwachsen zu sein. Bei den Di'Valentern scheint es so zu sein, daß sie ihre Helme praktisch nie abnehmen. Komisch... Habe ich das jetzt richtig verstanden, daß alle Chy'Valenter natürliche Hypnos sind? Ich hatte kurz die Vermutung, daß die Hirne der Rudimentsoldaten somit von den Chy'Valentern stammen könnten, aber das scheidet wohl aus, da die Rudimentsoldaten ja zusätzlich auch noch Pararealitäten erzeugen können. Oder gibt es Valenter, die noch über den Chy'Valentern stehen? Sind die Valenter vielleicht genetisch veränderte Menschen????

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