Zurück zur Übersicht
Weiter zu Nr. 2137
Zurück zu Nr. 2135


2136: Die Trümmerscouts

Autor: H.G. Francis

Inhalt

Schock für Rhodan: Da hat er gedacht, mit dem Volk von Aarus-Jima endlich mächtige Verbündete in Tradom gewonnen zu haben und dann sowas: Der Schwarmer Cheplin hat die Absicht, mitsamt seinem Volk, dem Wurm und allem aus der Galaxis Tradom zu fliehen und sich vor der Inquisition der Vernunft zu verstecken. Er weiß, daß die Aarus auf Dauer nicht in der Lage sein werden, die immer höher werdenden Tributforderungen des Reichs zu erfüllen. Er befürchtet, daß das Reich den Wurm deshalb früher oder später mit Hilfe der eingeschmuggelten Nanomaschinen vernichten wird. Rhodan benötigt aber dringend die technische Unterstützung der Aarus. Er ringt Cheplin das Zugeständnis ab, noch ein wenig zu warten. Rhodan bietet Cheplin mit dem erbeuteten Nanomaschinen-Kontrollgerät die potentielle Lösung für alle Probleme der Aarus an. Das Knackpunkt besteht nur darin, daß das Kontrollgerät auf der LEIF ERIKSSON ist, und die sitzt ja noch auf Jankar fest.

Ortswechsel: Beim Planeten Cocindoe treffen Trümmerscouts ein. Nicht nur wir und die Galaktiker wissen, daß dieser Planet zur untergegangenen Thatrix-Zivilisation gehörte. Auch das Trümmerimperium hat diese Information erhalten - der von Ascari da Vivo befreite Gewährsmann war ja nicht der einzige seiner Art, der diese Nachricht weitergeben sollte. So sind denn auch die Trümmerscouts Angehörige des Trümmerimperiums. Sie gehören zum friedliebenden Volk der Medilen.

Die Scouts finden im Orbit des Gasplaneten Cocindoe fünf uralte Stationen. Drei der Stationen sind so baufällig, daß sie vernichtet werden, als die Medilen in sie eindringen wollen. Die beiden letzten Stationen können näher erforscht werden. Die Medilen entdecken unter anderem, daß mit diesen Stationen ein bestimmtes Material von dem Planeten geschürft worden ist. Es gelingt aber nicht, Proben dieses Materials sicherzustellen. Die Scouts aktivieren - vermutlich in ehemaligen Unterkünften der Besatzung - Hologramme, in denen humanoide Wesen zu sehen sind. Versehentlich aktiviert eine der beiden Gruppen eine Art Stereoanlage. Die Musik erzeugt so starke Vibrationen, daß die Station vernichtet wird. Dabei kommen die Forscher ums Leben.

Auch die andere Gruppe bekommt Probleme. In der fünften Station lebt nämlich ein Volk von kleinen, etwa rattengroßen Pelzwesen, die die Medilen für Dämonen einer Außenwelt halten, deren Existenz sie bisher immer geleugnet haben. Die ansonsten durchaus intelligenten Pelzwesen greifen die Medilen an, töten einen und beschädigen die Anlagen der Station. Gleichzeitig tauchen zahlreiche Polizeischiffe der Valenter auf. Die letzte Station wird geentert und schließlich vernichtet, die Medilen werden bis auf einen getötet. Der Anführer der Scouts fällt den Valentern lebendig in die Hände, schließt aber schon mit dem Leben ab, denn alle Angehörigen des Trümmerimperiums tragen eine Art "Selbstmordschaltung" in sich, die aktiviert wird, wenn sie z.B. gefoltert werden.

Ein Schiff der Galaktiker, das etwa zur gleichen Zeit nach Cocindoe unterwegs war, hat das Ganze im Ortungsschutz der Sonne beobachtet. Das Schiff, mit Benjameen da Jacinta an Bord, macht sich an die Verfolgung der Valenter.

Kurz notiert
Es kommen immer mehr Hinweise darauf, daß Menschen (oder Wesen, die man auf den ersten Blick für Menschen halten könnte: Lemurer, Tefroder, vielleicht auch Cappins) eine maßgebliche Rolle in der untergegangenen Thatrix-Zivilisation gespielt haben. Aus den Aussagen der Trümmerscouts geht hervor, daß die Machthaber im Reich Tradom größten Wert darauf legen, daß niemand etwas über die Geschehnisse aus der Vergangenheit herausfindet. Geschichtsforschung ist in Tradom praktisch verboten. Ansonsten schon wieder ein typischer Francis: Nicht schlecht, aber die Geschichte mit den kleinen Pelzwesen war eigentlich überflüssig, er mußte wahrscheinlich irgendwie Seiten füllen...

Zurück zur Übersicht
Weiter zu Nr. 2137
Zurück zu Nr. 2135