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2134: Vorstoß nach Vision

Autor: Ernst Vlcek

Inhalt

Die SOL macht sich auf den Weg zum Planeten Vision. Atlan, Startac Schroeder usw. machen die Reise als Gäste an Bord des Schiffs des Prinzenkriegers Sabal. Unterwegs müssen sie ein weiteres Beispiel für die übertriebenen pfauchonischen Ehrbegriffe miterleben. Sihame, Sabals Schwester, trifft nach dem traditionellen Ehrenkodex der Pfauchonen nämlich ebensoviel Schuld an den Verfehlungen ihres Ehemanns Soner wie diesen selbst. Sabal ist deshalb bereit, seine eigene Schwester zu töten. Sihame kann sich retten, indem sie darauf hinweist, daß noch nichts über Soners Motive bekannt ist, so daß dieser eigentlich noch nicht verurteilt werden kann. Sie rettet sich schließlich durch das Argument, daß der Saltansprecher sie befreit hat, damit sie auf Vision landen und ihren Bruder zur Räson bringen kann. Dem Willen des Saltansprechers kann sich auch Sabal nicht widersetzen.

Eine Landung auf Vision ist natürlich alles andere als einfach, denn Soners Flotte riegelt den Planeten nach wie vor ab. Während einer kurzen Verhandlung zwischen einem Admiral Sabals und Soners Flottenchef, die erwartungsgemäß zu keinen Ergebnissen führt, setzt sich ein kleines Einsatzteam zum Planeten ab. Die Verhandlungen hatten nur den einen Zweck, den Teleporter Startac Schroeder sowie Atlan, Sihame und Trim Marath nahe genug für kurze Teleportersprünge an Vision heranzubringen. Bei den letzten Sprüngen zur Planetenoberfläche wird Startac durch ein psionisches Feld abgelenkt und kommt in der Nähe eines scheinbar verlassenen Tals an. Trim Marath verspürt eine seltsame Ausstrahlung, die aus dem Tal kommt. Als man in das Tal hinabsteigt, wird plötzlich eine Stadt sichtbar - und in dieser Stadt steht ein Turm der pangalaktischen Statistiker, über den bis dahin nichts bekannt war!

In dieser Stadt ist allerdings einiges anders, als man es noch aus Rik'Ombir kennt: Die Visienten, die einzigen Bewohner der Stadt, scheinen alle einen leichten Dachschaden zu haben, die Kosmologischen Mediotheken sind leer und verfallen und irgendetwas stimmt nicht mit der Aura des Turms. Ohne Probleme können Trim und Startac den Turm betreten und im Schwebefeld nach oben vordringen. Unterwegs kommen sie an einigen Leichen vorbei, vermutlich ehemalige Pilger, die schon seit geraumer Zeit tot im Schwebefeld hängen. Anders als in Rik'Ombir haben Trim und Startac keine Schwierigkeiten, die Spitze des Turms zu erreichen. Dort finden sie eine Steuerzentrale, wo Trim herausfindet, daß der zehnte Turm genau im Zentrum eines Kreises steht, der von den neun anderen Türmen gebildet wird. Alle Türme lassen sich kippen und können so ausgerichtet werden, daß sie eine Art Parabolantenne bilden. Atlan, der sich ebenfalls in den Turm begibt, als dieser sich wegen Trims Experimenten zu neigen beginnt, vermutet, daß aus dem 10-Türme-System ein Sender/Empfängersystem von unvorstellbarer Stärke gebildet werden kann. Es gelingt den Galaktikern, eine kleine Kuppel zu öffnen, die im Zentrum des Raums steht. Offensichtlich war diese als Aufenthaltsort für ein menschenähnliches Wesen gedacht, das nun verschwunden ist.

Als die drei den Turm verlassen, ist Sihame, die draußen geblieben war, nirgends mehr aufzufinden...

Kurz notiert
Es gibt also 10 Türme der Statistiker! Es wäre interessant zu erfahren, welche Auswirkungen dies auf die ganze Vorstellungswelt der Pfauchonen hätte, bei denen die Zahl 9 (wegen der 9 Türme) ja heilig ist... Vermutlich hatte die ganze 10-Türme-Anlage eine ganz andere Zweckbestimmung als die eher chaotische Anhäufung von Wissen, die jetzt damit betrieben wird. Mich verwundert das mangelnde Interesse, das Atlan angesichts dieser sensationellen Entdeckung an den Tag legt. Vielleicht könnten viele Fragen beantwortet werden, wenn man den 10. Turm wieder in Betrieb nehmen könnte! Gucky findet auf Pombar ein terranisches Skelett und im Turm eines pangalaktischen Statistikers steht ein Sitz, der für einen Menschen passen würde. Da muß man wohl nicht lange grübeln, um einen Zusammenhang herzustellen!

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