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2133: Das Gericht der Prinzenkrieger

Autor: Arndt Ellmer

Inhalt

An Bord des Schiffs des Prinzenkriegers Sabal werden Atlan, Tolot und der Rest des vom Planeten Vision geretteten Einsatzteams zum Planeten Zoun transportiert, mit von der Partie sind massenweise andere Flüchtlinge (sogar ein Lare ist dabei), was für ein bedrohliches Chaos sorgt. Atlan muß schlichtend eingreifen, was alles andere als einfach ist, weil die Pilger nicht gerade erfreut darüber sind, nach dem harten Auswahlverfahren der "Lotterie" jetzt doch nicht in den Genuß der Weissagungen der pangalaktischen Statistiker kommen zu können.

Die Pfauchonen haben ihre eigenen Probleme: Aufgrund ihrer komplizierten Ehrbegriffe wäre der kollektive Massenselbstmord unausweichlich, falls Prinzenkrieger Soner etwa die Türme der pangalaktischen Statistiker angreifen oder sonst irgendeinen Unsinn auf Vision anstellen sollte. Auf Zoun, der Heimatwelt des Prinzenkriegers Sabal angekommen, bemühen Atlan und Konsorten sich um eine Audienz bei diesem Herrscher. Unterstützt werden sie dabei vom Assassinen Kuni Maghate, der es schließlich schafft, Atlan bei Sabal einzuführen (keine schlechte Leistung, wenn man bedenkt, daß Kuni Maghate ein Auftragskiller des abtrünnigen Prinzenkriegers Soner ist). Sabal erkennt sofort Atlans Ritteraura und begrüßt den Ritter der Tiefe als Gleichgestellten.

Atlans Team, das schon die ganze Zeit von Pfauchonen in Zivil beobachtet worden ist, die nicht zu den Leuten des Prinzenkriegers gehören, wird von Separatisten entführt. Da Icho Tolot und der Teleporter Startac Schroeder zu den Entführten gehören, können die Galaktiker sich selbst befreien.

Da man an Bord der SOL schon allzu lange nichts mehr von Atlan gehört hat und weil auch der Gute Geist von Wassermal dazu geraten hat, verbotswidrig in die Galaxis Wassermal einzufliegen, entschließt man sich nach einigem Hin und Her endlich für den Vorstoß nach Vision. Dort angekommen, muß man feststellen, daß der Planet von den kompletten Raumflotten aller neun Prinzenkrieger abgeriegelt wird. Die Galaktiker werden aufgefordert, die SOL zu übergeben, ansonsten droht die Vernichtung. Da die Übermacht zu groß ist, kommt ein Kampf für die SOL nicht in Betracht. Ronald Tekener und Fee Kellind schaffen es, zu Verhandlungen an Bord des Flaggschiffs des Herrn des Lebens vorgelassen zu werden. Dort werden sie allerdings postwendend dem Gericht der Prinzenkrieger vorgeführt. Die Situation sieht nicht gut für unsere Freunde aus, aber plötzlich mischt sich der Gute Geist von Wassermal ein, der als blinder Passagier auf der SOL mitgereist ist. Der Gute Geist bestätigt, daß die SOL in seinem Auftrag nach Wassermal eingeflogen ist, so daß kein Tabubruch vorliegt. Letztlich entscheidet das Gericht zu Gunsten der SOL und die Galaktiker dürfen weiterfliegen.

Schließlich treffen Sihame (Sabals Schwester) und die SOL bei Zoun ein. Aufgrund der beunruhigenden Entwicklung auf Vision entschließen sich alle zu schnellem Handeln und der Leser darf gespannt sein, was im nächsten Heft geschieht.

Kurz notiert
Interessant zu wissen, daß die Prinzenkrieger eine Ritteraura erkennen können und über die Organisation der Ritter der Tiefe informiert sind. Auch die Aussagen des Guten Geistes, wonach Soner keine Bedrohung für die pangalaktischen Statistiker darstellt und wonach die SOL einen Auftrag von kosmischen Ausmaßen in Wassermal zu erfüllen hat, regen zu Spekulationen an. Ansonsten fand ich den Roman eher mittelmäßig. Vor allem die Entführungsgeschichte stört, sie paßt überhaupt nicht in die Handlung. Wer, bitte schön, sollte einen Haluter entführen können, und sei er ein pfauchonischer Assassine?

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