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2124: In der Zwielichtzone

Autor: Uwe Anton

Inhalt

Nach einem fehlgeschlagenen Versuch, die Haluter zur Teilnahme an der Blockade am Sternenfenster zu bewegen, kehrt Bré Tsinga an Bord der ZHAURITTER zum Solsystem zurück. Blo Rakanes Ziel ist aber nicht die Erde, sondern der Planet Merkur. Er landet bei der Forschungsstation Merkur-Alpha, die in der Zwielichtzone des Planeten liegt. Er arbeitet dort mit terranischen Wissenschaftlern zusammen, denen es mit seiner Hilfe gelingt, die Paratronschirm-Leistungsfähigkeit um 10% zu verbessern. Toll - so können terranische Schiffe den Katamaren ein paar Sekundenbruchteile länger widerstehen, bevor sie vernichtet werden. Außerdem werden die Daten ausgewertet, die man bisher über die Waffensysteme der Katamare und den Panzerbrecher der Eltanen sammeln konnte. Die hyperstrahlenden Materialien Eclisse und CV-Embinium könnten der Schlüssel für den Nachbau des Panzerbrechers sein.

Im Rahmen seiner Arbeiten entdeckt Blo Rakane eine Unregelmäßigkeit bei einer Holosimulation, die darauf zurückzuführen ist, daß irgendjemand unbefugt und unbemerkt auf die Syntroniken der Station zugreift. Rakane kommt zu dem Schluß, daß die streng geheime Forschungsstation ausspioniert wird und daß dies nur mit einer überlegenen Technik möglich sein kann. Ergo: Entweder handelt es sich um Aktivitäten des Kristallimperiums - oder Agenten des Reichs Tradom sind auf Merkur eingesickert.

Noviel Residor wird eingeschaltet. Er marschiert direkt ins Hauptquartier des arkonidischen Geheimdiensts auf Terra und läßt sich überzeugen, daß die Arkoniden mit den Vorgängen auf Merkur nichts zu tun haben. Die total geplätteten Rotaugen, die gedacht hatten, ihre Zentrale auf Terra sei noch unentdeckt, müssen sich jetzt erstmal nach einem neuen Domizil umsehen... Residor unterrichtet Rakane vom Ergebnis seines Besuchs bei den Arkoniden. Der Haluter hat bereits seine eigenen Ermittlungen angestellt und eine Spionsonde eingefangen, die auf Merkur unterwegs gewesen ist. Hier kommt Bré Tsinga ins Spiel, die sich in Rakanes Detektivarbeit einmischt.

Die Kosmopsychologin hat sich in der Forschungsstation mit Ava Kattum angefreundet, die für die psychologische Betreuung der Stationsbesatzung zuständig ist. Ava Kattum macht sich durch seltsames Verhalten verdächtig, denn sie hat immer wieder Blackouts und kann sich hinterher nicht erinnern, was sie während diesen Phasen getan hat. Als Blo Rakane versucht, die Spionsonde zu öffnen, zerstört diese sich selbst und strahlt einen Selbstmordimpuls an alle Agenten auf Merkur ab. Auch Ava Kattum gehört zu diesen Personen, sie wurde wie alle Agenten hypnosuggestiv beeinflußt. Als der Impuls abgestrahlt wird, vergiftet Ava Kattum sich und reißt fast Bré Tsinga mit in den Tod. B.T. hatte nämlich einen bestimmten Verdacht und will Ava Kattum daran hindern, das Kontaktgift einzunehmen. Dabei kommt sie selbst in Kontakt mit der tödlichen Substanz.

Rakane findet heraus, daß es den Agenten hauptsächlich darum gegangen war, Daten über die Aagenfelt-Barriere zu sammeln und an ein unbekanntes Schiff weiterzugeben. Die Spur dieses Schiffs führt zum Standort der BASIS beim Planeten Stiftermann III. Sofort wird vom TLD ein Agenteneinsatz auf der BASIS vorbereitet.

Kurz notiert
Endlose Abhandlungen über die hyperphysikalischen Eigenschaften verschiedener Materialien - das hat Uwe Anton doch bestimmt einfach nur 1 : 1 von irgendeinem Exposé-Datenblatt abgeschrieben! Diese Passagen fand ich einfach grauenhaft, praktisch unlesbar. Die Geschichte mit Noviel Residor, der mit einem völlig harmlosen Blumenstrauß direkt zu den Agenten von Arkon spaziert, was dort zu einiger Verwirrung und zu dem unbegründeten Verdacht führt, der Blumenstrauß könne nur so mit James Bond-007-Agenten-High-Tech gespickt sein, fand ich dagegen richtig lustig.

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