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2120: Assassine an Bord

Autor: H.G. Francis

Inhalt

Atlan ist mit seiner Begleitung an Bord der Malischen Dschunke unterwegs zum Planeten der Pangalaktischen Statistiker von Wassermal. An Bord der Dschunke befinden sich noch zahlreiche andere Wissenssucher aus allen möglichen Völkern. Eigentlich könnte es ein relaxter Flug werden, denn die Besatzung der Dschunke schreibt Komfort und perfekte Dienstleistung groß - nach den exorbitanten Kosten, die man allein schon für die LOTTERIE aufwenden mußte, kann man das wohl auch erwarten. Mit der Ruhe an Bord ist es aber bald vorbei, denn es ereignen sich immer wieder unerklärliche Todesfälle. Die Galaktiker erkennen schnell, daß es sich dabei nicht um Unfälle handelt, sondern eindeutig um Morde. Spätestens als jemand in Atlans Nachbarkabine durch eine heftige Explosion getötet wird, heften die Galaktiker sich auf die Spur des Killers. Dabei stellt sich bald heraus, daß die Schiffsführung offenbar weiß, wer der Mörder ist, aber nicht eingreift. Atlan wird sogar aufgefordert, seine Nachforschungen einzustellen.

Natürlich läßt Atlan sich nicht ins Bockshorn jagen. Er stellt den Mörder und erfährt, daß dieser zum Volk der Pfauchonen gehört und im Auftrag eines Prinzenkriegers tötet. Als professioneller Assassine handelt Kuni Maghate nach einem strengen Ehrenkodex, über seine Zielpersonen wird er von einem kleinen Computer informiert, den er ständig bei sich trägt und in dem er seine Erfolge speichern muß. An Bord der Dschunke geht Maghate gegen eine Gruppe vor, die von einem Prinzenkrieger wegen eines unbekannten Vergehens zum Tode verurteilt worden ist. Da die Prinzenkrieger in Wassermal das Sagen haben, kommt niemand von der Schiffsführung auf den Gedanken, das Tun des Assassinen in Frage zu stellen. Als Atlan den Assassinen dem Kommandanten der Dschunke übergibt, läßt dieser Kuni Maghate deshalb umgehend wieder laufen.

Maghate bereitet sich darauf vor, sein letztes Opfer zu beseitigen, dieses jedoch will sich nicht so ohne weiteres ergeben und droht, die Dschunke zu sprengen. Atlan greift zwar ein, kann aber letzten Endes nicht verhindern, daß Kuni Maghate seinen Auftrag zu Ende bringt. Nach den Wertvorstellungen der Pfauchonen hat er somit absolut ehrenhaft gehandelt. Als er aber seinen Erfolg in den "Palmtop" eingibt, explodiert das kleine Gerät. Maghate überlebt nur deshalb, weil Tolot das Gerät zuvor unbemerkt untersucht und den größten Teil des Sprengstoffes entfernt hat. Maghates Ehrbegriffe geraten gehörig ins Wanken, als er begreift, daß er nach Erfüllung seines Auftrags ebenfalls beseitigt werden sollte... Maghate ist nunmehr durch eine Ehrenschuld an die Galaktiker gebunden.

Nach diesem Zwischenspiel erreicht die Malische Dschunke das Horani-Hamee-System, in dem sich auch der Planet befindet, auf dem die Pangalaktischen Statistiker residieren.

Kurz notiert
Irgendwie tue ich mich immer schwer, Romane von H.G. Francis zu kommentieren. Einerseits könnte man die wichtigsten Ereignisse in zwei Sätzen zusammenfassen, andererseits gibt es aber doch eine ganze Menge von neuen Details. Nur sind die i.d.R. völlig unwichtig und auch für den Verlauf der weiteren Zyklushandlung total irrelevant... Was soll man groß zu einem solchen Roman sagen? Man liest ihn halt und vergißt ihn bald wieder!

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