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2119: Der letzte Sturm

Autor: Horst Hoffmann

Inhalt

Benjameen da Jacinta kehrt aus der Pararealität/dem Zerotraum/Quintatha zurück, allerdings nicht er allein, sondern auch Käptn Shirka, der jetzt erfahren muß, was es mit der "Kalten Hölle" wirklich auf sich hat. Das sagenumwobene Totenreich der Barkner ist nämlich nichts anderes als die Welt, die die Leute in der Perry Rhodan-Serie für die Realität halten. Während Ben und seine Begleiter sich mit der RIGO absetzen, erzählt Rishtyn-Jaffami, der Große Graue, seine Geschichte. Vor langer Zeit ist ein Raumfahrer auf Linckx gestrandet und in unkontrollierten Zellwucherungen zu dem Wesen mutiert, als das Rishtyn-Jaffami sich heute darstellt. Zusammen mit der extremen körperlichen Veränderung hat dieses Wesen die Fähigkeit entwickelt, ein eigenes Universum (wir kennen dieses Universum unter dem Namen Quintatha) innerhalb einer Pararealität zu erschaffen. Alles in der Welt Quintatha - der Ozean, die Barkner, die Titanen - ist somit aus Rishtyn-Jaffamis Geist heraus entstanden. So erklären sich auch die eigenartigen Bedingungen, die in Quintatha herrschen, z.B. daß die Barkner nicht geboren werden, sondern einfach aus dem Nichts materialisieren und in den Ozean plumpsen. Rishtyn-Jaffami existiert gleichzeitig an zwei Orten: Als formlose Gallertmasse auf Linckx und als DER GROSSE GRAUE in Quintatha. Es dauert nicht lange, da entdeckt die Inquisition der Vernunft den Planeten Linckx und zwingt Rishtyn-Jaffami zu Tributzahlungen. Der Tribut besteht für R-J natürlich nicht in Geld oder Rohstoffen, er wird vielmehr dazu gezwungen, der Inquisition die Kreaturen von Quintatha - die Barkner - als Kämpfer zur Verfügung zu stellen.

Als Kapitän Shirka den Großen Grauen in der Pararealität tötet, trifft er damit auch R-J in der Realität. Wahrscheinlich konnte Shirka nur deshalb Erfolg bei seiner Jagd auf den Großen Grauen haben, weil R-J sich nach dem Tod sehnt. Shirka wird aus Quintatha herausgerissen und findet sich in "unserer" Realität wieder, wo er allmählich sein Gedächtnis verliert und von den Valentern zu einer echten Kreatur von Quintatha umkonditioniert wird. R-J zündet schließlich eine ursprünglich von den Valentern installierte Sprengvorrichtung (die blauen Säulen aus dem letzten Heft), um sich selbst und alle Vertreter der Inquisition, die sich auf dem verbotenen Südkontinent aufhalten, mit in den Tod zu nehmen. Dieser Selbstmord bleibt nicht ohne schwerwiegende Folgen: Die Explosion ist so gewaltig, daß der gesamte Planet vernichtet wird.

Ben, der die ganze Entwicklung mitbekommen hat, kann noch rechtzeitig zu Perry Rhodan auf den Nordkontinent zurückkehren. Das Einsatzteam flieht von Linckx und erreicht problemlos die LEIF ERIKSSON und die KARRIBO. Beide Schiffe werden dann prompt von einer Katamar-Flotte gejagt. Als die beiden Schiffe sich trennen, wird klar, daß die LEIF ERIKSSON das eigentliche Ziel der Tradomer ist und daß diese sie sogar durch den Hyperraum verfolgen können. Ben erkennt, daß es der aus Quintatha mitgebrachte psionisch aufgeladene Splitter aus dem Skelett eines Titanen ist, der die Katamare immer wieder auf die Spur der LEIF ERIKSSON bringt. Das wird den Katamaren zum Verhängnis: Rhodan lenkt den Splitter aus dem Schiff heraus in eine Sonne hinein, die Katamare folgen der Spur weiter, und das war`s dann.

Kaum sind die Terraner und die Arkoniden wieder sicher auf Jankar angekommen, folgt die nächste Hiobsbotschaft: Fast die gesamte Flotte, die am Sternenfenster stationiert war, ist am Rand von Virginox (so heißt der Sternhaufen, in dem auch Jankar liegt) erschienen. Geht es Rhodan & Co jetzt an den Kragen?

Kurz notiert
Die Erkenntnisse, die dieser Roman bringt, konnte man schon letzte Woche erahnen. Ansonsten plätschert die Handlung in diesem Zyklus weiter gemächlich vor sich hin...

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