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2117: Der 5-D-Planet

Autor: Horst Hoffmann

Inhalt

Rhodan und Ascari da Vivo treffen sich auf Jankar und tauschen ihre aktuellen Erkenntnisse aus. Leider sieht good old Perry mit seinen Beutestücken ein bißchen alt aus, denn die Mikromaschinen wollen sich nicht steuern lassen und im Messerwerfer-Rucksack sind nicht etwa Messer, sondern nur ein Tuch/Tarnnetz (oder so) und was zu mampfen. Allerdings trägt die Nahrungsration einen Herstelleraufdruck vom Planeten Linckx. Ich erwähnte es noch nicht: Das ist der Planet, auf dem Ikanema Two das terranische Skelett gefunden hat. Man fliegt natürlich sofort dorthin.

Als erstes fällt auf, daß Linckx nur wenig Landmassen hat und ein 5-D-Feld besitzt, das z.B. Benjameen daran hindert, jemanden auf der Oberfläche per Zerotraum auszukundschaften, außerdem funktionieren auf Linckx Geräte auf 5-D-Basis nicht oder nicht richtig. Man hört den Funkverkehr ab und erfährt so, daß der südliche Kontinent Sikma als verbotene Zone gilt, während der nördliche Kontinent Kaza frei zugänglich ist. Wichtigstes Material auf Linckx ist das "Quinta-Erz" Yddith. Dieses Erz wird mit U-Booten geschürft und mit altertümlichen Luftschiffen weitertransportiert, insgesamt ein sehr riskantes Geschäft bei den vielen Hyperstürmen, die den Planeten heimsuchen.

Eine gemischte Gruppe aus Terranern und Arkoniden, darunter das Dreiergespann Benjameen, Tess und Norman, der kleine Elefant, begibt sich maskiert und in veralteten Walzenraumern (was man nicht alles dabei hat auf so einem ENTDECKER-Raumschiff) auf die Planetenoberfläche. Benjameen & Co. setzen sich von der Gruppe ab. Ben hat nämlich seltsame Visionen von einem riesigen Gesicht und setzt alles daran, zum Südkontinent zu kommen. Die Drei chartern ein altes Luftschiff, dessen Kapitän Eshmatay Amgen dringend Geld braucht. Rhodans Gruppe schifft sich stattdessen auf einem U-Boot Richtung Südkontinent ein, gerät dort aber in einen Hinterhalt: Die Besatzung hatte nie die Absicht, den verbotenen Kontinent anzusteuern. Es kommt zum Kampf, das U-Boot säuft ab und die Einsatzgruppe muß nach Kaza zurückkehren.

Je näher das Luftschiff dem Südkontinent, desto seltsamer und unerklärlicher werden die Phänomene, mit denen die Besatzung konfrontiert wird. Nur so ist es auch zu erklären, daß der Zeppelin nicht von der eigentlich lückenlosen Überwachung rund um Sikma bemerkt wird. Benjameen geht davon aus, daß das Luftschiff irgendwie den Übergang in eine Pararealität vollzogen hat und somit unsichtbar ist. Ben deliriert und handelt, als werde er ferngesteuert. Er bringt das Luftschiff aber sicher ins Landesinnere von Sikma. Käptn Amgen, der von Todesahnungen geplagt wird, seit sein Schoßtierchen aufgehört hat zu pfeifen, sieht allerdings sein letztes Stündlein gekommen.

Bens Ziel ist ein Stützpunkt, der von Valentern und Messerwerfern nur so wimmelt. Es gibt eine große Ansammlung von Gebäuden, das wichtigste Gebilde scheint aber ein riesiges Bassin im Zentrum des Stützpunkts zu sein. Das Bassin ist umgeben von hunderten ca. 10 Meter hohen Säulen, die mit einer blauen Flüssigkeit gefüllt zu sein scheinen. Eine in permanenter leichter Bewegung befindliche Gallertmasse mit schwarz-weißem Fleckenmuster füllt das Bassin aus. Bei näherem Hinsehen bemerken Ben, Tess und die Luftschiff-Besatzung, daß die Gallertmasse ihre jeweiligen Gesichter nachbildet. Jeder sieht nur sein eigenes Gesicht - was Norman zu sehen bekommt, erfahren wir nicht. Nun ist auch klar, was das für ein Gesicht war, von dem der delirierende Benjameen immer gefaselt hat: Es war sein eigenes! Am seltsamsten aber ist ein Seeschiff, das aufgebockt in der Station steht, obwohl weit und breit noch nicht mal eine Pfütze in Sicht ist!

Kurz notiert
Okay, es ist der erste Band eines Mehrteilers, man darf also nicht allzu viele neue Erkenntnisse erwarten. Die Schilderung der Kultur auf Linckx mit der gezwungenermaßen rückständigen Technik, die beim Abbau des 5-D-Erzes benutzt wird, fand ich aber schonmal gelungen.

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