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2116: Sturm auf den Irrläufer

Autor: Arndt Ellmer

Inhalt

Gucky und die beiden Katsugos werden zu einem namenlosen Himmelskörper von ca. 20 km Durchmesser gebracht, der irgendwo in Tradom als Irrläufer seine Bahn zieht. Die PHÖNIX, die das Tradomschiff verfolgt hat, übermittelt die Daten des Irrläufers der LEIF ERIKSSON, die bald darauf ebenfalls dort eintrifft. Zunächst wird erkundet. Benjameen da Jacinta schafft es nicht, jemanden von der Besatzung des Irrläufers per Zerotraum zu belauschen, er wird von Störfeldern zurückgeschleudert. Schließlich gibt Rhodan seinen Kreuzern den Befehl, den Irrläufer anzugreifen.

Die Katsugo-Besatzungen arbeiten währenddessen daran, die Gefechtsbereitschaft ihrer Roboter wieder herzustellen. Gestört werden sie dabei durch die noch in den Robothüllen steckenden Messer, die von den geheimnisvollen Kreaturen von Quintatha geworfen worden sind. Diese Messer scheinen ein Eigenleben zu besitzen und eine enorm starke psionische Aufladung zu haben. Die Siganesen versuchen, diese Aufladung irgendwie zu entfernen bzw. abzuleiten. Die Zeit drängt, denn die E'Valenter fangen an, Guckys Leiche zu obduzieren! Es stellt sich aber heraus, daß der Mausbiber doch nicht tot ist (war ja klar), denn als einer der Messerwerfer ein noch in Guckys Brust steckendes Messer herauszieht, beginnt der Mausbiber zu zucken. Als der Angriff der Kreuzer beginnt, ziehen sich E'Valenter und Messerwerfer zurück. Da die Katsugos weitgehend repariert sind, zögern die Siganesen nicht, ihrerseits aktiv zu werden. Gucky wird in SHECATS Hohlraum übernommen (wir erinnern uns: Der war mal für Bostich eingerichtet worden), Tynka Mintcoo begibt sich in Guckys Körper und kauterisiert die noch blutenden Wunden.

Die Katsugos versuchen dann, die Oberfläche des Irrläufers zu erreichen, während sich die Landetruppen der Kreuzer nach unten vorarbeiten. Beide Gruppen bekommen ganz erhebliche Schwierigkeiten, als sie auf die unheimlichen, unbesiegbar scheinenden Messerwerfer stoßen. Die Siganesen entdecken, daß die Messerwerfer nur mit explosiven Energiekugeln, die mit Transformkanonen in deren Körper geschossen werden, getötet werden können. Die Messerwerfer tragen schwarz-weiß gemusterte Masken über dem Gesicht, deren Muster sich ständig zu verändern scheint, ihre Körper lösen sich nach dem Tod auf.

Nach schweren Verlusten ziehen sich die Landetruppen zurück, denn es wurden starke Energieemissionen aus dem Inneren des Irrläufers angemessen - wahrscheinlich eine Selbstzerstörungsanlage. Im letzten Moment vor der Vernichtung des Irrläufers, als man schon nicht mehr damit rechnet, brechen auch die Katsugos an die Oberfläche und können aufgenommen werden. Gute Nachrichten: Gucky wird überleben, die Katsugos haben einem der Messerwerfer einen Rucksack abnehmen können (vielleicht mit einem der Messer drin), und eine Ladung der Mikromaschinen plus Steuereinheit von der Art, die Trah Rogue bei seinem Besuch auf Terra als Geheimwaffe dabeihatte, wurde erbeutet.

Kurz notiert
Na, habe ich zuviel versprochen? Der allseits bekannte Mohrrübenvernichter darf weiterleben. Es hätte mich auch sehr überrascht, wenn man ihn umgebracht hätte, denn unverständlicherweise ist er bei vielen Lesern wohl immer noch sehr beliebt. Meiner bescheidenen Ansicht nach ist Gucky seit endlosen Zeiten aber nur noch Staffage. Romane der "lustigen" Art, wie Clark Darlton sie in der Anfangszeit mit Gucky als Hauptperson geschrieben hat, wären heute sowieso nicht mehr möglich - und ich würde so einen Roman auch gar nicht gerne lesen wollen. Man muß aber zugeben, daß Gucky dieses Problem mit vielen anderen ehemaligen "Hauptpersonen" teilt. Und die kann man ja nicht alle umbringen... obwohl... warum eigentlich nicht? Zu den Messerwerfern brauche ich hier nichts weiter zu sagen, die erhalten demnächst einen "eigenen" Roman.

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