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2114: Mogtans Gedicht

Autor: H.G. Francis

Inhalt

Während seiner Gefangenschaft erhält Ikanema Two die Erlaubnis, seinen Futar (eine Art Seher) zu empfangen. Dieser macht eine Weissagung, die der geneigte Leser nur so verstehen kann, daß Gucky sterben wird. Ähnliche Visionen hat Grent Skryra, ein Besatzungsmitglied der PHÖNIX, die sich Pombar nähert. Seiner Meinung nach verträgt sich das "Schwingungsmuster" Guckys nicht mit dem Muster des Planeten. Er rät deshalb dringend von dem geplanten Einsatz des Mausbibers auf Pombar ab. Ganz klar, daß man auf derart nebulöse Befürchtungen nicht weiter achtet und so begibt sich Gucky zusammen mit den Katsugos TOMCAT und SHECAT samt Besatzung zur Erkundung nach Pombar. Da auf diesem Planeten stets ein Vielvölkergemisch unterwegs ist, fallen die Katsugos und der Mausbiber nicht auf, ungestört können sie sich umsehen, wobei sie auch von den Schwierigkeiten erfahren, die der Landesherr Ikanema Two z.Zt. hat.

Man sammelt Informationen: Im Reich Tradom gibt es neben der Inquisition der Vernunft so etwas wie eine Staatsreligion (andere Religionen sind verboten), der zufolge das Anguela die höchste spirituelle Instanz ist. Ein "Anguelas Auge" genanntes Gebilde ist eine Glutzone, die in einer Sternenbrücke zwischen den benachbarten Galaxien Tradom und Terelanya liegt. In der Nähe eines jeden Tributkastells gibt es eine hohe Säule, auf der ein Symbol von Anguelas Auge angebracht ist. Auf dem Markt von Pombar findet Gucky einen Händler, der die Nachbildung eines Schädelknochens verkauft - und dieser Schädel würde eindeutig zu einem menschlichen Skelett passen!! Laut Auskunft des Händlers befindet sich der Originalschädel samt dem übrigen Skelett im Museum des Landesherrn (wir erinnern uns: Ikanema Two ist Hobby-Archäologe). Ikanema Two hat dieses Skelett auf irgend einem Planeten in Tradom gefunden. Ganz klar: Dieses Skelett müssen die Galaktiker näher untersuchen. Beim Einbruch ins Museum findet man heraus, daß das Skelett ohne jeden Zweifel von einem Terraner von der Erde stammt! Die Siganesen versuchen, den Schädel zu entwenden, was auch gelingt, dann wird aber auch schon Alarm ausgelöst.

Le Karanu, ein Di'Valenter, der auf Pombar das Kommando hat, will bei der Ergreifung der Eindringlinge auf Nummer Sicher gehen und ruft Unterstützung durch die "Kreaturen von Quintatha" herbei. Diese unterstehen direkt der Inquisition der Vernunft - es handelt sich um die unbesiegbaren Messerwerfer, denen Ikanema Two schon einmal begegnet ist. Gucky, der rasch noch Ikanema Two aus dem Gefängnis befreit, muß schnell feststellen, daß ihm seine (ohnehin durch geheimnisvolle Einflüsse geschwächten) Parakräfte gegen diese Kreaturen nichts nützen. Die Messer, mit denen die Kreaturen werfen, durchdringen jeden Panzerung und jeden Schutzschirm. Gucky wird tödlich verletzt, SHECAT und TOMCAT werden von weiteren Messern außer Gefecht gesetzt. Es kann nur noch ein Notruf an die PHÖNIX abgesetzt werden, dann werden die Katsugos von den Einsatzkräften Tradoms entführt. Der tote Gucky bleibt auf Pombar zurück. Rudo K'Renzer folgt mit der PHÖNIX den Raumer, der die Katsugos an Bord hat, denn die Siganesen sind ja noch am Leben. Die LEIF ERIKSSON trifft bei Pombar ein.

Kurz notiert
Whow, das ist ein Hammer! Endlich traut sich mal jemand an Gucky heran und schlachtet die heilige Kuh (sozusagen)! Man konnte die entsprechenden Schilderungen in diesem Roman eigentlich nicht anders lesen: Gucky hätte definitiv tot sein müssen. Um euch die Spannung zu verderben, will ich aber gleich verraten, daß Gucky natürlich NICHT tot ist, sondern gerettet wird. Was soll ich sagen? Das fand ich enttäuschend! Wer braucht schon Mausbiber?

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