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2111: Die Malische Mole

Autor: Arndt Ellmer

Inhalt

Hurra! Die SOL hat Wassermal erreicht! Jetzt noch schnell zu den Pangalaktischen Statistikern jetten und die Sache ist geritzt. Doch halt! Ganz so einfach ist es natürlich nicht. Es gibt nämlich Tausende von Besuchern, die den Statistikern gern einen Besuch abstatten würden. Dieser Ansturm muß natürlich irgendwie kanalisiert werden, und so wird jeder Ankömmling erstmal zu einer von mehreren Malischen Molen umgeleitet. In diesen gigantischen Raumstationen müssen die Wissenssucher an der LOTTERIE teilnehmen. Nur die Gewinner dieses Auswahlverfahrens werden zu den Statistikern vorgelassen. Und diese ganze Prozedur kostet erstmal was. Und zwar nicht wenig. Atlan muß einen Hypertrop opfern, um zur LOTTERIE zugelassen zu werden. Ein unerlaubtes, gewaltsames Weiterfliegen wäre riskant. Zwar hat die SOL ja die Hürde des Guten Geists überwunden, der die Galaxis nach außen absichert, im Inneren der Galaxis wirken jedoch die sogenannten Prinzenkrieger als Ordnungsmacht. Eine Konfrontation mit dieser Schutztruppe wäre für die SOL die schlechtere Wahl, Atlan hält sich diese Option aber offen.

Mohodeh Kascha kennt das Procedere schon. Er ist nämlich bei einem früheren Versuch bei der LOTTERIE durchgefallen. Vielleicht rührt daher seine Geheimniskrämerei, vielleicht war ihm sein Versagen peinlich! Er hat auch schon die Bekanntschaft der sogenannten Wissensmakler gemacht, die ihre Dienste auch Atlan anbieten. Die Wissensmakler behaupten, ihr Wissen sei mindestens ebensogroß wie das der Statistiker. In der Tat verfügen sie über erstaunliche Kenntnisse der kosmischen Geheimnisse, aber Atlan hat mit seinem unvergleichlichen Erfahrungsschatz keine Probleme, den Wissensmaklern ihre Grenzen aufzuzeigen.

In der Malischen Mole wird Sfonoci, ein so genannter grauer Marlite, auf Atlans Ritteraura aufmerksam. Ritter der Tiefe sind in Wassermal aber unerwünscht! Sfonoci muß zunächst Rückfrage bei den Statistikern halten, um zu erfahren, daß Atlan sich von den Kosmokraten losgesagt hat. Erst dann erhalten Atlan, Icho Tolot und Mohodeh Kascha die Erlaubnis, an der LOTTERIE teilzunehmen.

Wer nun gedacht hat, daß es sich bei der LOTTERIE um eine einfache Auslosung handelt, der hat sich getäuscht. Vielmehr müssen die Teilnehmer in einer Art Virtual Reality gegen Monster, Roboter und sonstige Fährnisse antreten. Dabei geraten sie nie körperlich in Gefahr, da die Teilnahme über ferngesteuerte Abbilder (ein Videospieler würde AVATAR dazu sagen) erfolgt. Es ist kaum zu glauben und man könnte an eine Manipulation denken, aber nacheinander scheiden Kascha, Atlan und sogar Tolot aus!

Damit wäre an eine friedliche Weiterreise jetzt eigentlich nicht mehr zu denken. Aber es gibt ja noch sowas wie das weiße Kaninchen, das man aus dem Hut hervorzaubert: Am Ende mischt sich nämlich der Gute Geist von Wassermal ein und überzeugt die Verantwortlichen, daß Atlan und einigen Begleitern trotz der Niederlage bei der LOTTERIE der Weiterflug erlaubt werden sollte. Die Delegation von der SOL darf sich denn zu guter Letzt an Bord einer Malischen Dschunke begeben. Mit diesen Raumfahrzeugen werden die Pilger zum Planeten Vision gebracht. Die SOL muß bei der Malischen Mole bleiben und auf die Rückkehr von Atlan & Co. warten.

Kurz notiert
Letztlich war die ganze Aktion mit der LOTTERIE total für die Katz! Hätte der Gute Geist nicht von Anfang an dafür sorgen können, daß die Galaktiker auch ohne das Auswahlverfahren zu den Statistikern dürfen?

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