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2108: Samahos Erbe

Autor: Susan Schwartz

Inhalt

Am Beginn der Reise zu den Pangalaktischen Statistikern werden die Fragen, die geklärt werden sollen, in der sog. SOL-Agenda zusammengefasst. Sie lauten:
Was sind die wahren Ziele Thoregons?
Wer sind die Helioten?
Wer hat die Brücke in die Unendlichkeit erbaut?
Zunächst einmal sind diese Fragen für die Besatzung aber offenbar zweitrangig. Im Vordergrund stehen erstmal private Dinge. Ausgerechnet Fee Kellind, die unnahbare Schöne, ist stark mit Herzensangelegenheiten beschäftigt und weiß nicht, ob sie sich auf eine Beziehung mit Porto Deangelis einlassen soll.

Bei den Mom'Serimern hält allmählich eine neue Geisteshaltung Einzug. Während sich die quirligen Kerlchen bisher ziemlich bedeckt gehalten haben, weil sie immer noch ihrer verlorenen Heimat nachtrauern, fangen vor allem die an Bord der SOL geborenen jungen Leute an, die alten Werte zu vergessen und das Raumschiff als ihr Revier zu betrachten. Ein besonders vorwitziger junger Kerl (Shoy Carampo) ist vor allem vom unheimlichen SOL-Mittelteil fasziniert und setzt sich über alle Verbote hinweg, um sich dort ausgiebig umzusehen. Dabei trifft er sowohl auf die Dookies als auch auf Icho Tolot, der ziemlich schnell einen Narren an den kleinen Mom'Serimern frißt.

Der Generationskonflikt ist vorprogrammiert. Die Älteren, allen voran der Lord-Eunuch, sind nicht damit einverstanden, daß die Jüngeren so ausgiebig Kontakte zur Besatzung der SOL knüpfen und Interkosmo lernen. Crom Harkanvolter ist z.B. auch der Ansicht, daß es die Mom'Serimer nicht zu interessieren hat, welche Ziele die SOL-Besatzung eigentlich verfolgt. Aber wie es immer ist, wenn ein Generationenwechsel bevorsteht: Das Neue ist nicht aufzuhalten. Außerdem geht es mit der Gesundheit des Lord-Eunuchen bergab.

Auf einem seiner unerlaubten Ausflüge ins SOL-Mittelteil findet Shoy Carampo den vermißten Nekrophorebehälter. Die hinzugerufenen Wissenschaftler und Atlan stellen fest, daß der Behälter undicht bzw. geöffnet ist - allerdings ist er leer, sonst wäre vermutlich auch schon niemand mehr an Bord des Raumschiffs am Leben. Der Behälter wird aus dem Schiff entfernt und mit Gravitationsbomben vernichtet.

Für einen ungewollten Zwischenstopp sorgen Probleme mit dem Permanentzapfer. Es müssen Ersatzgeräte gebaut werden für den Fall, daß der Zapfer ganz ausfällt. Man steuert eine Galaxis an, die man auf den treffenden Namen "Notrast" tauft, und richtet sich auf eine längere Unterbrechung des Flugs ein.

Kurz notiert
Gibt es noch einen weiteren Nekrophorebehälter, der aber voll ist? Wenn ja, müßte dieser aber schon länger an Bord der SOL sein, sonst hätte man eine höhere Gewichtsabweichung feststellen müssen. Und was ist mit der Nekrophore passiert, die in dem geöffneten Behälter war??

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