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2107: Im Fabrikraumer

Autor: H.G. Francis

Inhalt

Der Erztransporter mit den blinden Passagieren Ben, Tess und den beiden Ertrusern erreicht COLLECT 90.40.30. Dies ist ein riesiger Fabrikraumer, in dem Rohstoffe verarbeitet und gelagert werden. Die Galaktiker stoßen schon bei ihren ersten Erkundungen auf viele Fallen und Sicherheitseinrichtungen. Man vermutet deshalb richtigerweise, daß die Idee, sich mit einem Transporter einzuschmuggeln, nicht neu ist. So finden die Galaktiker schon bald eine andere Gruppe, die auf dem gleichen Weg in den Fabrikraumer eingedrungen ist. Es sind Widerstandskämpfer von einem weiteren Planeten, der vom Reich Tradom ausgebeutet wird. Irgend jemand (oder irgend etwas) hat diese Gruppe angegriffen und niedergemetzelt. Vom letzten Überlebenden erfahren die Galaktiker vor dessen Tod nur noch, daß nicht die Besatzung des Raumers für das Massaker verantwortlich ist.

Auch die aus E'Valentern und Di'Valentern (die etwas kleiner und nicht so bullig gebaute Version dieser Wesen, die meist in Führungspositionen anzutreffen ist) zusammengesetzte Besatzung des Fabrikraumers hat Probleme. Immer wieder werden tote, fürchterlich zugerichtete Besatzungsmitglieder gefunden, außerdem sorgt eine tödliche Auseinandersetzung zwischen dem Kommandanten des Raumers und Pamas Kaquant, einem leitenden Offizier, für Verwirrung. Letzterer legt auf dem Höhepunkt seines Wahns eine Sprengladung, die den gesamten Fabrikraumer vernichten wird. Dabei trifft er auf ein riesiges spinnenartiges Wesen namens Nkanka, das verantwortlich für die vielen Morde ist. Auch Nkanka stammt von einem versklavten Planeten, hat sich wie all die anderen an Bord des Fabrikraumers eingeschmuggelt (scheint ja wirklich kein Problem zu sein) und will sich durch die Metzeleien für das Unrecht rächen, das seinem Volk zugefügt worden ist.

Benjameen da Jacinta hat die verheerende Explosion in einem Zerotraum vorausgesehen. Gerade noch rechtzeitig gelingt den Galaktikern die Flucht von dem explodierenden Schiff. Irgendwelche neuen Erkenntnisse sind durch die Aktion nicht gewonnen worden. Die Galaktiker können froh sein, daß sie überlebt haben und von der JEFE CLAUDRIN wieder aufgefischt werden konnten.

Der an sich überflüssige Roman endet mit zwei Cliffhangern: Zum einen heißt es, der Kreuzer PHOENIX mit Gucky und den Katsugos an Bord sei überfällig, man beginnt, sich Sorgen zu machen. Zum anderen entdeckt man eine überstarke Strahlungsquelle in der Galaxis Tradom, man nimmt als gegeben an, daß es sich dabei um den PULS dieser Galaxis handelt.

Kurz notiert
Gäääähhhnnnn... Ein typischer H.G. Francis: Langweilig und über weite Strecken geradezu haarsträubend. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

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