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2104: Durch das Sternenfenster

Autor: Uwe Anton

Inhalt

Rhodan und Ascari da Vivo sind übereingekommen, zusammen mit den Jankaron auf die andere Seite des Sternenfensters zu gehen. Dies wollen sie mit nur zwei Schiffen wagen: Die Terraner mit der LEIF ERIKSSON und die Arkoniden mit der KARRIBO. Das arkonidische Schiff ist ein Superschlachtschiff der Trägerklasse mit 1500 Metern Durchmesser. In Vertiefungen der Außenhülle sind vierzehn DOR-KATI-Kreuzer von je 200 Metern Durchmesser angedockt. Das Problem einer Reise durch das Sternenfenster besteht darin, daß man es nur mit einer sehr niedrigen Geschwindigkeit durchqueren kann. Da auf der anderen Seite schon 20.000 Katamare lauern, müssen besondere Vorkehrungen für den Flug getroffen werden. So wird ein zweiter Emotionaut eingesetzt (Zim November, eigentlich noch ein Emotionauten-Azubi, der auf der LEIF ein Praktikum macht), zusätzliche Paratrongeneratoren werden in beide Schiffe eingebaut und je eine Gruppe Antis soll für eine weitere Verstärkung der Schirme sorgen. Die Jankaron machen den Flug mit ihrem CoJito-Planetenjäger an Bord der LEIF mit.

Als die LEIF und die KARRIBO durch das Sternenfenster (wo jetzt übrigens auch eine starke Posbiflotte aufmarschiert ist) fliegen, tun sie das nicht allein: Eine robotgesteuerte Flotte aus 2000 schrottreifen Raumern begleitet sie und sorgt bei den Katamaren durch selbstmörderische Angriffe für Verwirrung. Die Schrottraumer werden beinahe sofort pulverisiert, verschaffen der LEIF und der KARRIBO aber die Sekundenbruchteile an Vorsprung, die die Galaktiker benötigen, um in den Hyperraum zu entkommen. Natürlich werden auch die Schiffe der Galaktiker getroffen und ohne die Unterstützung der Antis wäre der Einsatz wohl sehr schnell vorbei gewesen... Im denkbar ungünstigsten Moment erhält auch noch Rock Mozun, der Emotionaut der LEIF, einen mentalen Schock und fällt aus. Zim November muß einspringen und besteht die Feuerprobe mit Bravour.

Man begibt sich umgehend zu den Koordinaten, bei denen eigentlich die Eltanen auf die Galaktiker warten sollten. Dort findet sich aber nur noch eine Trümmerwolke, die sehr wahrscheinlich das einzige ist, was von dem Eltanenschiff übriggeblieben ist. Prompt tauchen auch hier Katamar-Schlachtschiffe auf und greifen die Galaktiker an. Die angeschlagenen Arkoniden müssen flüchten, die LEIF, wieder unter Zim Novembers Kommando, lenkt die Tradomschiffe ab und deckt die Flucht der KARRIBO. Auch die LEIF kann schließlich knapp entkommen. Beide Schiffe setzen sich auf einen Vorschlag Roxo Quatrons in Richtung Virginox ab, da durch die Kämpfe teilweise schwere Schäden an den Schiffen entstanden sind. Ascari setzt Rhodan unter Druck: Sollte sie bis zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht in die Milchstraße zurückgekehrt sein, hat ihre Flotte den Befehl, ihr durch das Sternenfenster zu folgen. Es ist völlig klar, daß dies gleichbedeutend mit der sofortigen Vernichtung der arkonidischen Schiffe wäre, denn gegen Kriegskatamare haben sie keine Chance!

Kurz notiert
Der Roman wird aus der Sicht des Emontionauten-Azubis geschildert, ist spannend und flott zu lesen. Nur Ascari da Vivo nervt einmal mehr. Was soll dieser sinnlose Befehl an ihre in der Milchstraße verbliebene Flotte? Offenbar ist der Mascantin das Schicksal von Tausenden Raumfahrern völlig gleichgültig, wenn sie nur eine bestimmte Wirkung auf Rhodan erzielen kann!

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