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2101: Der Konquestor

Autor: Andreas Findig

Inhalt

Perry Rhodan ist zwar wegen der "Inbesitznahme" Terras durch Trah Rogue mehr als nur irritiert, lädt den arroganten, vor Selbstsicherheit strotzenden Konquestor aber zunächst einmal in die Solare Residenz ein. Rogue (dem ein winziger Kettensklave im Fell herumkrabbelt und dieses säubert) berichtet, das Reich Tradom sei ein Thoregon und die Terraner hätten von ihrer neuen Zugehörigkeit zum Reich nur Vorteile. Um dies zu veranschaulichen, führt er eine Propaganda-Holoshow vor, in der eine blühende Zukunft für Terra an der Seite Tradoms dargestellt wird. Die Alternativen verdeutlicht Rogue in einer zweiten Holoshow: Sollte Terra sich weigern, sich zu unterwerfen und die geforderten Tribute zu zahlen, würden Kriegskatamare über die LFT herfallen und sie erbarmungslos vernichten. Anhand der Detailgenauigkeit dieser Shows erkennt Rhodan, daß die Tradomer hervorragend über die Milchstraße im Allgemeinen und Terra im Besonderen informiert sein müssen.

Rhodan erhält Bedenkzeit für seine Antwort. Der TLD macht währenddessen eine beunruhigende Entdeckung: Winzige Nanoroboter, die offenbar aus der Standarte kommen, die Rogue am Raumhafen in den Boden gerammt hat, breiten sich in ganz Terrania aus, vermehren sich exponentiell und infiltrieren alle Computersysteme der Stadt. Sollten sie aktiviert werden, würden sie die gesamte Technik Terranias (und bald der ganzen Erde) auf einen Schlag lahmlegen. Nur durch die Verbreitung von KorraVir könnten die Nanoroboter außer Gefecht gesetzt werden. Das hätte nur leider den Nebeneffekt, daß auch die terranischen Syntroniken in Mitleidenschaft gezogen werden.

Rhodan läßt inzwischen seinen eigenen Propagandafilm herstellen, den er Rogue schließlich vorführt. In diesem Film wird dargestellt, wie die terranischen Flotten die Kriegskatamare vernichten und wie Rhodan persönlich dem Konquestor das ganze Fell wegbrennt, so daß Trah Rogue gedemütigt die Milchstraße verlassen muß. Ohne weiteren Kommentar macht Rogue sich davon, als der Film zuende ist, gleichzeitig aktiviert er die Nanoroboter. Mit seinem Beiboot macht er sich auf den Weg zum Mutterschiff, das wegen der Aagenfelt-Barriere mit Unterlicht fliegen muß. Im Vorbeiflug vernichtet der Katamar einige LFT-Schiffe. Zu guter Letzt kann das Mutterschiff aber mit Hilfe der arkonidischen Flotte vernichtet werden, indem man mit Transformkanonen eine massive Energiewand in Flugrichtung des Katamars entstehen läßt. Dadurch werden selbst die hervorragenden Abwehrsysteme des Katamars überlastet. Dem Konquestor gelingt jedoch die Flucht mit dem Beiboot. Auf der Erde wird KorraVir freigesetzt und die Bedrohung durch die Nanomaschinen somit neutralisiert.

Am Sternenfenster erlebt Reginald Bull, der dort an Bord der ROALD AMUNDSEN Position bezogen hat, eine unangenehme Überraschung: Auf der anderen Seite des Fensters sammelt sich eine riesige Flotte aus Katamar-Kriegsschiffen, die offensichtlich eine Invasion der Milchstraße vorbereiten!

Kurz notiert
Das Jahrtausend der Kriege ist auch mit dem Ende SEELENQUELLS noch lange nicht vorüber. Daß die neue Bedrohung allerdings ausgerechnet von einem Thoregon ausgehen würde, war aber nicht unbedingt zu erwarten. Aber wir wissen ja schon lange, daß der Begriff Thoregon nicht gleichbedeutend ist mit Liebe und Güte... Ich frage mich nur: Was wollen die Tradomer ausgerechnet von der Erde? Man muß wohl als gegeben annehmen, daß das Reich sich umfassend über die Milchstraße informiert hat, d.h. es handelt sich um eine gezielte, von langer Hand vorbereitete Aktion - und deren Ziel ist nicht etwa die Milchstraße allgemein, sondern ausschließlich Terra.

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