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Perry Rhodan: Die Tefroder Band 1: Das genetische Siegel

Autor: Christian Montillon

Inhalt

111 Jahre sind seit dem Abzug der Terminalen Kolonne aus den Galaxien der Lokalen Gruppe vergangen. In dieser Zeit hatten die Sternenreiche der Milchstraße Gelegenheit, sich von der Unterjochung durch TRAITOR zu erholen und neue Forschungsprojekte in Angriff zu nehmen. Dazu gehört auch die Transgenetische Allianz (TGA). In diesem Bündnis, das weit über eine gemeinsame Verfolgung wissenschaftlicher Ziele hinausgeht, haben sich die auf dem Planeten Gorragan heimischen Tefroder-Abkömmlinge und das Jülziish-Untervolk der Gaatanyj zusammengeschlossen. Die galaktischen Großmächte wissen, dass die TGA an einem Geheimprojekt arbeitet, von dem aber wenig mehr als der Name "Vortex" bekannt ist.

Einladung nach Gorragan

Am 31. Januar 1458 NGZ erhält Perry Rhodan in der Solaren Residenz Besuch von Haneul Bitna, einem Gesandten der TGA. Bitna entstammt dem avoiden Volk der Rahsch'kani. Er wird von der TLD-Agentin Avryl Sheremdoc durchleuchtet, die ihn schon vor Jahren auf Gorragan kennengelernt hat. Sie hatte damals mit ihm und dem Cel'Arbtan Fasoul da Arthamin zusammengearbeitet und gegen den Spion einer weiteren, unbekannten Macht gekämpft. Weder die Terranerin noch der Arkonide hatten damals geahnt, dass Bitna als Doppelagent aufgetreten war; tatsächlich gehört er zu einer Söldner-Organisation, die sich selbst als "Sternenwacht Myrmidon" bezeichnet und schon seit Jahrzehnten für die TGA arbeitet. Als inoffizieller Sprecher der TGA informiert Bitna den Residenten über diverse Einzelheiten, um ihn auf eine Einladung vorzubereiten, die am nächsten Tag ausgesprochen wird. Rhodan und Homer G. Adams sollen sich zu einem Treffen mit den Oberhäuptern der TGA auf Gorragan einfinden, bei dem es um die Finanzierung des Geheimprojekts geht. Die Terraner brechen mit der MAURENZI CURTIS auf, begleitet werden sie von Haneul Bitna und Avryl Sheremdoc.

Die Reise zum ca. 60.000 Lichtjahre von Terra entfernten Planeten Gorragan dauert einige Tage. Die Terraner erfahren, dass es der TGA gelungen ist, Tefroder und Blues zu kreuzen - allerdings nicht auf "herkömmlichem" Wege, vielmehr wird die DNS von Tefrodern nach der Geburt durch die Hinzufügung von Jülziish-Genen verändert. Caadil Kulée amy Kertéebal, eine junge Frau, die die Terraner auf der Wasserwelt Gorragan empfängt, ist ein solches Mischwesen. Als Trägerin des "Genetischen Siegels" ist sie äußerlich bis auf zwei wie Saphire wirkende Schläfenaugen nicht von einer normalen Tefroderin zu unterscheiden, verfügt aber über besondere Fähigkeiten, die es ihr ermöglichen, zu einer Vortex-Pilotin zu werden. Noch ist Caadil allerdings in der Ausbildung. Sie führt Rhodan und Adams zu den Tamräten Tooray Ziaar amy Golróo (einem Tefroder) und Rääy Yöliim (einem Jülziish), die der TGA vorstehen. Nachdem der Diplomatie in Form eines Banketts Genüge getan ist, erfährt Rhodan am 14. März während eines Rundflugs von Tamrat Ziaar, was es mit Projekt Vortex überhaupt auf sich hat.

Projekt Vortex

Die Wissenschaftler der TGA haben ein revolutionäres neues Konzept der Raumfahrt entwickelt, das die Auswirkungen der erhöhten Hyperimpedanz praktisch neutralisiert und interstellare Reisen dramatisch verkürzt. Intergalaktische Raumfahrt wäre damit ebenfalls wieder möglich, Andromeda könnte zum Beispiel innerhalb weniger Tage erreicht werden. Um dies zu ermöglichen, muss der Linearraum selbst manipuliert werden. Entlang der vorgesehenen Routen werden Baken positioniert, die mit hyperkristall-dotiertem Syntho-Molkex ausgestattet sind. Die Hyperkristalle stammen aus besonderen Brütersonnen im Einflussbereich der TGA, denen diese Organisation ihren Reichtum verdankt. Für den Überlichtflug werden "selbstbewegte Zonen" des Linearraums ausgenutzt, die sich quasi auf das Raumschiff zu bewegen. Der Vortex-Pilot "zieht" das Schiff von Trassierungspunkt zu Trassierungspunkt durch diese Zonen. Das ist ihm nur mittels des B-Hormons möglich, das sein durch das Genetische Siegel veränderter Körper erzeugen kann. Wer diese Technologie kontrolliert, hält ein Monopol auf den schnellen interstellaren und vor allem den intergalaktischen Raumflug in Händen, allerdings ist die Trassierung der Routen sehr zeitaufwändig und übersteigt die Mittel der TGA bei weitem. Für die Umsetzung des neuen Konzepts benötigt die TGA also Terras Geld. Man würde den potentiellen Investor natürlich an der angestrebten Monopolstellung beteiligen.

Rhodans Interesse ist geweckt. Ein für den Folgetag angesetzter Testflug des unbewaffneten Fernraumschiffs FARYDOON soll ihn zur Gänze überzeugen. Die FARYDOON ist ein von einem Ring umgebener Kugelraumer, der einen für die Post-Hyperschock-Zeit geradezu phantastischen Überlichtfaktor von 150 Millionen erreichen kann. Am Ring wird die Gondel des Vortex-Piloten angedockt, der das gesamte Schiff in einer Art SERT-Modus steuert. Das Innere des Kugelsegments ist großzügig gestaltet und ermöglicht den Passagieren, zu denen neben Perry Rhodan, Avryl Sheremdoc, Haneul Bitna, Caadil und den Tamräten auch Reporter und lokale Berühmtheiten gehören, eine luxuriöse Reise. Ziel ist der mehr als 50.000 Lichtjahre entfernte, zur TGA gehörende Planet Khordáad. Die CANNAE, ein myrmidonischer Trägerkreuzer unter dem Kommando von Adlai Kefauver, macht die Reise angedockt mit. Adams bleibt auf Gorragan zurück. Der Hinflug verläuft reibungslos, das Ziel wird innerhalb weniger Stunden erreicht. Man verbringt dort einige mit Festlichkeiten erfüllte Tage. Als Rhodan und Caadil sich am Abend vor dem Rückflug in der Stadt vergnügen, haben sie eine merkwürdige Begegnung. Ein alter Mann tritt an ihren Tisch, hält die Zeit der Umgebung an (oder beschleunigt den Zeitablauf am Tisch) und übergibt Rhodan einen versiegelten Brief, den der Terraner mitnehmen soll. Caadil erhält den Stab des Fremden. Der Alte verschwindet daraufhin spurlos.

Der Rückflug wird brutal unterbrochen. Die FARYDOON fällt aus dem Vortex-Flug und wird in ein seltsames, von weißem Leuchten erfülltes Kontinuum versetzt, wobei die Vortex-Pilotin Mitraa Morváarid amya Keyvaan getötet wird: Ihre Schläfenaugen, die während des Fluges hell leuchten, explodieren in ihrem Kopf. Es kommt zu schweren Schäden und weiteren Verlusten an Bord, außerdem wird die CANNAE von Unbekannten geentert.

Die Gui-Col-Piraten

Die Gui Col sind annähernd humanoide Wesen aus der weit von der Milchstraße entfernten Galaxie Zomoot ("Sternenquell"). Ihre Hauptwelt ist der Hort Nooring. Sie haben eine an zerknitterte Goldfolie erinnernde Haut, tief in den Höhlen liegende Augen und nur einen Tentakelarm, der einem "Gebildegrube" genannten Organ im Brustkorb entspringt, aus Plasmamasse besteht und beliebig verformt werden kann. Für die überlichtschnelle Raumfahrt sind sie auf das Pantopische Gewebe im so genannten "Weißraum" angewiesen - in den Linearraum können sie nicht vordringen. Sie dürfen den Weißraum nur mit Erlaubnis der Herren des Pantopischen Gewebes auf vorgegebenen Routen befahren und beschaffen sich die dazu benötigten Mittel, indem sie ganze Planeten brutal unter Druck setzen, um sie tributpflichtig zu machen. Ihr Konkurrent beim Befahren des Gewebes ist das Konsortium der Erleuchteten Kauffahrer. Cha Panggu, Kommandant der CHAJE, musste gerade erst vor einigen Goldseglern des Konsortiums fliehen und die neu eroberte Tributwelt Vodyan aufgeben. Panggu, der die noch lebenden Organe seiner verstorbenen Frau in einem bizarren Schrein aufbewahrt, weiß von der Existenz eines zweiten Gewebes, das sich teilweise mit dem Weißraum überschneidet. Würde es Panggu gelingen, dieses Gewebe zu befahren, könnte er sich unabhängig machen und ganz neue Tributwelten erschließen - in einer Galaxie namens Milchstraße.

Zva Pogxa, einer von Panggus Wissenschaftlern, hat einen Hyperkorridor entwickelt, mit dem galaktische Entfernungen überbrückt werden können. Mit dieser Hyperplanke ist es ihm gelungen, einen Spion nach Gorragan zu bringen, der Panggu mit Informationen über die TGA und das Projekt Vortex versorgt hat. Es hat sich allerdings herausgestellt, dass Lebewesen bei der direkten Versetzung über die Hyperplanke in den Normalraum schweren Schaden nehmen. Das andere Ende der Hyperplanke muss sich im Weißraum befinden, zum Beispiel im Inneren eines Schiffes jenes Volkes, das sich seit einiger Zeit im Zweiten Gewebe herumtreibt. Panggu sieht seine Chance gekommen, als er die FARYDOON ortet. Er muss dieses Schiff unbedingt in seinen Besitz bringen, denn nur mit dieser Technologie könnte er das Zweite Gewebe nutzen. Mit der Hyperplanke wird der TGA-Raumer in den Weißraum gerissen. Panggus favorisierter Zögling Fenji Eichach (der alles daransetzt, seinen Meister zu überflügeln und eines Tages zu verdrängen) führt einen Entertrupp in die CANNAE, um zunächst die Söldner auszuschalten und dann den Vortex-Piloten zu entführen. Die Myrmidonen können den Angriff zwar zurückschlagen, doch Eichach und zwei weitere Gui Col dringen bis in die FARYDOON vor und weitere Piraten stehen am anderen Ende der Hyperplanke bereit.

Gegenangriff

Eichach wird zwar in die Enge getrieben, nimmt jedoch Avryl Sheremdoc als Geisel. Er tötet sie und löst eine Explosion aus, um in der entstehenden Verwirrung fliehen zu können. Perry Rhodan führt einen Söldnertrupp zu einem Gegenangriff durch die Hyperplanke, doch es ist eine Falle. Alle Galaktiker werden gefangen genommen und in der CANNAE eingekerkert. Einige werden sofort grausam verhört, manche sterben an ihren Verletzungen. Die TGA-Schiffe werden Richtung Hort Nooring geschleppt. Caadil und Adlai Kefauver konnten rechtzeitig in der FARYDOON untertauchen. Der Mentadride Parizhoon, ein Kampfroboter, dem Erinnerungen lebender "Spender" einprogrammiert wurden und der sich deshalb für ein empfindungsfähiges Wesen hält, schließt sich ihnen an. Sie marschieren über die Außenhülle zur CANNAE, dringen durch eine Versorgungsröhre zu den Gefangenen vor und versorgen diese mit Waffen. Während Haneul Bitna den Ausbruch der Galaktiker anführt, kehren Rhodan, Caadil, Adlai und Parizhoon zur FARYDOON zurück. Rhodan hat das wahre Ziel der Piraten erkannt und plant die Abtrennung der autark flugfähigen Vortex-Gondel, ohne die die FARYDOON wertlos wäre. Die kleine Gruppe wird von Eichach verfolgt. Zu allem Überfluss erscheinen plötzlich auch noch acht Goldsegler der Erleuchteten Kauffahrer, die die CHAJE beschießen. Panggu ruft eigene Schiffe zu Hilfe.

Mitten in der entbrennenden Raumschlacht muss Rhodan im All gegen Eichach kämpfen. Er stürzt sich mit dem Gui Col aus der Gondelschleuse, umklammert ihn und rast mit seinem Raumanzug so knapp an der Gondel vorbei, dass Eichach an der Panzerplastkanzel zerschmettert wird. Dann kehrt er in die Gondel zurück, die sofort von der CANNAE eingeschleust wird. Der myrmidonische Kreuzer ist inzwischen in Bitnas Hand. Die Gui Col vertreiben die Goldsegler. Die CANNAE folgt den Erleuchteten Kauffahrern, die FARYDOON wird zurückgelassen. Thry Aswe, Geschäftsführender Direktor des Goldsegler-Konvois, gestattet es den Galaktikern, sich den Goldseglern anzuschließen.

Kommentar:

Na sowas: Der erste Band der neuen Perry Rhodan-Trilogie ist mal so eben 112 Seiten dünner als der letzte Band der vorherigen Trilogie, kostet aber einen Euro mehr. Bonusmaterial ist nicht vorhanden. Na, lieber etwas weniger Umfang, dafür mehr Konzentration aufs Wesentliche, dachte ich. Leider hat sich herausgestellt, dass man den Roman noch um mindestens 50 Seiten hätte kürzen können, ohne etwas streichen zu müssen, dessen Verlust ich bedauert hätte. Der eine oder andere Rückblick gehört zu den verzichtbaren Teilen. Kürzenswert ist aber vor allem die Vodyanoi-Nebenhandlung, die nur da ist, damit anhand diverser übertriebener Grausamkeiten gezeigt werden kann, was für gewissenlose, stinkende und gar schröckliche Böslinge die Gui Col doch sind. Je böser der Feind ist, desto genüsslicher darf man ihn später (stellvertretend durch Perry & Co.) plattmachen, ohne befürchten zu müssen, dass da jemand den Zeigefinger erhebt und unseren lieben Helden unmoralisches Handeln vorwirft. Ich hab' diese Schwarz-Weiß-Malerei so satt... Und obwohl ich genau weiß, dass praktisch jede Publikation des Perryversums genau diesen Inhalt haben wird, tue ich es mir immer wieder an. Dinge wie der Arenakampf gegen ein auf drei Cyborgs verteiltes Lebewesen und Cha Panggus Neigung zur Nekrophilie gehören auch zu diesem Thema. Obwohl man zugestehen muss: Diese Ideen sind teilweise so bizarr, dass sie fast schon wieder gut sind.

Ansonsten ist der Trilogie-Auftakt irgendwie unspektakulär. Ganz nettes Lesefutter, klar. Ein interessanter und im Perryversum auch neuer, zweifellos auf Hartmut Kaspers Mist gewachsener Ansatz bei der überlichtschnellen Raumfahrt, logo. Sicher auch mehr als genug Action, ein bisschen Menschelei und der eine oder andere mysteriöse Moment. Zum Beispiel darf man sich fragen, wer dieser eigenartige Waldschrat ist, der Perry als Briefkasten missbraucht hat. Hat Caadil den Stock, den er ihr geschenkt hat, eigentlich während der ganzen Zeit mit sich herumgeschleppt? Also bei der Flucht vor den Gui Col und dem Weltraumspaziergang rüber zur FARYDOON? Fragen über Fragen. Aber irgendwie ist mir, wie soll ich sagen, "die Leinwand zu klein", mir fehlt das Besondere, etwas Mitreißendes, das Lust auf die nächsten Bücher macht. So eine Taschenbuch-Trilogie sollte sich doch deutlich von der Heftroman-Massenware abheben, aber eigentlich ist der Roman genauso banal wie diese: Man liest den Kram so weg und hofft, dass der nächste Band besser wird! Und good old Perry hat ziemlich wenig zu tun, bevor er sich am Ende gar höchstpersönlich in den Kampf werfen und einen der Oberschurken zu Mus verarbeiten darf. Er hätte also genauso gut zu Hause bleiben können.

Ich hätte vorhersagen können, dass das immer gleiche Handlungs-Strickmuster auch diesmal wieder angewendet wird. Perry strandet (vorerst) ohne Aussicht auf Rückkehr in einer weit entfernten Umgebung, von der wir noch nie gehört haben. Dort muss er sich mehr oder weniger allein und ohne tolle technische Hilfsmittel gegen Feinde zur Wehr setzen, die aus dem schier unerschöpflichen magischen Hut hervorgezaubert werden, damit die nicht zur Bedrohung für die Heimat werden können. Es wäre ja auch zu blöd, wenn er die Liga-Flotte zu Hilfe rufen könnte, denn die würde die Gui Col schneller zu Hackfleisch verarbeiten, als man "Action" schreien kann. Wer unter Spannung nichts anderes versteht als Kämpfe, für den ist sowas natürlich ein Problem. Da müssen dann selbst Helfer wie Avryl Sheremdoc, bei deren Charakterisierung der Autor sich doch noch solche Mühe gegeben hat, im Nebensatz abserviert werden. Da man als Leser der Erstauflage jedoch weiß, dass PR im Jahre 1463 NGZ schon wieder gegen ganz andere Böslinge zu kämpfen haben wird, verpufft jede Gefahr, in die ein Autor ihn jetzt bringen mag, ohne jegliche Wirkung.

Tja, und bevor ich zur Beckmesserei übergehe, frage ich mich noch schnell, warum die Trilogie eigentlich "Die Tefroder" heißt. Wer bei diesem Titel vermutet haben sollte, mehr über ein Volk zu erfahren, das seit dem Ende des MdI-Zyklus ja immer eher stiefmütterlich behandelt worden ist, der wird enttäuscht sein. Da hat der Andromeda-Zyklus definitiv mehr geboten, und selbst der Ara-Toxin-Zyklus hatte mehr mit den Tefrodern zu tun als dieses Buch. "Die Gui Col-Piraten" oder so hätte den Inhalt besser getroffen.

Und hier dann die schmutzigen Details: Mal sind Avryls Haare schwarz, im nächsten Moment sind sie blau. Gibt es auf Terra vielleicht eine neue Mode? Haarfärbemittel mit changierenden Farbtönen? Mal beschreibt Montillon den Ort der Begegnung Perrys mit Bitna so, als ob die beiden innerhalb der Solaren Residenz wären, dann können sie plötzlich das ganze Gebäude betrachten. Das Raumschiff, mit dem Perry nach Gorragan fliegt, heißt MAURENZI CURTIS. Der Namensgeber hieß allerdings Maurenzi Curtiz. Es ist von einer auf Kreit heimischen Aal-Art die Rede. Kreit ist eine Sonne - und Sonnenwürmer wird's bei dem Bankett wohl nicht gegeben haben. Wahrscheinlich war der um Kreit kreisende Planet Ertrus gemeint. Montillon schreibt "notgedrungen", wenn er "notwendigerweise" meint, "dass" und "das" verwechselt er ebenfalls. Alles nur Kleinigkeiten, aber wenn sie sich häufen, dann stören sie. Da hätte Montillon sorgfältiger arbeiten können.

Übrigens: Bezweifelt irgendjemand, dass der Vortex-Raumflug genauso in der Versenkung verschwinden wird wie all die schönen neuen Transportsysteme der letzten Jahre - Heliotische Bollwerke, Brücke in die Unendlichkeit, Sternenfenster, Bionische Kreuzer usw.? Ich nicht.

J. Kreis, 15.10.2009


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