PR Neo 15
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Perry Rhodan Neo Nr. 15: Schritt in die Zukunft

Autor: Bernd Perplies

Inhalt

Nachdem er - wie er von Allan D. Mercant erfährt - Jahrzehnte im Koma gelegen hat, muss Iwan Goratschin eine Rehabilitationsmaßnahme in einer Klinik in San Francisco über sich ergehen lassen. Am 30. Juli 2036 begegnet er bei einer Mountainbike-Tour am Mount Tamalpais der jungen Asiatin Ishy Matsu und liefert sich ein Rennen mit ihr, bei dem sie gewinnt. Die beiden werden ein Liebespaar und weihen sich gegenseitig in ihre Geheimnisse ein. Ishy besitzt die Parafähigkeit, Bilder von weit entfernten Orten entstehen zu lassen, auch von solchen, die sie nie selbst gesehen hat. Iwan ist wie sein Bruder Iwanowitsch ein "Zünder": Er kann einen Atombrand in jeglicher Materie auslösen. Am 4. August beobachten die beiden, wie einige Fantan-Beiboote die Golden Gate Bridge mit Energiestrahlern zerschneiden, um sie als Besun abtransportieren zu können. Dabei nehmen sie keine Rücksicht auf das Leben der Menschen, die sich auf der Brücke befinden. Hunderte sterben. Plötzlich wird eine der Flugscheiben unter Beschuss genommen. Ein Unbekannter, der sich nach der Tat mit einem Bungee-Seil von der Brücke stürzt und von Gefährten mit einem Schlauchboot aufgenommen wird, holt das Fantan-Schiff mit einem tragbaren Raketenwerfer Typ FGM-148 "Javelin" vom Himmel. Kurz danach erscheint das Fantan-Mutterschiff.

Ishy kennt diese Männer, und sie führt Iwan zu ihrem Versteck. Außer Ishys alten Gefährten Artjom Tomisenkow und Stepan Raskujan, der als Kopf der Gruppe gilt, handelt es sich um Master Sergeant a.D. Andrew Miles, eine Frau namens Justine und den Raketenschützen, der auf den Namen Miyagi hört. Laut Ishy sind sie Teil einer weit größeren Widerstandsbewegung, die Perry Rhodans hehre Ziele zwar gut findet, die Übergriffe der Fantan im Gegensatz zur Terranischen Union aber nicht mehr dulden will. Ishy möchte, dass sich Iwan der Gruppe anschließt. Die Männer basteln in dem Versteck an einer gekaperten Fantan-Flugscheibe herum. Ein Fantan hatte den Fehler gemacht, die Lieblingskuh von Miles' Vater stehlen zu wollen. Der Farmer hatte den Außerirdischen kurzerhand erschossen. So ist das kleine Raumschiff in die Hände der Widerständler geraten. Iwan nimmt am Jungfernflug des umgebauten Beibootes teil. Ziel ist die Azoreninsel Corvo. Die Fantan nehmen die Verfolgung auf. Miyagi wird von ihnen entführt, Justine bleibt zurück. Das Schiff der Terraner wird beschossen. Nun bleibt Iwan keine Wahl mehr, als seine Zünderfähigkeit einzusetzen und den Verfolger zu vernichten. Er hat kein gutes Gefühl bei der ganzen Angelegenheit.

Julian Tifflor, Mildred Orsons und Timothy Harnahan erreichen den Saturnmond Titan am 3. August mit dem gekaperten arkonidischen Aufklärer. Da auf Titans Oberfläche nichts geortet werden kann, was die zuvor aufgefangenen Funkimpulse ausgesandt haben könnte, dringen die jungen Leute durch einen Kryovulkan in den unter der Eiskruste des Mondes liegenden Ozean vor. Dort finden sie das Wrack des arkonidischen 200-Meter-Kugelraumers IGITA. Das Schiff ist mindestens 10.000 Jahre alt und wurde wahrscheinlich in einer Raumschlacht abgeschossen, aber seine Positronik ist noch intakt. Der Aufklärer wird eingeschleust. Die jungen Leute sehen sich in den begehbaren Bereichen des schweren Kreuzers um. Dabei vernimmt Harnahan einen Ruf. Er entdeckt ein faustgroßes kugelförmiges Energiewesen, das sich telepathisch mit ihm verständigt. Es nimmt Harnahans alten Spitznamen "Harno" an und bittet um Hilfe. Harno war damals Gast bei den Arkoniden und ist seit Jahrtausenden in dem Wrack eingeschlossen. Er hat somit keinen Zugang zu seiner einzigen "Nahrungsquelle", dem Sternenlicht, und wird immer schwächer. Der Notruf, den die Terraner aufgefangen haben, stammt von ihm.

Da sie nichts weiter ausrichten können, verlassen die jungen Leute den Titan. Sie nehmen Harno mit und ermöglichen es ihm, sich im Sonnenlicht aufzuladen. Die Fantan entdecken das wie ein Leuchtfeuer strahlende Energiewesen und nehmen den Aufklärer unter Feuer. Als Harno endlich genug Energie aufgenommen hat, um seine "Reisegestalt" anzunehmen, bläht er sich auf und blendet die Fantan. Harnahan möchte das Energiewesen bei dessen Reisen durch den Kosmos begleiten. Harno nimmt ihn in sich auf; der Körper des Menschen verschwindet. Bevor Harno aufbricht, deponiert er einen arkonidischen Zeichensatz in der Positronik des Aufklärers. Tifflor hält den Code für wichtig und funkt ihn zur Erde.

Dort verkündet Mercant, dass die Terranische Union offiziell vom Tod Perry Rhodans ausgehen muss, da es kein Lebenszeichen von ihm gibt. Um auf die Bedrohung durch die Fantan reagieren zu können, kann das Exekutiv-Komitee der TU nicht weiter auf Rhodans Rückkehr warten. Die TOSOMA wäre ein geeignetes Mittel für den Kampf gegen die Fantan, aber die Vernichtung von He Jian-Dongs U-Boot hat gezeigt, dass das Schlachtschiff nicht bereit ist, Unbefugte einzulassen. Dr. Frank M. Haggard konnte in der Tiefseekuppel DNS-Spuren eines Arkoniden sicherstellen, der anscheinend seit Jahrtausenden nicht gealtert ist. Aus diesem Zellmaterial wird eine zweite Haut für Crest gezüchtet, die den alten Arkoniden vollständig umhüllt und es ihm ermöglichen soll, in der Rolle des geheimnisvollen Unsterblichen das Kommando über die TOSOMA zu übernehmen.

Crest und seine Begleiterin Tatjana Michalowna nähern sich der TOSOMA am 4. August. Sie dürfen das Schlachtschiff betreten. Erfreut stellt Crest fest, dass die TOSOMA zwar schwer beschädigt, aber immer noch flug- und kampffähig ist. Die Positronik wird misstrauisch, als sich Crest einen Kratzer zuzieht, durch den hindurch seine wahre DNS gescannt werden kann. Der Rechner verlangt nun einen Autorisierungcode, den Crest nicht kennt. Der Arkonide gibt zu, nicht der legendäre Kommandant zu sein. Michalowna behauptet, Crest sei dessen Erbe - sie hat einen Funkspruch empfangen, auf den nun auch Crest aufmerksam wird. Es handelt sich um den von Tifflor zur Erde gefunkten Code. Damit kann sich Crest als befehlsberechtigt ausweisen.

Während Perry Rhodan und seine Gefährten am selben Tag auf Lannol noch über die weitere Vorgehensweise diskutieren, spitzt sich die Lage im Wega-System dramatisch zu. Der Thort wird Bord des topsidischen Flaggschiffes RUGR-KREHN gefangen gehalten und soll die ferronische Kapitulation erklären. Er hält stattdessen eine flammende Rede an sein Volk, in der er zwar zu einem eintägigen Waffenstillstand aufruft, gleichzeitig aber erbarmungslose Vergeltung für die von den Topsidern verübten Gräueltaten ankündigt. Ein Schuss fällt, dann bricht die Übertragung ab. Die Ferronen glauben, der Thort sei vor laufender Kamera erschossen worden und denken jetzt erst recht nicht mehr daran, den Widerstand aufzugeben. Tatsächlich ist der Thort aber noch am Leben, denn der Schuss hat ihn verfehlt. Anne Sloane und Trker-Hon reden Genkt-Tarm ins Gewissen. Der Weise geht zu Recht davon aus, dass die Suche nach der Welt des Ewigen Lebens den wahren Hintergrund für die Eroberung des Wega-Systems darstellt. Da die bisherige Vorgehensweise angesichts des weiterhin zu erwartenden Widerstands der Ferronen nicht erfolgversprechend ist, schlägt Trker-Hon Verhandlungen vor. Genkt-Tarm will dies in Erwägung ziehen.

Davon ahnt Perry Rhodan natürlich nichts. Um weiteres Blutvergießen zu verhindern, entwickelt er einen tolldreisten Plan. Er startet mit der von Ras Tschubai in LAST HOPE umgetauften TOSOMA X und verkündet in einem systemweit zu empfangenden Funkspruch die Rückkehr der Lichtbringer. Der Lannol-Transmitter wird vernichtet, damit er den Topsidern nicht in die Hände fällt. Die Ferronen jubeln, aber die Topsider sind nicht beeindruckt. Die RUGR-KREHN - ein erbeutetes arkonidisches Schlachtschiff - materialisiert direkt vor dem vergleichsweise winzigen 60-Meter-Beiboot. Perry Rhodan behauptet nun, er besitze das, was die Topsider suchen. Die LAST HOPE wird mit Traktorstrahlen in einen Hangar des Schlachtschiffes gezogen.

Kommentar:

Mit seinem ersten Beitrag zum Perryversum setzt sich Bernd Perplies souverän an die Spitze der Neo-Autoren. Von allen Romanen dieser Serie hat mir "Schritt in die Zukunft" am besten gefallen. Und das, obwohl keine einzige Handlungsebene in sich abgeschlossen ist. Perplies erzählt eine Geschichte wie aus einem Guss, ohne den vorherigen Romanen oder sich selbst zu widersprechen, was in der Neo-Serie leider nicht die Regel ist! Sorgfältige Figurenzeichnung, keine besonderen Kontinuitätsfehler, einwandfreier Stil - ich bin entzückt. Zwar verfällt Perplies manchmal in Teenie-Sprache o.ä., aber damit verfolgt er immer einen bestimmten Zweck, und deshalb kann ich das tolerieren. Ein angenehm zu lesender, temporeicher und spannender Roman, den ich nicht wieder aus der Hand legen konnte und geradezu verschlungen habe. Toll! So wünsche ich mir das.

Endlich wird ein loser Faden aufgegriffen, was dann auch noch zur meiner Meinung nach besten Handlungsebene des Romans führt: Wir erfahren, was Iwan Goratschin widerfahren ist. Dass er von Mercant in ein Sanatorium eingewiesen wurde, hätte ich nicht gedacht. Ich hatte angenommen, er sei geflohen. Die Begegnung mit Ishy Matsu wäre ein zu großer Zufall, irgendwas bei der Sache kommt Goratschin denn auch merkwürdig vor. Man kann annehmen, dass Ishy gezielt auf Goratschin angesetzt wurde, sich dann aber wirklich in ihn verliebt hat. Ich frage mich nur, warum Ishy und ihre Gefährten überhaupt von Goratschins Existenz wussten. Gibt es vielleicht jemanden in der "Terranischen Union", der mit den Zielen der Widerstandsgruppe sympathisiert und Ishys Leuten die Information gesteckt hat?

Endlich wird erwähnt, dass arkonidische Raumschiffe kinderleicht zu steuern sind. Man muss der Positronik nur sagen, was man möchte, dann führt sie es aus. Wie praktisch, dass offenbar alle Positroniken die englische Sprache beherrschen - warum ist das eigentlich so? Zu guter Letzt geht Perplies auch noch mit einem ironischen Seitenhieb auf Perry Rhodans Rolle ein: Im Grunde braucht man den guten Mann gar nicht, er ist nur so eine Art Symbolfigur. Köstlich.

Ein paar Kleinigkeiten habe ich aber doch zu bekritteln. Wer keine Beckmessereien mag, sollte die nächsten Abschnitte nicht lesen.

Die Übermittlung des für Crests Autorisierung benötigten Codes in allerletzter Minute kommt mir zu konstruiert vor. Harno muss hier als Deus ex machina herhalten, der in einer aussichtslosen Situation die Rettung bringt. Ohne ihn wäre der Alleingang der drei Jugendlichen übrigens ziemlich sinnlos gewesen, und ich frage mich, welche Rolle Harno noch spielen soll. Er ist nach Ernst Ellert schon der zweite Allwissende, der bei jedem weiteren Auftritt zwangsläufig in Rätseln sprechen und somit die Leser nerven muss, denn würde er sein Wissen preisgeben, dann wären alle Geheimnisse der Serie schnell gelöst.

Leider bleibt die aktuelle politische Weltlage weiterhin seltsam indifferent. Genauer gesagt: Perplies geht mit keinem Wort darauf ein. Immerhin sind sich die Köpfe der "Terranischen Union" anscheinend selbst darüber im Klaren, dass ihre Organisation eigentlich noch gar nicht existiert, und dass es darauf ankommt, ein gutes Bild abzugeben. Das ist der Grund dafür, dass Mercant alle Regierungen auffordert, Übergriffe gegen die Fantan streng zu ahnden. Dass sich zum Beispiel die USA wahrscheinlich einen feuchten Kehricht um diese Aufforderung scheren werden, kann Mercant ja egal sein - Hauptsache ist, dass die TU in der Öffentlichkeit gut dasteht. Nur blöd, dass die Fantan jetzt deutlich über die Stränge schlagen. Die Vernichtung der Golden Gate Bridge (ein mitreißend geschriebenes Kapitel) könnte der Wendepunkt sein. Habe mich sowieso gewundert, dass die Militärmacht USA nicht mal Präsenz in Form eines Flugzeugträgers zeigt. Jetzt hat es erstmals Tote gegeben - da muss irgendeine Reaktion kommen.

Der Trick mit der zweiten, aus Atlans Zellmaterial geklonten Haut kann nicht funktionieren, selbst wenn ich davon ausgehe, dass nur die Körperoberfläche gescannt wird (warum eigentlich? Die Kleidung scheint ja durchdrungen zu werden), und dass Individualtaster vor 10.000 Jahren noch nicht zur Standardausrüstung arkonidischer Raumschiffe gehört haben. Schließlich nimmt die Schiffspositronik einen Ganzkörperscan vor, und Crests Augen, die Mundhöhle usw. werden ja wohl nicht mit dem Zeug überzogen worden sein.

Die Brandrede des Thort kommt ebenso unerwartet wie Genkt-Tarms Überreaktion. Nach der Darstellung in PR Neo 14 hätte ich eher erwartet, dass der Thort wirklich kapituliert, und ich hätte nicht erwartet, dass der Topsider so dumm sein würde, einen Märtyrer zu erschaffen. Man kann nicht einmal einwenden, dass die topsidische Mentalität dieses Konzept nicht kennt, denn Trker-Hon weiß genau, was ein Märtyrer ist. Warum hat Genkt-Tarm eigentlich danebengeschossen? Ist Anne Sloane ihm telekinetisch in den Arm gefallen? Das ist mir nicht klar geworden.

Crest behauptet, eine arkonidische Positronik könne nicht gehackt werden, jedenfalls nicht von den Terranern. Irrtum: Timothy Harnahan hat genau das in PR Neo 13 getan. Und wenn ich mich nicht irre, hat er dabei ein handelsübliches Pad benutzt, also eine Elektronik.

J. Kreis, 16.04.2012


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Gastkommentare

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Gastkommentar von Joe (22.04.2012):

Aber hallo! Ich kann mich den Worten von Hauptkommentator Kreis nur anschließen. Dennoch habe ich recht lang für die Lektüre benötigt. Dafür gab es zwei Gründe: Erstens hatte ich noch das Debakel eines anderen PR-Debüts eines etablierten Fantasy-Autors vor Augen, nicht in Neo, sondern in der EA - diese Befürchtung erwies sich zum Glück als grundlos.

Zweitens geht mir allerdings dieses Schauplatzgehopse ohne Ende auf die Nerven. In diesem Roman sind es vier oder fünf unterschiedliche Handlungsebenen, die im Rahmen des Romans praktisch nichts miteinander zu tun haben. Jede einzelne davon kommt insgesamt auf höchstens 40 Seiten. Wenn die wenigstens in einem Stück wären! Aber nein, da wird hin- und hergeschaltet, dass man ganz närrisch wird. Kaum hat man sich an die eine Ebene gewöhnt, schon sind wir wieder ganz woanders.

Vermutlich sollte man die Reihenfolge der Kapitel zum Lesen abändern. Vielleicht sollte man sogar insgesamt die Kapitel innerhalb der Staffel umherschieben, bis sich eine Erzählung ergibt, der man auch mal eine Weile folgen kann, bevor es zur nächsten Handlungsebene geht. Wer den "Herr der Ringe" kennt, weiß, was ich meine.

Vielleicht werde ich das sogar tun, so ganz für mich. Das könnte eine spaßige Aufgabe sein. Und bei der Gelegenheit gleich noch den ganzen Unsinn ausmerzen, der sich vor allem in der zweiten Staffel angesammelt hat ... ;-)


Gastkommentar von Michael (17.04.2012):

Auch mir hat dieser Roman ausgesprochen gut gefallen, weil ich ihn für spannend und gut geschrieben halte. Eigentlich habe ich nur einen einzigen wirklichen Kritikpunkt:

Crest wird in der geklonten Maske des Kommandanten aufwändig 100 km von der Tiefseekuppel abgesetzt, um die Nahbereichssensoren der Tiefseekuppel bzw. der naheliegenden TOSOMA zu täuschen. In der Tiefseekuppel angekommen, wird er auch prompt für den Kommandanten gehalten. Es wird aber nicht darauf eingegangen, wie der erste Kontakt zwischen ihm und den „Kolonial-Arkoniden“ in der Tiefseekuppel abläuft, noch mit welchem Argument er eine dieser Personen auffordert, mit ihm auf dem Meeresboden zur TOSOMA in einem Arkoniden-Anzug zu stapfen. Na gut, ist vielleicht nicht so spannend, hätte mich aber interessiert, wie dieses Täuschungsmanöver aus Sicht der Kuppelpositronik abgelaufen ist. Dann kommt’s: Auf dem ganzen Weg zwischen der Kuppel und der TOSOMA haben Crest und Tatjana Michalowna ein ganz offenes Gespräch - über Helmfunk! Dabei redet Michalowna Crest sogar mit seinem richtigen Namen an, und sie erörtern die Schwierigkeit, die Schiffspositronik zu täuschen. Also bei diesem ganzen Aufwand und dann das Risiko eingehen, dass der Helmfunk von der Kuppel- oder der Schiffs-Positronik abgehört wird? Wozu hat man dann Crest 100 km von der Kuppel entfernt abgesetzt?
Dazu noch eine weitere Anmerkung: Wozu hier künstlich Spannung schinden? Eine Beschreibung, wie Crest mit dem Harno-Code zur Tosoma geht und als Erbe des Kommandanten dieses Schiff in Besitz nimmt, hätte meiner Meinung nach völlig gereicht, um ein spannendes und glaubwürdiges Szenario aufzubauen.



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