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Perry Rhodan Ara-Toxin Band 1: Die galaktischen Mediziner

Autor: Leo Lukas

Inhalt

Kidnapping auf Tahun

Anfang Mai 1340 NGZ reisen Perry Rhodan und Julian Tifflor mit der ANENKA nach Tahun, um die LFT bei der Einweihung eines neuen Klinik-Komplexes, genannt Circinus Maximus, zu repräsentieren. Ihre persönliche Anwesenheit ist erforderlich, weil Imperator Bostich I. das arkonidische Imperium vertreten wird - und weil verhindert werden muss, dass die Arkoniden den unabhängigen Planeten, immerhin eines der wichtigsten medizinischen Zentren der Milchstraße, nebenbei annektieren. Als die beiden Terraner am 3. Mai mit einem Gleiter unterwegs zu einem ihrer vielen Termine sind, wird ein sorgfältig vorbereiteter Anschlag auf sie verübt, bei dem ihre beiden ertrusischen Leibwächter schwer verwundet und Zivilisten getötet werden. Der Gleiter stürzt ab, Rhodan und Tifflor werden mit einem Kontaktgift betäubt und über einen Käfigtransmitter entführt.

Als die beiden wieder zu sich kommen, befinden sie sich auf einem unwirtlichen fremden Planeten. Offensichtlich waren sie geraume Zeit bewusstlos. Ihr Äußeres wurde in der Zwischenzeit durch plastische Chirurgie so verändert, dass ihre Identität nicht mehr erkennbar ist. Außerdem klingen die Nachwirkungen der hochdosierten Gifte, mit denen sie außer Gefecht gesetzt worden sind und die auch ihre Individualimpulse verfälschen, nur langsam ab. Beide tragen ein seltsames Halskettchen und finden nach kurzer Suche ein Zelt, in dem jemand Schutzanzüge für sie deponiert hat. Sie haben keine Ahnung, wie sie in diese Umgebung geraten sind oder was man von ihnen erwartet. Als Rhodan und Tifflor die nähere Umgebung erkunden, stoßen sie auf die Ureinwohner des Planeten, die Aerimi. Rhodan rettet eines dieser Wesen vor einem aufkommenden Sturm. Zum Dank nehmen die Aerimi die beiden Terraner mit in ihr Dsipraen, eine Art organisches Luftschiff, mit dem sie von Ort zu Ort reisen.

Bei den Aerimi

Während die Terraner sich von den Strapazen erholen, erfahren sie mehr über den Planeten, auf den es sie verschlagen hat, und dessen Bewohner. Die Aerimi (ihre Gastgeber gehören zum Stamm der Blaett) nennen ihre Welt Jaimbor. Sie sind intelligente Pflanzenwesen, die sich hauptsächlich auf telepathischem Weg verständigen und für die es als Inbegriff der Glückseligkeit gilt, möglichst viele Krankheiten zu haben und zu verbreiten. Die Aerimi glauben, auf diese Weise ins Reich der Götter eingehen zu können. Angeblich werden besonders sieche Aerimi regelmäßig in die "Göttlichen Lustgärten" bzw. ins "Elysium" geholt. Für die Terraner ist klar, dass sie von den Aerimi keine Hilfe bei dem Versuch erwarten können, nach Tahun oder Terra zurückzukehren. Sie vermuten, dass sie am ehesten im Elysium weiterkommen werden. Sie reisen deshalb mit zum nächsten Ziel der Blaett, der Siedlung Lakon, wo Informationen über das Elysium zu finden sein sollen. Nachdem sie dort an diversen bizarren Ritualen teilgenommen haben, entdecken die Terraner unter High-Tech-Müll (den die Aerimi als Reliquien der Götter verehren) einen arkonidischen Datenträger, der ihnen den Weg zur Kuppelstadt Hrom-Connan weist. Es gibt einen geheimen Tunnel, der mitten durch ein Vulkangebirge führt.

Zusammen mit dem jungen Blaett Gondüb (den Rhodan vor dem Sturm gerettet hat, und der aus der Art schlägt, weil er gegen Krankheiten resistent ist, weswegen er als Missgeburt gilt) machen die Terraner sich auf den beschwerlichen Weg. Auf dem Weg zu den Kuppeln freunden sie sich mit Gondüb an. Seinem Gespür für die Umgebung ist es zu verdanken, dass sie einem Magma-Ausbruch entgehen. Sie haben keine Schwierigkeiten, die Kuppeln zu betreten: Ihre Kettchen dienen quasi als Ausweis. Es steht sogar ein luxuriöses Hotelzimmer für sie bereit, in dem jemand eine Botschaft für sie hinterlassen hat: Sie sollen nach dem Ara-Toxin suchen. Die Terraner haben allerdings keine Möglichkeit, mit der Außenwelt Kontakt aufzunehmen. Ihnen ist klar, dass ihr unbekannter Gönner dafür verantwortlich sein muss, dass sie in der Wildnis ausgesetzt worden sind - sie sollten "durch die Hintertür" und inkognito nach Hrom-Connan gelangen, um die extrem scharfen Kontrollen bei der "regulären" Einreise zu umgehen.

Die Attentäterin

Tatsächlich haben sie all das einer hochspezialisierten, skrupellosen Ara-Attentäterin zu "verdanken", die an einer streng geheimen Assassinen-Akademie ausgebildet worden ist und als "Schläfer" arbeitet. Auf bestimmte Reizimpulse hin verspürt sie den Drang, den Inhalt einer der sieben Phiolen zu sich zu nehmen, die sie mit sich trägt. Die Ampullen enthalten genau auf ihren Metabolismus zugeschnittene Chemikalien, die ihr Gedächtnis, ihre Handlungen und sogar ihre Persönlichkeit beeinflussen. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie den Schlüsselreiz erhält, weiß sie nichts über ihren Auftrag. Nach Einnahme des Medikaments jedoch "erinnert" sie sich an ihr nächstes Einsatzziel, außerdem kommen ihr dann Einzelheiten über ihre eigene Vergangenheit wieder zu Bewusstsein, und schließlich führt die Beeinflussung dazu, dass sie eine neue Tarnidentität annimmt, die sie voll und ganz verinnerlicht - sie wird buchstäblich zu einer völlig anderen Person. Den Auftrag, Rhodan und Tifflor nach Jaimbor (von den Aras Neu-Tolimon genannt) zu entführen, hat sie von unbekannten Auftraggebern erhalten. Auf Neu-Tolimon schlüpft sie in die Identität der Medikerin Zhanauta Filgris, die für den Primären Koordinator Ospriuk Osk arbeitet. In dieser Position kann sie die beiden Terraner schützen und selbst nach Hinweisen auf das Ara-Toxin suchen.

Der galaktische Zoo - Zweite Version

Rhodan und Tifflor sehen sich in den acht gewaltigen Kuppeln Hrom-Connans um. Offensichtlich existiert dieser Komplex, von dessen Existenz die Terraner bisher keine Kenntnis hatten, schon seit vielen Jahren. Individuen aus allen Völkern des Kugelsternhaufens Thantur-Lok sind in den Kuppeln zu finden. Die meisten sind schwer krank und erhoffen sich hier Heilung, sie genießen derweil jeden erdenklichen Luxus. Hinter dieser Fassade verbirgt sich jedoch Erschreckendes, wie die Terraner feststellen, als sie die Bekanntschaft des spielsüchtigen Ekhoniden Rezzo d'Untrum machen und von diesem herumgeführt werden. Offenbar wurde die ganze Anlage dem "Galaktischen Zoo" nachempfunden, den die Aras seinerzeit auf Tolimon betrieben haben. Auch die Galactic Guardians und einige Springersippen sind in diese Machenschaften verwickelt. Die vermeintlichen Patienten werden gegen ihren Willen festgehalten, mit Medikamenten und speziellen Strahlungen gefügig gemacht und mit den Halskettchen überwacht, die nicht nur als Passantum und "Kreditkarte" dienen, sondern auch einen Peilsender enthalten. Per Fernsteuerung oder auf andere Weise können diese "Stressbänder" auch dazu gebracht werden, sich zusammenzuziehen und ihren Träger zu erwürgen. Die Aras stellen verbrecherische, unmenschliche Experimente mit ihren "Patienten" an. Bei einigen wird der Geist vom Körper getrennt und in der so genannten Zweitlebensphäre in virtuelle Simusense-Welten eingespeist. So ergeht es auch Rezzo, den sein Schicksal vor Rhodans und Tifflors Augen auf einer tödlichen Achterbahn ereilt - die beiden Terraner sind von ihrem unsichtbaren Gönner vor diesem grausigen Ende bewahrt worden.

Auch Gondüb, der sich inzwischen selbständig gemacht hat, wird mit dem Grauen konfrontiert. Der Aerm stößt auf primitive Pferche, in denen zahlreiche seiner Artgenossen dahinvegetieren - ihr "Elysium" ist natürlich eine Täuschung. Tatsächlich sind die Aerimi beliebte Versuchstiere für die Aras. Zhanauta erhält ebenfalls neue Informationen. Auf Neu-Tolimon wird ein besonderes Toxin entwickelt, das vermutlich über alle Welten der Milchstraße verbreitet werden soll. Offenbar wollen die Aras ihre alte Praxis, selbst Krankheiten in die Welt zu setzen, die nur sie selbst heilen können, wieder aufnehmen. Zu diesem Zweck werden Tausende Walzenraumer zu mobilen Quarantänestationen umgebaut. Das Projekt Ara-Toxin, von dem die Aras sich unendlichen Reichtum erhoffen, steht kurz vor dem Abschluss, Neu-Tolimon soll demnächst geräumt werden. Eingeleitet wurde das Projekt vermutlich von Trantipon, einem märchenhaft reichen Ara, der als wichtigster Kunde des Konsortiums von Hrom-Connan gilt.

Rebellion der Kranken

Julian Tifflor beginnt damit, alle möglichen Verbote zu missachten, um Strafen zu provozieren. Er will versuchen, den geheimnisvollen Beschützer damit aus der Reserve zu locken. Allerdings kommt Zhanauta auf die Idee, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Sie benutzt Tifflor als Lockvogel und verkauft ihn als "Versuchstier" an Trantipon, dessen Gehilfen eines der letzten, entscheidenden Experimente im Projekt Ara-Toxin an ihm vornehmen. Er überlebt nur, indem er sich mit Hilfe seiner Upanishad-Fähigkeiten in eine todesähnliche Starre versetzt. Es gelingt Zhanauta, sich die vermeintliche Leiche aushändigen zu lassen, und sie ist mehr als überrascht, als Tifflor wieder zum Leben erwacht. Beide fühlen sich sofort zueinander hingezogen - allerdings ahnt Tifflor noch nicht, wer die Ara wirklich ist. Als er ihr seinen Namen nennt, gibt er ihr damit unwissentlich den Schlüsselreiz zur Einnahme einer weiteren Dosis ihres "Erinnerungsmedikaments". Dieses bewirkt, dass sie sich fortan bedingungslos in Rhodans und Tifflors Dienste stellen und den Terranern die Wahrheit über sich selbst berichten muss. Während Tifflor sich erholt, erzählt Zhanauta ihm ihre Lebensgeschichte.

Von Zhanauta erfahren die Terraner, dass Trantipons Schiff MOMANTAR demnächst starten wird, und dass ein Prototyp des Ara-Toxins auf der terranischen Kolonie Remion getestet werden soll. Mehr noch: Auch Terra, Drorah, Hayok und Hunderte anderer Welten sind möglicherweise bereits infiziert. Mit Zhanas Hilfe und mit Unterstützung des Bewusstseins von Rezzo d'Untrum, das aus dem Simusense befreit wird, gelingt es den Terranern am 4. Juni, Ospriuk Osk in ihre Gewalt zu bringen, alle Gefangenen zu befreien und diese zu einem Aufstand zu animieren, dem die Sicherheitskräfte des Konsortiums nichts entgegenzusetzen haben. Gondübs Artgenossen spielen eine wichtige Rolle bei dieser Rebellion: Mit ihren Paragaben beschwören sie einen Vulkanausbruch herauf, der die Kasernen der Farogh-Wachmannschaften zerstört. Osk und zahlreiche Ara-Mediker begehen Selbstmord. Der MOMANTAR gelingt die Flucht. Rhodan, Tifflor und Zhana haben nur noch eine Möglichkeit, ihr zu folgen: Sie müssen durch einen Transmitter gehen, der die letzten Flüchtlinge zum Raumschiff KAMMARA bringt. Der Transmitter ist allerdings auf Aras kalibriert…

Kommentar:

Wieder mal ein kleiner Zeitsprung: Der Ara-Toxin-Zyklus spielt im Jahre 1340 NGZ, also sechs Jahre vor der Handlungszeit der aktuellen Heftromane, drei Jahre vor dem Posbi-Krieg und ein Jahr vor dem PAN-THAU-RA-Dreiteiler. Die Aras dürfen wieder einmal als Bösewichte herhalten. Warum auch nicht? Ideen-Recycling ist in der PR-Serie ja nichts Neues, und die Zeiten, in denen die Aras Seuchen verbreitet haben, um das allein ihnen zur Verfügung stehende Heilmittel teuer verkaufen zu können oder sich Machtpositionen damit zu sichern, sind schon so lange her, dass "Neuleser" vermutlich gar nichts davon wissen und die Ausgangssituation dieses Taschenbuchzyklus somit für eine tolle neue Idee halten. Immerhin weckt der erste Roman mein Interesse, so dass ich auf den nächsten Band gespannt bin. Man weiß schließlich nicht, wer hinter dem Projekt Ara-Toxin wirklich steckt und ob es stimmt, dass sogar Terra schon infiziert ist. Auch ist noch völlig unklar, wer dafür verantwortlich ist, dass Perry Rhodan und Julian Tifflor auf die Sache angesetzt werden. Warum müssen es übrigens unbedingt diese beiden sein? Klar, damit Serien-Hauptfiguren mal was zu tun kriegen, aber ernsthaft: Warum sich die Mühe machen, zwei der wichtigsten und am besten bewachten Personen der Milchstraße zu kidnappen? Gute Detektive dürfte es wie Sand am Meer geben. Der einzige Grund, der mir spontan einfällt, ist der, dass beide Zellaktivatoren tragen. Das bedeutet: Im Gegensatz zu Normalsterblichen haben sie eine Chance, die bei den Aras zu erwartenden Giftküchen erkunden und sich vielleicht sogar mit dem Ara-Toxin anstecken zu können, ohne gleich tot umzukippen. Nett finde ich in diesem Zusammenhang die Bezugnahmen auf Tiffs Upanishad-Ausbildung.

Der Roman ist… hm… ein "typischer Leo Lukas". Damit ist eigentlich schon alles gesagt. Er enthält diverse Austriazismen ("Dolmetsch" sagt man hierzulande jedenfalls nicht) und strotzt nicht nur vor ungewöhnlichen Ideen, für die LL bekannt ist, sondern ist vermutlich wie immer vollgestopft mit Anspielungen und verballhornten Namen bzw. Anagrammen, deren Bedeutung mir leider entgeht. In einigen Kapiteln bemüht LL sich allzu deutlich, besonders witzige oder durchgedrehte Figuren und Situationen zu beschreiben. Ich hatte gedacht, die Atto-Karnickel aus dem Andromeda-Zyklus seien nervtötend oder Boffään, der sprechende Kaktus mit einer Vorliebe für gekochte Eier aus dem Posbi-Krieg-Zyklus sei eine seltsame Figur. Aber mit den Aerimi setzt LL doch wieder eins drauf. Ich meine - mal ehrlich - singende Tische mit Modelleisenbahn-Anlagen obendrauf? Von denen einer mit PR und Tiff Ski und Dreierbob fährt? Während Tiff fröhlich jodelt? Hallo? Versucht LL damit die Grenzen dessen auszuloten, was das Lektorat ihm durchgehen lässt? Mir war es sogar zu peinlich, die bizarre Beschreibung der Aerimi in obiger Handlungszusammenfassung wiederzugeben. Das Verrückte allerdings ist, dass einem die Aerimi, namentlich Gondüb, trotzdem sympathisch werden, und dass man sich, noch während man ob der schieren Abgedrehtheit dieser Schilderungen den Kopf schüttelt, eines Grinsens nicht erwehren kann.

Ansonsten bietet der Roman handfeste Action. Besser gesagt: LL geht nicht zimperlich mit Gewaltdarstellungen um, möglicherweise deshalb, weil er das für einen lustigen Gegensatz zum klamaukigen Grundton des Romans hält. Ich finde es zumindest gewöhnungsbedürftig. Egal. "Einundsiebzig" ist eine interessante Figur - geschickt führt LL den Leser an der Nase herum, so dass die Enthüllung, dass dieser so unheimlich (meiner Meinung nach sogar unrealistisch) effiziente, skrupellose und brutale Assassine eine Frau ist, einen ganz guten Überraschungseffekt ergibt. Die Idee mit dem "Erinnerungsgift" (ich nenne es einfach mal so) kommt mir zwar irgendwie bekannt vor, aber ich könnte jetzt keinen konkreten Roman benennen, in dem sie schon mal verwendet worden wäre. Die Idee sorgt jedenfalls für einen netten kleinen Konflikt, denn offenbar ist Tiff auf dem besten Wege, sich in die Dame zu vergucken. Er weiß zwar, dass sie diejenige ist, die ihn unter Anwendung brutaler Gewalt entführt hat, aber nach Einnahme der x-ten Phiole ist sie buchstäblich eine andere Person. Kann er sich in diese Person verlieben? Wenn er befürchten muss, dass die nächste Phiole wieder eine neue Persönlichkeit zum Vorschein bringen wird?

Insgesamt ist der Roman meiner Meinung nach ein etwas durchwachsener Zyklusauftakt. Etwas zu verquer, aber nicht uninteressant, teilweise sogar spannend. Die Spannung wird allerdings dadurch "ausgebremst", dass man schon jetzt weiß: Perry Rhodan und Julian Tifflor werden auch dieses Abenteuer unbeschadet überstehen, und selbst wenn Terra mit dem Ara-Toxin infiziert worden sein sollte, so wird spätestens im Jahre 1344 NGZ nichts mehr davon zu bemerken sein.

Das Buch enthält die Kurzgeschichte "Im Garten der irdischen Lüste" von Ernst Vlcek als Anhang. Jeder Ara-Toxin-Roman soll einen solchen Anhang haben, und mit den Kurzgeschichten soll gezeigt werden, dass das Bild vom ausschließlich aus Medizinern bestehenden Volk der Aras ein Klischee ist. Diesmal geht es um einen Ara, der Kunstliebhaber ist und von einer diabolischen Figur in virtuelle Welten (Simusense) gelockt wird. Der Clou: Diese virtuellen Welten sind bekannten Gemälden nachgebildet, vor allem den albtraumhaften Bildern des Hieronymus Bosch. Dummerweise fällt mit dem Klischee auch die einzige Identifizierungsmöglichkeit weg, d.h. der Ara könnte irgendwer sein, es ist egal, aus welchem Volk er stammt.

J. Kreis, 09.10.2007


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