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02.09.2018: Die grüne Hölle

Leute, legt euch bloß keinen Garten zu! Ich habe keinen, kümmere mich aber schon seit Jahrzehnten um den meiner Eltern. Früher habe ich da kaum mehr gemacht, als die Hecken zu schneiden, den Rasen (na ja, eigentlich ist es eher eine Art Wiese) zu mähen und den an der Fassade hochkletternden Wilden Wein zu entfernen. 2017 sind Umstände eingetreten, die dazu geführt haben, dass ich jetzt quasi Generalbevollmächtigter für den Garten bin. Habe mir das Ganze deshalb letztes Jahr genauer angeschaut und musste einsehen, dass deutlich mehr getan werden muss. Somit fahre ich seitdem Woche für Woche zu meinem Elternhaus und versuche das in vielen Jahren ungehindert gewachsene Buschwerk wenigstens daran zu hindern, sich auf die Nachbargrundstücke auszubreiten! Wäre ich schon pensioniert und hätte den lieben langen Tag sonst nichts zu tun von Leuten, die es wissen müssen, wurde mir übrigens zugetragen, dass sich letzteres nicht automatisch aus ersterem ergibt dann wäre das ein schönes, wenn auch ziemlich anstrengendes Hobby. Da ich auch noch ein bisschen was von meinem Feierabend haben will, kann ich nur Schadensbegrenzung betreiben und nicht mehr tun, als das wie wahnsinnig wuchernde Grünzeug ohne Plan, Sinn und Verstand zu stutzen. Echte Gartenpflege sieht natürlich anders aus, allein, mir fehlt die Zeit dafür! Es ist schon erstaunlich, wie schnell manche Pflanzen in die Höhe schießen. Den Strauch auf dem folgenden Bild (links neben der Regentonne) habe ich letztes Jahr bis auf den Boden zurückgeschnitten. Im Mai war er schon wieder so hoch wie auf dem Bild!



02.09.2018

Das Bild zeigt nur einen kleinen Ausschnitt des Gartens, um den ich mich zu kümmern habe

Was den Baum mit den rotbraunen Blättern rechts im Bild angeht, kommt einer der vielen Konjunktive im Zusammenhang mit dem Garten ins Spiel: Man müsste ihn dringend verkleinern, weil er dem Haus der Nachbarn zu nahe kommt. Das ist jedoch eine Nummer zu groß für mich, denn das geht nur mit einer Kettensäge und sowas nehme ich lieber nicht in eine meiner beiden linken Hände. Immerhin habe ich schon zwei Riesenthujas entfernt, die hinter diesem Baum gestanden haben! Dort kommt jetzt mehr Sonnenlicht hin, prompt sprießt an den Stellen diverser Kleinkram, der sich selbst eingepflanzt hat. Grrr! Es ist echt eine Sisyphusarbeit im März fange ich an und im August kann ich dieselben Gewächse, die ich schon beackert habe, nochmal in Angriff nehmen. Wenigstens musste ich aufgrund der Trockenheit im diesjährigen Sommer nicht dauernd den Rasen mähen. Da ich nicht einsehe, auch nur einen Tropfen Wasser deswegen zu verschwenden, ist alles vertrocknet. Wird sich der Rasen wieder erholen? Mir doch egal!


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