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08.04.2018: Zweite Chance für die Bielefelder Fellnasen

Am 08.06.2017 berichtete ich über das Katzencafé Miezhaus in Bielefeld, das ich danach nicht mehr besucht habe, weil es mir dort seinerzeit nicht wirklich gefallen hat. Zudringliche Gäste, denen es egal ist, dass man die Katzen gefälligst in Ruhe zu lassen hat, wenn sie nicht gestreichelt werden wollen, und dass es sich schon gar nicht gehört, die Tiere einfach hochzuheben. Herumtobende oder plärrende Kinder, die nicht einsehen, dass Katzen kein Spielzeug sind. Da konnte einfach keine gute Atmosphäre entstehen. Ich hatte eher das Gefühl, mich in einem Streichelzoo mit Verköstigung zu befinden.

Nachdem nun einige Monate ins Land gegangen sind, war es an der Zeit, dem Miezhaus eine zweite Chance zu geben. Zum Glück hatte ich diesmal ausnahmsweise die Gelegenheit, an einem ganz normalen Wochentag kurz nach Öffnung (12:00 Uhr) dort einzukehren, nicht wie sonst an einem Samstagnachmittag. Und prompt war alles anders. Außer mir waren nur maximal fünf andere Leute da, alle waren vernünftig und haben sich ganz normal verhalten. Vor allem waren keine Kinder anwesend. Ich konnte mir einen schönen Platz aussuchen, an dem ich allein für mich bleiben und in aller Ruhe einen PR-Roman zusammenfassen konnte. Siehe da: Jetzt waren auch die Katzen ganz anders drauf. Sie spielten ausgiebig miteinander, stellten allerlei Unfug an und eine nach der anderen kamen alle fünf bei mir vorbei, um zu überprüfen, was für seltsame Sachen ich mitgebracht hatte.



Miezhaus Bielefeld

(Kater Professor inspiziert meine Maus - er hat sie verschont ...)

Das war richtig entspannend, gemütlich und lustig. Ich bin erst nach zwei Stunden gegangen und hätte auch noch länger bleiben können. Deshalb revidiere ich mein harsches erstes Urteil wenn man sich im Miezhaus nicht wohlfühlt, dann liegt es nicht am Lokal und erst recht nicht an den Katzen, sondern an den anderen Gästen!



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