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13.12.2015: Wasserschaden


Vor einiger Zeit haben die Leute in der Wohnung neben mir eine Pfütze bemerkt, die sich über Nacht immer wieder neu gebildet hat. Es hat einige Zeit gedauert, bis geklärt werden konnte, dass eine Warmwasserleitung an einer Verbindungsstelle undicht war. Es war nur ein winziger Riss, aber der hat gereicht, um einen üblen Wasserschaden zu verursachen. Davon bin auch ich betroffen, zum Glück aber nur in geringerem Ausmaß. Eine Zimmerecke ist bis in 20 - 30 Zentimeter Höhe nass. Im Bild unten kann man das sehen; ich habe die Tapete so weit abgerissen, wie sie sich aufgrund der Feuchtigkeit gelöst hatte. Schlimmer ist, dass die Nässe auch im Boden sitzt, und dass es ausgerechnet dort sein musste, wo mein Bett steht. Jetzt dröhnt deshalb dieses schöne Gerät direkt neben dem Bettchen:



13.12.2015


Das Ding saugt erstaunliche Wassermengen aus der Luft und hoffentlich auch aus den Wänden. Der Auffangbehälter enthält nach 12 Stunden mehr als 2 Liter! Dummerweise ist das mit erheblichem Lärm verbunden. Ihr könnt euch das ungefähr so vorstellen, als würde jemand im selben Zimmer mit dem Staubsauger hantieren - und zwar ununterbrochen, denn das Gerät muss so lange wie nur irgend möglich laufen. Nachts schalte ich es natürlich ab, aber tagsüber sägt der permanente Krach am Nervenkostüm. Und es behagt mir gar nicht, das Ding allein lassen zu müssen, wenn ich zur Arbeit gehe. Dabei muss ich noch froh sein, dass bei mir nicht der Boden aufgestemmt werden musste! Das wurde nebenan gemacht. Dort stehen noch mehr Trockner, die (wenn ich Glück habe) die Nässe wegen des Luftdurchsatzes auch bei mir aus dem Boden ziehen. Ende des Jahres wird nochmal gemessen. Wenn ich Pech habe, müssen bei mir doch noch die Bodenfliesen raus. Dann kann ich mir bis zur Renovierung eine andere Bleibe suchen. Das hätte jetzt nicht auch noch sein müssen im alten Jahr!



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