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20.10.2011: Was Kringel sonst noch so liest

Seit vielen Jahren stelle ich hier und auf www.jokreis.de die Bücher und Perry Rhodan-Heftromane vor, die ich Woche für Woche lese. Das ist allerdings bei weitem nicht mein einziger Lesestoff! Hinzu kommen verschiedene Comics und jede Woche noch mindestens ein alter Heftroman. Gerade habe ich erst die von 1979 bis 1981 erschienene Reihe "Die Terranauten" zu Ende gelesen. Das war seinerzeit ein ambitioniertes Projekt; man wollte Science Fiction abseits der üblichen Space Operas schreiben. Umweltschutz und gesellschaftliche Probleme sollten die Themen sein, Heldenkult sollte nicht betrieben werden. Dieser Anspruch wurde nur zu einem kleinen Teil erfüllt. Letzten Endes enthielt die Serie doch genauso viele Klischees, dumme Witzeleien und hohle Action wie jene Serien, von denen sie sich eigentlich abheben wollte - hinzu kam dann noch teils unerträgliches Psi-Geschwurbel. Worum es bei den "Terranauten" geht, könnt ihr dieser Fanseite entnehmen.

Jetzt werde ich mit den ersten hundert John Sinclair - Heftromanen beginnen, obwohl ich schon ahne, was das für ein Schund sein wird. Ich mache das zum Teil aus Trotz, denn damals, Anfang der Achtziger, haben mir meine Eltern die Lektüre verboten. Okay, es hatte auch was Gutes: So bin ich zu Perry Rhodan gekommen. Aber jetzt hole ich das alles nach, auch um zu erfahren, warum mich die Serie um den Geisterjäger damals so gefesselt hat. Es gibt sogar ein eigenes Lexikon dazu, die Sinclair-Wikipedia.

Parallel lese ich seit einigen Jahren alte Atlan-Heftromane, die ich danach noch einmal auf der Suche nach Daten für die Perrypedia durchforste. Ich bin gerade mitten im Handlungszyklus "Die Abenteuer der SOL", siehe hier.

Tja, und dann die Comics, oder sagen wir: Graphic Novels. Bis Ende der Achtziger habe ich unzählige Reihen verfolgt. Meine Lieblingshelden waren Superman und Batman, außerdem besitze ich fast alle alten "Asterix und Obelix" - Alben, -zig Jahrgänge von "Mad", diverse "Clever & Smart"-Ausgaben und einzelne andere Hefte und Taschenbücher. Meist von DC, die Marvel-Comics waren damals nicht so mein Fall. Ein Umzugskarton voller Comics modert heute noch auf dem Speicher meines Elternhauses vor sich hin! Dann habe ich viele Jahre lang fast überhaupt keine Comics mehr gelesen. Erst mit den "Marvel Zombies" hat es mich wieder ein bisschen gepackt. Seitdem habe ich viele schön gemachte Alben aus dem Bielefelder Splitter-Verlag gelesen ("Storm", die "Meta-Barone") und diverse ältere Graphic Novels nachgeholt, zum Beispiel "Watchmen".

All das bleibt auf meinen Homepages außen vor, denn wenn ich anfangen würde, diese Romane und Comics auch noch zusammenzufassen und zu kommentieren, dann käme ich wahrscheinlich gar nicht mehr zum Lesen...



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