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20.12.2010: Kringels Plätzchenbäckerei

Plätzchen backen gehört genauso zu unseren vorweihnachtlichen Ritualen wie das Bestücken von selbstgemachten Adventskalendern, der Besuch diverser Weihnachtsmärkte, der übermäßige Konsum ungesunder Lebensmittel / Getränke und das Verfluchen des Neuschnees. Heute präsentiere ich der staunenden Öffentlichkeit mal das Rezept für unser legendäres Spritzgebäck. Es ist seit Jahrzehnten in Familienbesitz und eigentlich streng geheim.

Man nehme:

- 250 Gramm Butter oder Margarine
- 200 bis 250 Gramm Zucker,
- 1 Päckchen Vanillinzucker,
- 2 Eier,
- etwas Salz,
- 500 Gramm Weizenmehl,
- 3 Gramm (das ist ca. ein gestrichener Teelöffel) Backpulver,
- 100 bis 125 Gramm abgezogene und gemahlene Mandeln.


Man rührt die Butter bzw. die Margarine schaumig und gibt nach und nach Zucker, Vanillinzucker, Eier und Salz hinzu. Das mit Backpulver gemischte und gesiebte Mehl wird esslöffelweise untergerührt. Der Teig wird dabei ziemlich fest. Man knetet die Mandeln dann am besten per Hand unter.

Den Teig füllt man in eine Gebäckspritze oder einen Spritzbeutel. Letzteres hat sich als praktikabler erwiesen. Man sollte eine nicht zu enge Spritztülle verwenden, damit das Gebäck nicht zu dünn wird. Außerdem kann die Weiterverarbeitung eines sehr festen Teigs sonst ziemlich anstrengend werden. Die Düse sollte sternförmig sein. Jetzt spritzt man Formen auf ein vorgefettetes Backblech, zum Beispiel S-Formen oder Kringel:



Kringels Plätzchenbäckerei


Das Blech kommt dann 12 bis 15 Minuten bei 175 bis 200 Grad in die Röhre. Achtet darauf, dass die Plätzchen nicht zu dunkel werden, denn dann schmecken sie nicht mehr so gut. Vor dem Verzehr sollte man die Plätzchen gut abkühlen lassen.

Die oben angegebene Menge der Zutaten reicht für zweieinhalb Backbleche. Man kann die Plätzchen mit einer Schokoglasur verfeinern, aber mir schmecken sie besser ohne. Mit den Zutaten müsst ihr vielleicht ein bisschen experimentieren. Wir nehmen lieber etwas mehr Butter, auch hat sich gezeigt, dass der Teig mit Rohrohrzucker etwas zu fest wird. Fruchtzucker hat sich als die bessere Wahl erwiesen.

Guten Appetit - und fröhliche Weihnachten allerseits!



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