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14.06.2010: Trötenwanderung

Ich habe nichts gegen Fußballfans. Nicht mal gegen den grölend durch die Städte ziehenden Pöbel, der die Fußball-WM 2010 weniger als sportliches Ereignis betrachtet, sondern nur als willkommene Gelegenheit, um wieder mal die Sau rauszulassen, sich zu besaufen und Radau zu veranstalten. Von mir aus kann auch jeder sein Auto mit Fähnchen, schwarz-rot-gelben Überziehern für die Außenspiegel, Schals, Mini-Trikots und Wimpeln verzieren. All dem kann man aus dem Weg gehen oder man kann darüber hinwegsehen. Aber diese verdammten Tröten, diese Vuvuzelas, die in diesem Jahr offensichtlich so reißenden Absatz gefunden haben, kann man nicht ignorieren. Wer hat diese Scheißdinger eigentlich nach Deutschland gebracht? Jetzt trötet es überall und zu jeder Zeit in gehörschädigender Lautstärke - noch dazu monoton und unmelodisch. Ein grauenhafter, unerträglicher Lärm! Das Gesindel schreckt nicht mal davor zurück, mit den Dingern innerhalb von geschlossenen Räumen höllischen Krach zu veranstalten. Niemand scheint es für nötig zu halten, diese Folterwerkzeuge zu verbieten. Da muss ich halt zur Selbsthilfe greifen:



Vuvuzela


P.S.: schwarz-rot-gelbe Tröten waren leider ausverkauft. Habe mich deshalb für die Variante mit Fähnchen entschieden. Sind aber gar nicht so leicht kaputtzukriegen, die Mistdinger!

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