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18.02.2010: Schwarze Gedanken III: Hilfe zur Selbst(mord)hilfe

Im Kommentar vom 1. Dezember 2008 hatte ich ja schon angedeutet, dass es nicht nur für Selbstmörder eine unerfreuliche Erfahrung ist, wenn sie sich auf die Schienen stellen oder legen. Und dass es da doch Alternativen geben müsste. Nachdem so ein Lebensmüder neulich schon wieder meine ganze Reiseplanung durcheinander gebracht hat, habe ich mir darüber noch ein paar schwarze Gedanken gemacht.

Um den wirtschaftlichen Schaden, der durch solche Aktionen entsteht, so gering wie möglich zu halten (vom Ärger der Fahrgäste ganz zu schweigen), könnte man doch Einrichtungen schaffen, in denen das Ganze institutionalisiert wird. Darin haben wir Deutschen doch schließlich Erfahrung. All jene, die sonst den Bahnverkehr lahmlegen, Einsatzkräfte der Feuerwehr, Polizei usw. binden und die Umwelt verschmutzen würden, könnten sich dort melden. Das Personal könnte aus Personen bestehen, die Erfahrung in solchen Dingen haben und sich sonst vielleicht andere Opfer suchen würden - auch davon dürfte es eine ausreichende Anzahl geben. Das wäre dann zum beiderseitigen Nutzen, niemandem würde geschadet (jedenfalls niemandem, der es nicht will) und wegen des vermutlich ziemlich großen Andrangs käme es sicher zu Wartezeiten, die vielleicht dazu führen würden, dass der eine oder andere Möchtegern-Frühableber es sich doch nochmal anders überlegt...



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