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05.10.2009: Kringel und der Scheißeverdichter

Vielleicht kennt ihr das: Alles scheint sich gegen euch verschworen zu haben. Dauernd geht irgendwas kaputt, alle möglichen Sachen verschwinden spurlos, fallen um oder euch aus der Hand (wenn es ein Brötchen ist, fällt es natürlich immer auf die bestrichene Seite, und zwar nicht auf den Boden, sondern auf eure Klamotten), ununterbrochen klingelt das Telefon, weil Versicherungen, Banken oder dubiose Callcenter einen Termin mit euch ausmachen wollen, um euch ganz tolle neue Angebote zu machen, das Wetter ist immer schlecht, ihr verpasst euren Bus um wenige Sekunden, auf der Arbeit läuft nichts rund, wenn ihr euch was gönnen wollt, ist es noch nicht oder nicht mehr zu haben, irgendwelche Leute kommen mit unerwarteten Anliegen zu euch, die euch gerade überhaupt nicht in den Kram passen, diverse Zipperlein, Gebrechen und Molesten, mit denen ihr sonst nie Probleme hattet, wechseln sich ab, und unzählige andere Sorgen geben sich die Klinke in die Hand.

Alles keine großen Katastrophen. Trotzdem wäre jede Kleinigkeit für sich genommen schon lästig. Aber: Alles scheint gleichzeitig zu passieren und ihr fragt euch, was eigentlich noch alles kommen soll! Die Erklärung für dieses Phänomen ist: Da war mal wieder der Scheißeverdichter am Werk! Das ist ein Gerät, das aus der gleichen geheimnisvollen Werkstatt stammt wie der Menschenmagnet (siehe Eintrag vom 26.01.2009). Beide Apparaturen funktionieren immer prächtig, haben aber einen entscheidenden Mangel: Sie haben keinen Abschaltknopf.

Jedenfalls läuft der Scheißeverdichter bei mir derzeit auf Hochtouren, und ich könnte etwas Trost gebrauchen (*Schnüff*)...



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