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28.04.2008: Schwarze Gedanken I: Natürliche Selektion

Vielleicht kennt ihr das: Manchmal schießen euch Gedanken durch den Kopf, die sind so schwarz wie die Nacht, und bleiben besser unausgesprochen. Dennoch sind es eure Gedanken, also müsst ihr euch wohl oder übel mit der Tatsache abfinden, dass ihr zu solchen Vorstellungen fähig seid. Auch wenn ihr nicht so recht wisst, woher sie plötzlich kommen. Ich habe dauernd solche Gedanken.

Ich kann mich einfach nicht daran gewöhnen, dass viele Menschen immer und überall telefonieren müssen. Dass das Handy permanent eingeschaltet sein muss, damit man sich zu jeder Zeit in voller Lautstärke mit allen Freunden und der ganzen buckligen Verwandtschaft stundenlang über die allerletzten Nichtigkeiten unterhalten kann. Ganz egal, ob da jemand in der Nähe ist, den dieses sinnfreie Gequatsche nicht nur nicht interessiert, sondern womöglich ganz gewaltig nervt. Natürlich muss man auch telefonieren, wenn man ein Auto steuert wen interessieren schon Bußgelder, die sowieso nie verhängt werden? Tja, und als mich neulich so ein halbhirniger Typ mit Handy am Ohr, der offenbar mit seinen Gedanken ganz woanders war, aber nicht auf der Autobahn, rücksichtslos abdrängelte, dann aber fast in einen LKW krachte, da blitzte bei mir folgender schwarzer Gedanke auf:

"Natürliche Selektion"

Klar soweit? Schade nur, dass die Dummen immer wieder nachwachsen, egal wie viele auf der Strecke bleiben.


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